Maskiert und mit Eisenstange: Zwei Männer lauern Lieferanten in Zingst auf – Postfiliale aufgebrochen

Zingst (ots). Am heutigen Donnerstagmorgen (20. August 2026) ist es gegen 04:00 Uhr im Ostseebad Zingst offensichtlich zu einem versuchten Überfall auf einen Lieferanten gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein LKW-Fahrer zu dieser Zeit dabei eine Bäckereifiliale in der Hafenstraße zu beliefern. Während sich der Mann auf der Ladefläche seines Fahrzeuges befand, sollen sich zwei bislang unbekannte männliche Personen dem Fahrzeug genähert haben. Die beiden Tatverdächtigen sollen maskiert und mit einer Eisenstange bewaffnet gewesen sein. Sie sollen den Lieferanten angesprochen und versucht haben, an ihn beziehungsweise den Lkw zu gelangen. Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es nicht. Der Lieferant konnte sich auf der Ladefläche aufhalten und blieb unverletzt.

Nach Angaben des Hinweisgebers besteht der Verdacht, dass die beiden Tatverdächtigen den Lieferanten beziehungsweise dessen Abläufe bereits am Vortag beobachtet haben könnten. Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: – männlich – dunkel gekleidet – maskiert – vermutlich mit E-Scooter unterwegs – sie sollen gebrochen Deutsch (eventuell mit osteuropäischem Akzent) gesprochen haben

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme stellten die Polizeibeamten zudem einen Einbruch in eine Postfiliale auf der Rückseite des Gebäudes fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde hierbei ein Gullydeckel gegen eine Fensterscheibe geworfen. Durch die entstandene Beschädigung gelangten bislang unbekannte Täter augenscheinlich in die Geschäftsräume.

Ob ein Zusammenhang zwischen dem Einbruch und dem versuchten Überfall besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie wegen des Verdachts der Bedrohung gemäß § 241 StGB aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden, insbesondere im Zeitraum um 04:00 Uhr, verdächtige Personen oder E-Scooter im Bereich der Hafenstraße in Zingst beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Barth unter der Telefonnummer 0382316720 zu melden. Insbesondere werden auch Personen gebeten, sich zu melden, denen am Mittwoch, dem 19. August 2026, verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Lieferfahrzeug oder der Bäckereifiliale aufgefallen sind.

Crash mit Rügens Kult-Bahn: Volvo kollidiert mit „Rasendem Roland“

Baabe (ots). Am 19.08.26 gegen 18:20 Uhr ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang des „Rasenden Roland“ in Baabe auf der Insel Rügen ein Verkehrsunfall zwischen einem Zug und einem PKW. Ein 64- jähriger Volvo- Fahrer befuhr die B196 aus Göhren kommend und bog anschließend nach rechts in die Strandstr. ein. Hier hielt er zunächst am unbeschrankten Bahnübergang. Dabei übersah sah er einen nahenden Zug der Kleinbahn und fuhr an. Dabei kollidierte er mit dem „Rasenden Roland“. Der Fahrzeugführer fuhr allein im PKW, im Zug befanden sich 103 Personen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 6.000 Euro.

Falschfahrer zwischen B96 und B194 unterwegs – Polizei bittet Autofahrer um Hinweise

Stralsund (ots) Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei am Mittwochmorgen, dem 19. August 2026, einen möglichen Falschfahrer auf der B105 im Bereich Stralsund. Gegen 8:00 Uhr gingen sowohl beim Polizeihauptrevier Stralsund als auch über den polizeilichen Notruf mehrere Hinweise auf einen Pkw ein, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein soll. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr das Fahrzeug auf der B105 in Richtung Rostock, und zwar auf dem mehrspurigen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen B96 und B194. Mehrere Hinweisgeber schilderten einen dunkelgrünen Pkw, an dessen Steuer sich ein augenscheinlich älterer Mann befunden haben soll.

Die eingesetzten Polizeibeamten überprüften umgehend den betreffenden Streckenabschnitt sowie das nähere Umfeld. Der beschriebene Pkw konnte jedoch nicht mehr festgestellt werden.

Aufgrund der übereinstimmenden Hinweise wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Die Polizei bittet nun weitere Verkehrsteilnehmer, die den Falschfahrer am Mittwochmorgen auf der B105 zwischen den Anschlussstellen B96 und B194 gesehen haben, sich zu melden. Insbesondere von Interesse sind Angaben zum Kennzeichen, zum Fahrzeug oder zum Fahrer sowie Hinweise dazu, ob es durch das Fahrverhalten zu konkreten Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer gekommen ist. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter 0383128900 zu melden.

SailGP in Sassnitz: Zufahrt zeitweise nur mit Sondergenehmigung – alle Sperrungen, Parkplätze und Shuttlebusse im Überblick

Sassnitz (ots). Am 22. und 23. August 2026 wird Sassnitz erstmals Austragungsort der weltweit renommierten Segelserie SailGP. Mit spektakulären Rennen, internationalen Teams und maritimem Flair erwartet die Stadt ein Sportereignis der Spitzenklasse und zugleich eine große logistische Herausforderung. Um einen sicheren und geregelten Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten, setzt die Stadt Sassnitz ein temporäres Verkehrs- und Parkkonzept um. Anreisende, Einwohner und Berufstätige werden gebeten, sich rechtzeitig über die Einschränkungen zu informieren und die ausgeschilderten Umleitungen sowie Shuttle-Angebote zu nutzen.

Verkehrseinschränkungen im Überblick

Zufahrt nach Sassnitz: Am 22. und 23. August 2026 ist die Einfahrt nach Sassnitz über die Bundesstraße 96 (Kreuzung Lancken), die Dorfstraße, die Mukraner Straße sowie die Landesstraße 303 (Werder) jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr nur eingeschränkt möglich. Die Einfahrt in die Stadt ist in diesem Zeitraum nur mit Sondergenehmigung gestattet. Die Ausfahrt aus der Stadt ist jederzeit erlaubt. Das Fahren innerhalb von Sassnitz bleibt weitestgehend möglich.

Sperrung der Hafendurchfahrt: Die Straße zwischen RügenFisch und der Wasserschutzpolizei ist vom 06. August bis 01. September 2026 vollständig gesperrt. Auf dem Parkplatz Westhafen gilt absolutes Haltverbot.

Windpromenade: Die Wiese am Molenfußgebäude ist vom 27. Juli 2026 bis zum 05. September 2026 gesperrt.

Kistenplatz: Der Kistenplatz wird als Fahrradstellplatz für die Veranstaltung eingerichtet. Das Parken für Familien und Gäste der Einschulung am 22. August 2026 wird weiterhin möglich sein.

Zufahrten zum Stadthafen: Zur Absicherung der Veranstaltung wird Straße der Jugend am 22. und 23. August 2026 von 10:00 bis ca. 15:00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Weiterhin ist die Landesstraße 202 am Abzweig Werder (Richtung Hagen gesperrt). Von 10:00 bis ca. 16:00 Uhr ist die Landesstraße 29 im Bereich Mukran und die Kreuzung Gewerbepark / Mukraner Straße gesperrt. Von 10:00 bis 20:00 Uhr ist die Hafenstraße / Ecke Seestraße, der Bereich zwischen Rügenfisch und Wasserschutzpolizei sowie der Abschnitt zwischen der oberen Zufahrt zum Parkhaus und der unteren Zufahrt zum Parkhaus gesperrt.

Parken & Shuttle: Vom 22. August 2026, 8:00 Uhr, bis 23. August 2026, ca. 19:00 Uhr, sind die Parkplätze Dwasieden, Kistenplatz und Berufsschule nur mit einem gültigen Parkticket des Veranstalters der SailGP nutzbar. In Mukran werden auf der Süd- und Nordstraße zwei Auffangparkplätze inklusive Shuttle-Service eingerichtet. Die Shuttlebusse verkehren an beiden Tagen ab 10:00 Uhr regelmäßig bis zum Rügen-Platz. Von dort aus ist der Stadthafen barrierefrei erreichbar.

Wasserseitige Verkehrseinschränkungen im Bereich des Stadthafens Sassnitz Auch bei der Ansteuerung des Stadthafens Sassnitz und beim Navigieren innerhalb des Hafens kommt es zu Einschränkungen und Behinderungen für die Schifffahrt.

Seit heute, dem 19. August 2026, finden die Trainings in der Zeit von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Dadurch kann es südlich der Mole von Sassnitz zu Verkehrseinschränkungen kommen kann.

Direkt südöstlich des Hafens wird im Zeitraum vom 21.-23. August 2026 täglich für mehrere Stunden eine Zone eingerichtet, die den Trainings- und Rennfahrten der foilenden F50-Katamarane des Sail Grand Prix vorbehalten ist. Diese Zone wird mit Seezeichen markiert und darf nur durch autorisierte Fahrzeuge befahren werden. Besonders für von Nordosten anlaufende Fahrzeuge ist die Ansteuerung der Hafeneinfahrt in den Zeiträumen der Aktivierung der Exklusiv-Zone mit einem geringfügigen Umweg verbunden.

Im Stadthafen Sassnitz ist ab sofort bis zum 23. August 2026 das Festmachen an der Ostmole nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Hafenbehörde möglich. Im Westhafen werden im gesamten Gebiet zwischen der Westmole und dem Fähranleger 12 Mooringtonnen ausgelegt, so dass das Hafenbecken ab sofort nicht für den allgemeinen Verkehr genutzt werden kann. Die Durchfahrt in den östlichen Teil des Hafens bleibt jedoch in einem Korridor von ca. 90 m Breite entlang der Ostmole möglich.

Die Entfernung der Moorings ist ab dem 23. August 2026 vorgesehen und wird voraussichtlich ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen. Es sind keine allgemeinen Sperrungen für den Schiffsverkehr vorgesehen. Die ortsansässige Ausflugsschifffahrt bleibt während des Zeitraums in Betrieb. Ebenso sind Ausfahrten mit den an der Sassnitz Sail teilnehmenden Traditionsschiffen möglich.

Angaben zu den einzelnen Abfahrtzeiten und -orten sollten direkt bei den Betreibern der Schiffe erfragt oder den lokalen Informationsmöglichkeiten entnommen werden.

An den Renntagen kann es zu kurzzeitigen Fahrwassersperrungen im Bereich der Hafeneinfahrt kommen. Alle Verkehrsteilnehmer, besonders Sportbootführer, deren Fahrzeuge nicht mit Ukw-Seefunk ausgerüstet sind, werden gebeten, mit besonderer Vorsicht und Rücksichtnahme zu navigieren und die Signale der eingesetzten Sicherungsfahrzeuge zu beachten. Die Wasserschutzpolizei wird verstärkt präsent sein und erforderlichenfalls verkehrslenkend eingreifen. Fahrwassersperrungen werden ausschließlich durch Polizeifahrzeuge vorgenommen, die in diesem Fall ein blaues Funkellicht zeigen.

Die Liegeplatzkapazitäten für Gastlieger sind stark eingeschränkt, so dass Fahrzeugführer ohne Reservierung damit rechnen müssen, dass sie keine Liegemöglichkeit finden bzw. schon bei der Anmeldung zum Einlaufen abgewiesen werden müssen. Anläufe im Zusammenhang mit Notfall- oder Gefahrensituationen werden aber jederzeit ermöglicht. Im Einzelfall erhalten Sie weitere Informationen beim Hafenamt der Stadt Sassnitz. Die dortige Zentrale für die Verkehrslenkung in den Sassnitzer Häfen ist auf Ukw-Kanal 15 unter dem Rufnamen Sassnitz Port oder telefonisch unter der Rufnummer 038392 661188 erreichbar. Die Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz erreichen Sie unter der Rufnummer 038392 3080.

Wahllos Steine gegen Fenster geworfen: 23-Jähriger richtet auf Binzer Strandpromenade 10.000 Euro Schaden an

Binz (ots). Am 19.08.2026 gegen 01:00 Uhr wurde die Polizei über eine männliche Person informiert, welcher auf der Binzer Strandpromenade im Ostseebad Binz scheinbar wahllos mit Steinen auf Fenster der anliegenden Gebäude warf. Der 23-jährige Tatverdächtige wurde zwischenzeitlich von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes und Hotelangestellten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten konnten die verursachten Sachbeschädigungen feststellen und dokumentieren.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden an drei Gebäuden insgesamt fünf Fensterscheiben, darunter auch großflächige Panoramagläser, beschädigt. Bei den angegriffenen Gebäuden handelt es sich um zwei Hotels, sowie ein Geschäftshaus. Aufgrund der Größe der Fenster wird der Sachschaden bisher auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Nach Feststellung der Personalien und der Erteilung eines Platzverweises wurde der Tatverdächtige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Zur Motivation der Tat äußerte sich dieser nicht.

Lkw-Reifen platzt während der Fahrt: Unfall auf der B96 bei Süderholz – zwei Verletzte

B96/Süderholz (ots). Am Dienstag, dem 18. August 2026, kam es gegen 11:00 Uhr auf der B96 in Fahrtrichtung A20 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Lkw während der Fahrt einen Reifenplatzer. In der Folge kam es zum Zusammenstoß mit einem nachfolgenden Pkw. Bei dem Verkehrsunfall wurden die beiden Fahrzeugführer im Alter von 46 und 62 Jahren leicht verletzt. Beide wurden zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge musste die B96 in Fahrtrichtung A20 halbseitig gesperrt werden.

73-Jähriger schubst AfD-Wahlkämpfer – und erhebt selbst Körperverletzungsvorwurf

Insel Hiddensee (ots). Am Montag, dem 17. August 2026, kam es gegen 16:15 Uhr auf Hiddensee im Zusammenhang mit einem Wahlkampfstand der AfD zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 73-jähriger Bürger, der sich vor Ort befand um seinen Protest zu äußern, einen 31-jährigen Teilnehmer des Wahlkampfstandes beim Weggehen von hinten geschubst haben. Der 73-Jährige gab gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten an, zuvor von dem 31-Jährigen gekniffen worden zu sein.

Es sollen Videoaufzeichnungen des Geschehens vorliegen, die im Rahmen der weiteren Ermittlungen ausgewertet werden sollen. Die Ermittlungen zu den jeweiligen Handlungen und dem genauen Ablauf des Geschehens dauern an. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung.

Schwerer Unfall bei Polizeikontrolle im Sassnitzer Hafen: Beamter und 17-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Staatsanwaltschaft Stralsund zum Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten Polizeibeamten

Sassnitz (ots). Am Freitagabend (14. August 2026) kam es gegen 21:30 Uhr im Bereich des Hafengeländes in Sassnitz zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Polizeibeamter und ein 17-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt wurden. Nach ersten Erkenntnissen befand sich eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Sassnitz im Bereich des Hafens, um Verkehrskontrollen durchzuführen. Dabei sollen sich aus größerer Entfernung zwei Motorräder genähert haben, die deutlich hörbar und augenscheinlich ohne eingeschaltete Beleuchtung unterwegs gewesen sein sollen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand könnte es sich bei den Fahrzeugen um nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Cross-Motorräder gehandelt haben.

Ein Polizeibeamter trat daraufhin auf die Fahrbahn und gab Anhaltezeichen. Nach ersten Erkenntnissen entstand bei den Einsatzkräften der Eindruck, dass die Motorradfahrer sich der beabsichtigten Kontrolle entziehen wollten. Die Motorräder sollen Ihre Geschwindigkeit weiter erhöht haben. Ein Zweirad mit einem derzeit unbekannten Fahrer konnte fliehen. In der weiteren Folge kam es zur Kollision zwischen dem anderem Motorrad und dem auf der Straße stehenden Polizeibeamten. Der 17-jährige deutsche Fahrer kam anschließend zu Fall. Sowohl der 29-jährige Polizeibeamte als auch der 17-Jährige erlitten schwere Verletzungen und wurden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wobei der Polizeibeamte mit einem Rettungshubschrauber transportiert wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht für beide keine Lebensgefahr.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und insbesondere zur Fahrweise des 17-Jährigen dauern an. Es besteht der Verdacht, dass das Motorrad nicht zugelassen und der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Nächtliche Einbrüche in Stralsund: Kriminalpolizei ermittelt an drei Tatorten

Stralsund (ots). Am vergangenen Wochenende wurden der Polizei zu mehreren Einbrüchen in Stralsund gerufen. Am frühen Samstagmorgen (15. August 2026) wurde gegen 04:30 Uhr ein Einbruch in der Ossenreyerstraße bekannt. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Tatverdächtige zunächst gewaltsam Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus und drangen anschließend in die Räumlichkeiten einer dort ansässigen Bäckerei ein. Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz und sicherte Spuren am Tatort. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Ob und in welcher Höhe Gegenstände entwendet wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Bereits gegen 03:00 Uhr desselben Tages wurde der Polizei ein Einbruch in einen Friseursalon im Knieperdamm gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen verschaffte sich ein bislang unbekannter männlicher Tatverdächtiger gewaltsam Zutritt zu den Geschäftsräumen und durchsuchte diese. Der Kriminaldauerdienst kam auch hier zum Einsatz. Zum möglichen Stehlschaden liegen derzeit noch keine abschließenden Erkenntnisse vor.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich in eine öffentliche Einrichtung in der Robert-Bosch-Straße im Stadtteil Langdorfer Berg. Dort stellten Mitarbeiter einen gewaltsamen Einbruch in ein Büro fest. Der oder die bislang unbekannten Tatverdächtigen verschafften sich Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchten unter anderem mehrere Schränke. Auch in diesem Fall ist derzeit noch nicht bekannt, ob und welche Gegenstände entwendet wurden.

In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und prüft Zusammenhänge. Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der jeweiligen Tatorte beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 0383128900, über das digitale Polizeirevier oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Über drei Promille: 35-Jähriger greift Pfleger und Polizisten in Stralsund an

Stralsund (ots). Am Freitagnachmittag (14. August 2026) kam es gegen 17:30 Uhr in einem Krankenhaus in der Rostocker Chaussee in Stralsund zu einem Einsatz der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 35-jähriger Mann zunächst eine Patientin im Krankenhaus bedroht haben. Im weiteren Verlauf ging der Mann wiederholt auf einen Pfleger zu, schubste diesen und schlug ihm gegen die Brust. Zudem beschädigte er die Brille des Mitarbeiters.

Der Tatverdächtige entfernte sich anschließend aus dem Krankenhaus. Der stark alkoholisierte Mann konnte im Rahmen der Nahbereichsfahndung durch Polizeibeamte angetroffen und unter Kontrolle gebracht werden. Während der polizeilichen Maßnahmen trat der 35-Jährige nach einem Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Der Beamte blieb dienstfähig. Zudem äußerte der Tatverdächtige wiederholt Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Auf Anordnung eines Bereitschaftsrichters wurde bei dem Mann eine Blutprobenentnahme aufgrund einer Atemalkoholkonzentration von über drei Promille durchgeführt. Anschließend verblieb er zunächst zur medizinischen Versorgung im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung, Beleidigungen sowie des tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten aufgenommen.

Sekundenschlaf auf der B96: 81-Jähriger kollidiert mit Reisebus

Samtens (ots). Am 15.08.2026 gegen 17:46 Uhr kam es auf der Bundesstraße 96 in Richtung Samtens Höhe der Ortslage Rotenkirchen zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden zwischen einem PKW und einem Reisebus. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 81 Jahre alte Fahrzeugführer mit seinem Pkw Volvo die Bundesstraße 96 aus Richtung Stralsund. Nach ersten Erkenntnissen, geriet er in den sogenannten Sekundenschlaf und kollidierte mit dem Heck des Reisebusses, welcher mit 50 Fahrgästen besetzt war.

Für die Dauer der Unfallaufnahme, Bergungsmaßnahmen und Reinigung der Fahrbahn war der rechte Fahrstreifen der Bundesstraße 96 Höhe der Ortslage Rotenkirchen für circa zwei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde auf der linken Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Pkw des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 15.000 Euro geschätzt. Der Reisebus konnte seine Fahrt nach der Unfallaufnahme fortsetzen. Es wurden keinen Personen verletzt.

Schwerer Unfall auf der B105: Auto kommt von Fahrbahn ab – Kind vorsorglich im Krankenhaus

Löbnitz/B105 (ots). Am 15.08.26 kam es gegen 15.15 Uhr auf der Bundesstraße 105 zwischen den Ortschaften Martenshagen und Löbnitz zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 50-jähriger Urlauber kam aus Fahrtrichtung Rostock kurz hinter der Ortschaft Martenshagen aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. In der weiteren Folge durchfuhr er mit seinem Subaru den angrenzenden Straßengraben und kam dort zum Stillstand. Der Kraftfahrer verletzte sich dabei schwer. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Seine 44-jährige Beifahrerin und das dreijährige Enkelkind wurden ebenfalls zur Kontrolle in eine Krankenhaus verbracht. Die Freiwillige Feuerwehr Löbnitz kam ebenfalls zum Einsatz. Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 15.000 Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die Kriminalpolizei übernommen.

Einbrecher schlagen in Damgarten und Bodstedt zu – Polizei warnt und sucht Zeugen

Ribnitz-Damgarten/Bodstedt (ots). Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit zu zwei Einbrüchen in Einfamilienhäuser, die sich am Dienstag (11.08.2026) in Ribnitz-Damgarten und am Mittwoch (12.08.2026) in Bodstedt bei Barth ereignet haben. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe wird geprüft, ob zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang bestehen könnte.

Am Dienstag gegen 12:00 Uhr verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus in der Waldstraße im Ortsteil Damgarten. Im Anschluss durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entwendeten nach ersten Erkenntnissen verschiedene Gegenstände. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen liegen Erkenntnisse vor, wonach sich zum Tatzeitpunkt zwei männliche Personen im Bereich des Tatortes aufgehalten haben. Die Kriminalpolizei bittet deshalb insbesondere Zeugen, die am Dienstagmittag im Bereich der Waldstraße oder im näheren Umfeld verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, um Hinweise.

Am darauffolgenden Mittwoch kam es zwischen 07:30 Uhr und 14:30 Uhr zu einem weiteren Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße „Damm“ in Bodstedt. Auch hier verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zum Wohnhaus und durchsuchten die Räumlichkeiten. Ob und welche Gegenstände entwendet wurden, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer hat im genannten Zeitraum oder auch schon im Vorfeld der Taten in den jeweiligen Wohngebieten Personen oder Fahrzeuge beobachtet, die dort möglicherweise nicht bekannt waren? Wer hat im Vorfeld der Taten auffällige Situationen wahrgenommen, beispielsweise Haustürgeschäfte oder Personen (auch Frauen), die Grundstücke oder Häuser beobachteten, Anwohner ansprachen oder in anderer Weise ungewöhnlich auftraten? Auch scheinbar nebensächliche Beobachtungen können für die Ermittlungen von Bedeutung sein. Wer sich an entsprechende Beobachtungen erinnert, wird gebeten, sich bei der Polizei in Ribnitz oder Barth zu melden.

4.000 Liter Kraftstoff über Nacht gestohlen: Diebe schlagen in Landwirtschaftsbetrieb in Süderholz zu

Süderholz (ots). In der Nacht von Mittwoch (12. August 2026) auf Donnerstag (13. August 2026) kam es auf dem Gelände eines Landwirtschaftsbetriebs in Süderholz zu einem Kraftstoffdiebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten bislang unbekannte Täter rund 4.000 Liter Kraftstoff aus einer auf dem Betriebsgelände befindlichen Tankanlage. Der entstandene Schaden wird derzeit auf mehr als 8.000 Euro geschätzt. Der Diebstahl wurde am Donnerstagvormittag bei der Polizei in Grimmen angezeigt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls.

Falscher Musiker bietet VIP-Tickets für 5.000 Euro an – 71-Jährige durchschaut Betrugsmasche

Ribnitz-Damgarten (ots). Eine 71-jährige Frau hat am Donnerstag, dem 13. August 2026, einen mutmaßlichen Betrugsversuch bei der Polizei angezeigt – und dabei genau richtig reagiert. Die Seniorin hatte in der Vergangenheit ein Konzert besucht und im Anschluss auf einer offiziellen Fanseite der Band eine positive Rezension hinterlassen. Wenig später erhielt sie eine Nachricht von einem echt wirkenden Privatprofil eines Bandmitglieds. Der vermeintliche Musiker bot ihr dabei VIP-Tickets für zukünftige Konzerte zu einem Preis von bis zu 5.000 Euro an. Die Bezahlung sollte jedoch nicht auf dem üblichen Weg erfolgen, sondern über Gutscheinkarten.

Die 71-Jährige wurde misstrauisch, ging nicht auf das Angebot ein und kaufte keine Geschenkkarten. Stattdessen wandte sie sich an die Polizei und erstattete Anzeige wegen des versuchten Betruges. Die Polizei lobt ausdrücklich das aufmerksame und besonnene Verhalten der Seniorin. Durch ihre Reaktion blieb es nicht nur bei einem finanziellen Schaden, sondern sie trug mit ihrer Anzeige auch dazu bei, die Polizei auf diese mögliche Betrugsvariante aufmerksam zu machen.

Die Polizei rät: Betrüger versuchen immer wieder, über soziale Netzwerke und vermutlich persönliche Kontakte Vertrauen aufzubauen. Auch gefälschte Profile von Prominenten, Musikern oder anderen bekannten Personen können hierfür genutzt werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn für eine Zahlung ungewöhnliche Wege wie Geschenkkarten, Gutscheincodes oder andere schwer nachvollziehbare Zahlungsmethoden verlangt werden. Wer bei einem solchen Angebot unsicher ist, sollte kein Geld überweisen, keine Gutscheinkarten kaufen und keine Codes weitergeben. Stattdessen sollte der Kontakt beendet und im Zweifel die Polizei informiert werden. Der aktuelle Fall zeigt einmal mehr: Misstrauisch zu sein, kann sich auszahlen und im Zweifel sogar andere vor einem Betrug schützen.

Zwei Verkehrsunfälle in Vorpommern-Rügen: Fußgängerin und Autofahrer verletzt

Vorpommern-Rügen (ots). Am Dienstag (11. August 2026) ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund zwei Verkehrsunfälle, bei denen Personen verletzt wurden. Gegen 13:15 Uhr kam es auf der Hauptstraße im Ostseebad Binz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und zwei Fußgängerinnen. Die 28- und 66-jährigen Frauen wollten die Fahrbahn überqueren, als sie von einem 74-jährigen Pkw-Fahrer erfasst wurden. Eine der Fußgängerinnen wurde dabei nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus nach Bergen gebracht. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit an.

Etwa eine halbe Stunde später, gegen 13:45 Uhr, kollidierten auf der Kreisstraße 11 bei Kramerhof zwei Pkw. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Fehler beim Abbiegen ursächlich für den Zusammenstoß gewesen sein. Der 83-jährige Fahrer eines der beiden Pkw steht dabei im Verdacht, den Unfall verursacht zu haben. Er wurde bei der Kollision schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 19-jährige Fahrer des zweiten beteiligten Pkw blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge musste die Kreisstraße 11 kurzzeitig gesperrt werden.

Beschleunigungsrennen auf der B96: Fahranfänger müssen Führerscheine abgeben

Stralsund/Rügen (ots). Die Polizisten des Polizeihauptrevieres Bergen konnten am Dienstagabend (11. August 2026) ein mutmaßliches illegales Straßenrennen auf der Bundesstraße 96, dem sogenannten Rügenzubringer, beendet. Gegen zwei 18-jährige Fahrzeugführer werde nun wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen habe eine andere Verkehrsteilnehmerin gegen 23:45 Uhr die beiden Fahrzeuge auf der zweispurigen B 96 beobachtet. Die beiden Autofahrer hätten ihre Geschwindigkeit zunächst deutlich reduziert und sich anschließend über einen längeren Abschnitt mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf gleicher Höhe bewegt. Danach hätten sie ihre Fahrzeuge offenbar gleichzeitig stark beschleunigt und ein sogenanntes Beschleunigungsrennen durchgeführt.

Die Hinweisgeberin ist dabei von erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgegangen und hat die Beobachtung umgehend der Polizei gemeldet. Nach dem Hinweis konnten die Einsatzkräfte die beiden Fahrzeuge und deren Fahrer antreffen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft werde der Sachverhalt derzeit als Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d StGB bewertet. Die Führerscheine der beiden Fahranfänger seien im Rahmen des Strafverfahrens beschlagnahmt worden. Die weiteren Ermittlungen würden nun klären, wie sich das Geschehen im Einzelnen ereignet habe.

Funkenflug setzt 2,6 Hektar Stoppelacker bei Wüstenfelde in Brand – 66 Feuerwehrleute im Einsatz

Sundhagen/Wüstenfelde (ots). Am 11.08.2026 kam es gegen 16:30 Uhr zu einem Flächenbrand eines Stoppelackers nahe der Ortschaft Wüstenfelde. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde das Feuer durch einen technischen Defekt eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs ausgelöst. Plötzlich kam es laut Zeugenaussagen zu einem Funkenflug, welcher den umliegenden Stoppelacker mit einer Fläche von schätzungsweise 2,6 Hektar in Brand setzte. Glücklicherweise entstand sowohl am mutmaßlich verursachenden Bagger als auch auf dem bereits abgeernteten Acker kein Sachschaden. Personen wurden ebenso nicht verletzt. Zur Löschung des Flächenbrandes waren insgesamt 66 Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehren Loitz, Demmin und der Gemeinde Demminer Land im Einsatz.

Wohnungsbrand: Bewohner evakuiert – Frau mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus

Stralsund (ots). Am Dienstag, dem 11. August 2026, wurde der Polizei durch die integrierte Rettungsleitstelle gegen 12:00 Uhr ein möglicher Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Parkstraße im Stralsunder Ortsteil Vogelsang gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen war es zu einer Rauchentwicklung gekommen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand nach ihrem Eintreffen schnell unter Kontrolle bringen. Vorsorglich wurden die Bewohner der umliegenden Wohnungen teilweise aus dem Gebäude evakuiert.

Eine Bewohnerin wurde nach ersten Erkenntnissen durch das Geschehen leicht verletzt und mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Bewohner wurden vor Ort medizinisch untersucht. Zu deren Gesundheitszustand können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Kriminaldauerdienst war vor Ort, um erste Spuren zu sichern. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kommt zudem ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Die Ermittlungen zur Höhe des entstandenen Sachschadens dauern an.

Einbruchsserie: Täter schlagen in Sassnitz, Ahrenshoop und Stahlbrode zu

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). In der Nacht von Sonntag (09.08.2026) auf Montag (10.08.2026) kam es im Landkreis Vorpommern-Rügen zu mehreren Einbrüchen. Die Polizei hat in allen Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

In Sassnitz wurde am Montagmorgen bekannt, dass bislang unbekannte Täter in ein Hotel in der Hauptstraße eingebrochen waren. Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu einem Büro und entwendeten unter anderem eine Geldkassette mit Bargeld. Der Kriminaldauerdienst kam zur Aufnahme des Sachverhalts und zur Spurensicherung zum Einsatz.

Auch in Ahrenshoop waren Einbrecher unterwegs. Dort drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Unterkunft der Rettungsschwimmer im Kirchnergang ein. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde unter anderem eine Geldkassette mit Bargeld sowie weitere Wertgegenstände entwendet. Auch hier übernahm die Kriminalpolizei die ersten Ermittlungen und führte die Spurensicherung durch.

Ein weiterer Einbruch wurde aus Sundhagen bekannt. Auch hier verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Gaststätte in Stahlbrode. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden unter anderem eine Geldkassette sowie Bekleidung entwendet. Die genauen Umstände und die Höhe des entstandenen Schadens sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht von Sonntag auf Montag im Bereich der genannten Tatorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, sich bei der Polizei über die Onlinewache www.polizei.mvnet.de zu melden.