Mann nach Angriff auf Polizeibeamte in Haft

Bergen auf Rügen (ots). In den frühen Morgenstunden des 11. März 2026 kam es in der Bergener Störtebeckerstraße gegen 03:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, zu der die Polizei hinzugerufen wurde.

Nach ersten Erkenntnissen soll ein 25-jähriger afghanischer Staatsbürger einen 27-jährigen Landsmann besucht haben, die Wohnung jedoch trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen haben. In der Folge wurde der 27-Jährige durch den 25-Jährigen mit einem Messer bedroht, er soll ihn geschlagen, beleidigt und gebissen haben. Außerdem soll dabei der Fernseher des 27-Jährigen beschädigt worden sein.

Die Polizei ermittelt in diesem Fall wegen des Verdachts der Bedrohung, Beleidigung, der Körperverletzung, des Hausfriedensbruches und der Sachbeschädigung.

Während des Polizeieinsatzes wollte der 25-Jährige die Wohnung offenbar nicht freiwillig verlassen. Der Mann wurde unter lautstarkem Protest aus der Wohnung geführt und vor das Mehrfamilienhaus gebracht. Dort beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und schlug nach einem Beamten.

Der Schlag konnte abgewehrt werden, woraufhin der 25-Jährige zu Boden gebracht wurde. Dabei bespuckte er eine weiteren Polizeibeamten und biss einem Beamten in den Arm. Zudem soll er die Beamten mehrfach beleidigt haben. Durch den tätlichen Angriff wurde ein Beamter verletzt und ist derzeit dienstunfähig. Der 27-Jährige wurde in Gewahrsam genommen.

Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb zudem wegen eines tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung.

Noch am selben Tag wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Mann wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt gebracht und befindet sich in Untersuchungshaft.

Kleinbusfahrer rast mit fast 200 km/h über die B105 zwischen Stralsund und Greifswald

B105/Stralsund (ots). Am vergangenen Freitagnachmittag (06. März 2026) fiel einer Videowagenbesatzung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen auf der Bundesstraße 105 zwischen Greifswald und Stralsund ein Volkswagen-Kleinbus auf, der offensichtlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h deutlich überschritt.

VW Bus mit 200 km/h durch Videowagen der Polizei auf der B105 festgestellt
Foto: Polizei

Die Beamten mussten dabei in der Spitze 199 km/h auf dem Tacho erreichen, um an dem Fahrzeug dranzubleiben. Bei der sich anschließenden Verkehrskontrolle stellten sie fest, dass die eingetragene Höchstgeschwindigkeit des Kleinbusses bei 190 km/h lag.

Der 54-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen schien ohne Rücksicht auf die übrigen Verkehrsteilnehmer im Feierabendverkehr die höchstmögliche Geschwindigkeit mit seinem Fahrzeug auf der Strecke erreichen zu wollen.

Es ergab sich der Anfangsverdacht eines illegalen Kraftfahrzeugrennens. Entsprechend wurde noch vor Ort der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen wurden aufgenommen.

Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Saal

Barth (ots). Am 11.03.2026 gegen 21:05 Uhr meldet ein Zeuge über Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass in der Hofstraße in Saal eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus brennen soll. Der Zeuge war durch die Wohnungsinhaber, welche sich gegenwärtig im Urlaub im Ausland befinden, darüber informiert worden, dass die Luftwerte in der Wohnung gefährlich sein könnten. Dieses wurde ihnen von mehreren technischen Geräten in der Wohnung auf ihren Handys angezeigt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr und Polizei bestätigte sich der Sachverhalt. Durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wurde ein Brand in der Wohnung festgestellt. Umgehend begannen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Saal, Hermannshof, Ribnitz-Damgarten und Lüdershagen mit den Löscharbeiten. Sie konnten das Feuer sehr schnell unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung auf die anderen Wohnungen verhindern.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 150.000 EUR. Personen wurden bei dem Feuer keine verletzt. Die Ursache des Brandes ist zur Zeit unbekannt. Aus diesem Grund hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen. Unterstützt werden sie dabei am 12.03.2026 durch einen Brandursachenermittler.

Abschlussmeldung: Verkehrsunfall auf der Autobahn 20

A20/Tribsees (ots). Am heutigen Mittwoch (11. März 2026) kam es gegen 09:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 20. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 56-jähriger polnischer Fahrer eines Pkw BMW die Bundesautobahn 20 zwischen dem Parkplatz Trebeltal Nord und der Anschlussstelle Tribsees in Fahrtrichtung Lübeck, als dieser aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und im Straßengraben zum Stehen kam.

Der Mann erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche, Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die Fahrbahn war für etwa zwei Stunden für die Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges gesperrt.

Erstmeldung: Verkehrsunfall auf der Autobahn 20

A20/Tribsees (ots). Am heutigen Mittwoch (11. März 2026) kam es auf der Bundesautobahn 20 gegen 9:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach ersten Erkenntnissen verunfallte ein Pkw zwischen den Anschlussstellen Grimmen West und Tribsees in Fahrtrichtung Lübeck. In dem Fahrzeug befand sich nach derzeitigen Informationen eine Person.

Die verletzte Person wird aktuell durch Rettungskräfte versorgt. Zur medizinischen Versorgung ist auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme ist die Bundesautobahn 20 in Fahrtrichtung Lübeck im genannten Abschnitt derzeit voll gesperrt. Weitere Informationen zum Unfallhergang sowie zum Gesundheitszustand der beteiligten Person liegen derzeit noch nicht vor.

Verkehrsunfall zwischen einer landwirtschaftlicher Zugmaschine und einem Krankentransportwagen auf der L22 bei Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 10.03.2026 gegen 17:00 Uhr ereignete sich auf der L22 zwischen Ribnitz-Damgarten und Ahrenshagen ein Verkehrsunfall zwischen einer landwirtschaftlichen Zugmaschine mit Anhänger und einem Krankentransportwagen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte der 61-jährige Fahrzeugführer der landwirtschaftlichen Zugmaschine die L22 aus Behrenshagen kommend in Richtung Daskow überqueren und übersah den vorfahrtberechtigten Krankentransportwagen. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der 64-jährige Fahrer des Krankentransportwagens wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Im Krankentransportwagen befand sich zum Unfallzeitpunkt kein Patient. Der KTW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Krankentransportwagens musste die L22 teilweise halbseitig gesperrt werden.

Verkehrsunfall mit einem leichtverletzten Motorradfahrer bei Putbus

Bergen (ots). Am 09.03.2026 gegen 08:00 Uhr kam es auf der L29 in Lonvitz bei Putbus auf der Insel Rügen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger Motorradfahrer leichtverletzt wurde. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 56-jährige Fahrzeugführer eines PKW Audi die Ortslage Lonvitz und wollte nach links auf die L29 abbiegen. Dabei übersah er zwei von links kommende und auf der vorfahrtsberechtigten Fahrbahn befindliche Motorradfahrer. Die beiden Motorradfahrer im Alter von 16 und 17 Jahren mussten ausweichen und stürzten. Der 16-Jährige verletzte sich dabei leicht. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert. Es entstand Sachschaden in Höhe von
1.000 Euro

Tödlicher Unglücksfall im Hafen Barth – 41-Jähriger tot aus dem Wasser geborgen

Barth (ots). Am 06.03.2026 gegen 23:25 Uhr meldete ein Zeuge über Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass er Hilferufe aus dem Bereich des Hafens in Barth gehört hat. Eine genaue Ortsbeschreibung war ihm nicht möglich.

Umgehend wurden mehrere Funkstreifenwagen des Polizeirevier Barth und der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz zum Einsatz gebracht. Bei deren Eintreffen am Einsatzort konnte keine Person im Wasser festgestellt werden. Im Hafenbereich an einem Steg wurde aber ein Kutter mit laufenden Motor festgestellt. Ermittlungen ergaben, dass auf dem Kutter ein 41-jähriger Mann mit seiner Familie wohnt. Zum Zeitpunkt der Hilferufe sei er aber allein auf dem Kutter gewesen.

Da der 41-jährige auf dem Kutter nicht aufgefunden und ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen im Bereich des Hafens eingeleitet. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte dabei von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Barth, Zingst und der Berufsfeuerwehr Stralsund mit ihrer Tauchergruppe. Durch die Tauchergruppe wurde gegen 02:15 Uhr die leblose Person des 41-Jährigen im Wasser festgestellt und geborgen werden. Durch einen hinzugezogenen Notarzt konnte nur noch der Tod des 41-jährige festgestellt werden.

Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zu den Todesumständen aufgenommen. Hinweise für ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.

Zwei Angriffe auf Polizeibeamte in Stralsund innerhalb kürzester Zeit

Stralsund (ots). Am 06.03.2026 wurden Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Stralsund innerhalb kürzester Zeit beleidigt, bedroht und angegriffen.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 12:45 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes im Carl-Heydemann-Ring. Hier wurden die Polizeibeamten gerufen, weil eine aggressive, alkoholisierte Person mit Flaschen um sich werfen soll. Am Einsatzort eingetroffen, stellten die Beamten eine auf dem Boden sitzende Person fest, welche laut lallte und in englischer und polnischer Sprache die Beamten sofort beleidigte. Um ihn herum lagen mehrere leere Schnaps- und Bierflaschen. Da beim 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen der Verdacht einer Alkoholintoxikation bestand, wurde ein Rettungswagen und ein Notarzt hinzugezogen. Beim Versuch dem Mann aufzuhelfen und auf die Trage des Rettungswagen zu setzen, wandte sich dieser einem Polizeibeamten zu und versuchte diesem ins Gesicht zu spucken, zeitgleich holte er mit dem rechten Arm zum Schlag aus und schlug in Richtung des Beamten. Der Angriff wurde rechtzeitig erkannt und unterbunden.

Der zweite Sachverhalt ereignete sich gegen 14:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes im Heinrich-Heine-Ring. Hier wurden die Polizeibeamten zu einem Verkehrsunfall gerufen. Während der Verkehrsunfallaufnahme verhielt sich der 32-jährige Unfallverursacher den eingesetzten Beamten gegenüber aggressiv und beleidigte diese fortwährend mit Worten und Gesten, zudem kam er den Polizeibeamten mehrfach sehr nahe und wollte sich nicht an den vorgegebenen Abstand halten. Als er durch einen Beamten zurückgeschoben wurde, setzte er seinerseits mit beiden Händen zum Schubsen an. Der Angriff wurde unterbunden. Der Beschuldigte stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

In beiden Fällen wurden Strafanzeigen Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamten aufgenommen, zur Beweissicherung wurde die Entnahme von Blutproben angeordnet.

Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

Brand eines Doppelcarport in Richtenberg

Grimmen (ots). Am 06.03.2026 gegen 12:40 Uhr teilte ein Hinweisgeber über Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass in der Lange Straße in Richtenberg ein Doppelcarport brennt.

Umgehend wurden Einsatzkräfte von Polizei und Freiwilliger Feuerwehr zum Einsatz gebracht. Bei deren Eintreffen am Einsatzort bestätigte sich der Sachverhalt. Durch den Hinweisgeber wurden folgende Angaben zum Sachverhalt gemacht: Der Hinweisgeber befand sich auf seinem Grundstück und verbrannte in einer Tonne Laub. Durch auftretende Windboen kam es zum Funkenflug, wodurch das sein Carport, der Carport seines Nachbarn und ein Gartenhaus in Brand gerieten. Dem Hinweisgeber gelang es noch seinen PKW wegzufahren.

Durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Richtenberg und Franzburg konnte das Feuer schließlich gelöscht werden. . Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 50.000 EUR. Gegen den Hinweisgeber wurde Anzeige wegen Verdachts der Fahrlässigen Brandstiftung und wegen Verstoß gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz erstattet.

Fahrraddieb auf frischer Tat erwischt

Stralsund (ots). Am Donnerstag, dem 05. März 2026, versuchte ein 46-jähriger russischer Staatsangehöriger um 17:40 Uhr am Stralsunder Bahnhof das Schloss eines an einem Fahrradständer gesicherten Fahrrads zu durchtrennen, vermutlich um das Fahrrad anschließend zu entwenden.

Währenddessen fiel ein Karton mit seinen persönlichen Gegenständen herunter. Diesen hatte er zuvor auf einem anderen Fahrrad abgestellt. Zunächst kümmerte er sich um seine Habseligkeiten und ließ von seinem Vorhaben ab.

Anschließend begab sich der Mann zu einem weiteren Fahrrad und setzte sich auf dieses. Das Fahrrad war nicht verschlossen. Dort wurde er von zwei Zeugen angesprochen und bis zum Eintreffen der Polizeibeamten am Weggehen oder -fahren gehindert.

Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten ein Messer sowie ein mögliches Tatmittel für den Fahrraddiebstahl. Bei dem Fahrrad, auf dem sich der Mann befand, geht man davon aus, dass es sich nicht um sein Fahrrad handelt. Die möglichen Tatmittel, das Fahrrad sowie beim Mann aufgefundene Fahrradschlüssel wurden sichergestellt. Während der Sachverhaltsklärung beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten und äußerte mehrfach verfassungsfeindliche Parolen. Zudem zeigte er eine verbotene Geste. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls, der Beleidigung, der Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Versuchter Diebstahl eines hochwertigen E-Bikes in Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten (ots). Am gestrigen Donnerstag (05. März 2026) kam es gegen 14:30 Uhr in einem Fahrradgeschäft in der Langen Straße in Ribnitz-Damgarten zu einem versuchten Fahrraddiebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat ein bislang unbekannter Mann das Geschäft und ließ sich zunächst von einem Mitarbeiter beraten. Nachdem der Verkäufer davon ausging, dass das Gespräch offensichtlich beendet sei, begab er sich wieder in den Werkstattbereich des Geschäfts. Kurz darauf bemerkte er, dass der Mann den Laden offenbar nicht umgehend verlassen hatte.

Bei einer Nachschau stellte der Mitarbeiter fest, dass der Unbekannte gerade dabei war, ein hochwertiges E-Bike im Wert von fast 9.000 Euro aus dem Geschäft zu entwenden. Der Tatverdächtige trug das Fahrrad bereits aus dem Laden und flüchtete in Richtung eines angrenzenden Marktes.

Der Verkäufer nahm die Verfolgung auf und konnte den Mann stellen. Nach bisherigen Erkenntnissen stellte der Tatverdächtige während seiner Flucht fest, dass das E-Bike nicht fahrbereit war, da an diesem keine Pedale montiert waren. Daraufhin ließ er das Fahrrad fallen und flüchtete anschließend zu Fuß vom Tatort. Durch das Fallenlassen des Fahrrades entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 1.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des versuchten Diebstahls aufgenommen.

Bootsmotor und Ausrüstung aus Sportboot entwendet – Polizei sucht Zeugen

Ostseebad Prerow (ots). Im Zeitraum von Dienstag (03. März 2026) gegen 12:00 Uhr, bis Donnerstag (05. März 2026) gegen 17:00 Uhr, kam es im Ostseebad Prerow zu einem Diebstahl an einem Sportboot.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Boot im Bereich des Sportboothafens des örtlichen Vereins in der Nähe des Hafens Prerow festgemacht. Unbekannte Täter entwendeten aus dem Boot unter anderem den Bootsmotor sowie weitere Gegenstände. Dazu zählen nach derzeitigem Stand unter anderem ein Radio sowie Angelzubehör. Der entstandene Schaden kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden, wird jedoch auf mindestens einen vierstelligen Betrag geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung vor Ort zum Einsatz. Die weiteren Ermittlungen führt die zuständige Kriminalpolizei.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge oder auch unbekannte Boote im Bereich des Sportboothafens Prerow beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizei in Barth unter 0382316720 oder der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Mehrere Straftaten nach Hinweis auf mögliche Trunkenheitsfahrt festgestellt

Stralsund (ots). Am Mittwoch, dem 4. März 2026, wurde der Polizei gegen 12:30 Uhr eine mögliche Trunkenheitsfahrt gemeldet. Eine aufmerksame Hinweisgeberin rief im Polizeihauptrevier Stralsund an, und teilte den entsprechenden Verdacht mit.

Daraufhin begab sich eine Streifenwagenbesatzung in den Heinrich-Heine-Ring und konnte dort ein entsprechendes Fahrzeug feststellen. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle wurde der Fahrzeugführer überprüft. Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 41-jährigen Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen.

Während der Kontrolle stellten die eingesetzten Beamten eine erhebliche Alkoholisierung fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille. Zudem bestand der Verdacht, dass der Mann möglicherweise auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Aus diesem Grund wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet.

Weiterhin stellte sich heraus, dass der 41-Jährige nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis sei. Darüber hinaus ergab die Überprüfung des Fahrzeugs, dass für dieses offensichtlich kein gültiger Versicherungsschutz bestand.

Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der Hinweisgeberin für ihr umsichtiges und couragiertes Handeln. Der Fall zeigt, wie wichtig Hinweise aus der Bevölkerung sein können. Die Polizei appelliert daher, bei dem Verdacht von Straftaten oder gefährlichen Situationen im Straßenverkehr umgehend die Polizei zu informieren.

Körperliche Auseinandersetzung am Stralsunder Hauptbahnhof

Stralsund (ots). Am Mittwoch (04. März 2026) holte eine 34-jährige Frau ihren ehemaligen Partner von der Justizvollzugsanstalt Stralsund ab und verbrachte anschließend den Tag mit ihm. Offenbar konsumierten beide massiv Alkohol. In der Folge wurde der 34-jährige Mann aggressiv. Am Stralsunder Hauptbahnhof wurde durch Zeugen beobachtet, dass der Mann die Frau zunächst verbal angegangen und anschließend körperlich angegriffen haben soll.

Beamte der Bundespolizei konnten die beiden an einer Bushaltestelle vor dem Bahnhof feststellen. Der Mann leistete Widerstand, schlug mit dem Kopf gegen eine Scheibe der Bushaltestelle und bedrohte die Beamten. Offenbar befand er sich in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde daraufhin mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Frau wurde ein Atemalkoholwert von 1,59 Promille gemessen, bei dem Mann 1,1 Promille. Beide Personen besitzen die ukrainische Staatsangehörigkeit.

Wohnungseinbruch in Einfamilienhaus – Täter flüchtet

Dettmannsdorf (ots). Am Mittwoch, dem 4. März 2026, kam es gegen 14:30 Uhr zu einem Wohnungseinbruchsdiebstahl in einem Einfamilienhaus in Dettmannsdorf. Nach ersten Erkenntnissen verschaffte sich ein derzeit unbekannter Tatverdächtiger gewaltsam Zutritt zu dem Wohnhaus. Als der 57-jährige deutsche Bewohner nach Hause zurückkehrte, bemerkte er den mutmaßlichen Täter in dem Wohnhaus und sprach ihn an. Daraufhin flüchtete der Tatverdächtige nach bisherigen Erkenntnissen durch ein Fenster.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 500 Euro geschätzt. Der Stehlschaden ist aktuell noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen kamen auch Fährtenhunde zum Einsatz. Zudem wurde der Kriminaldauerdienst am Tatort eingesetzt, um mögliche Spuren zu suchen und zu sichern. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls aufgenommen.

Nach Zeugenhinweis: Alkoholisierte Autofahrerin auf der B105 durch Polizei gestoppt

Mesekenhagen (ots). Am 04.03.2026, gegen 19:00 Uhr, meldete ein Zeuge der Polizei einen PKW auf der B105 bei Mesekenhagen zwischen Greifswald und Stralsund, der auffällig in Schlangenlinien und immer wieder fast in den Gegenverkehr fuhr.

Beamte des Polizeihauptrevieres Greifswald konnten den gemeldeten Skoda in Fahrtrichtung Greifswald feststellen und die Fahrzeugführerin kontrollieren.

Die 61-jährige Fahrerin wirkte augenscheinlich alkoholisiert; die Beamten nahmen deutlichen Alkoholgeruch wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2 Promille. Daraufhin wurden der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel der Frau beschlagnahmt und eine Blutprobenentnahme in der Uniklinik Greifswald durchgeführt.

Während der Fahrt unter Alkoholeinfluss und bei absoluter Fahruntüchtigkeit beschädigte die 61-Jährige zudem ein Verkehrszeichen entlang der B105. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkohol und wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen die Autofahrerin. Insgesamt ist am PKW und dem Verkehrsschild ein Schaden von rund 1500 Euro entstanden.

Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person in Tribsees

Grimmen (ots). Am 04.03.2026 kam es gegen 20 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Verbindungsweg in Tribsees. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam ein 21-jähriger Fahrzeugführer eines PKW Skoda aus noch ungeklärter Ursache alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem Straßenbaum. Der Fahrzeugführer wurde durch den Unfall leicht verletzt und musste durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus nach Bartmannshagen verbracht werden.

Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit (wirtschaftlicher Totalschaden). Es musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Am Baum und am Fahrzeug entstand ein Gesamtschaden von ca. 9.000 Euro.

Versuchte Einbruchsdiebstähle in Ferienwohnungen

Binz/Prora (ots). In der Zeit von Freitag, dem 27. Februar 2026, gegen 15:00 Uhr, bis zum Montagmorgen, 02. März 2026, kam es in Binz auf Rügen zu insgesamt neun versuchten Einbruchsdiebstählen in Ferienwohnungen. Nach derzeitigem Stand versuchten bislang unbekannte Täter gewaltsam in ein Objekt in der Straße Südstrand im Ortsteil Prora einzudringen. In allen Fällen blieb es glücklicherweise beim Versuch. Die Täter scheiterten offenbar daran, die Wohnungstüren zu öffnen. Es entstand Sachschaden in vierstelliger Höhe. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei nimmt den Vorfall erneut zum Anlass, auf kriminalpolizeiliche Präventionsmöglichkeiten hinzuweisen. Bewohner und Eigentümer von Ferienwohnungen sollten insbesondere darauf achten, Türen und Fenster auch bei kurzer Abwesenheit konsequent zu verschließen. Zudem wird empfohlen, mechanische Sicherungen zu nutzen oder entsprechend nachzurüsten. Eine aufmerksame Nachbarschaft kann ebenfalls helfen, Straftaten zu verhindern. Ungewöhnliche Personenbewegungen – auch im Bereich von Ferienwohnungen – sollten umgehend der Polizei gemeldet werden.

Die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Stralsund bietet eine kostenlose und individuelle Beratung zum Thema Einbruchschutz an. Termine können telefonisch unter 03831-245 255 oder per E-Mail an kripoberatung.stralsund@polizei.mv-regierung.de vereinbart werden. Dort erhalten Interessierte umfassende Informationen zu technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen.

Körperverletzung in Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen (ots). Am 01.03.2026 gegen 23:10 Uhr meldeten mehrere Hinweisgeber der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen im Bereich des Wilhelm-Pieck-Rings in Bergen auf Rügen.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Bergen trafen beide Beteiligten am Ereignisort an und trennten diese voneinander. Ein 45-jähriger Mann wies erhebliche Gesichtsverletzungen auf. Ein Rettungswagen wurde hinzugezogen, eine medizinische Behandlung lehnte der Geschädigte jedoch ab.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 30-jähriger Tatverdächtiger den Geschädigten mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen und bis zum Eintreffen der Polizei am Boden festgehalten haben. Der Tatverdächtige gab an, aus Notwehr gehandelt zu haben. Nach seiner Darstellung habe der 45-Jährige zuvor einen glasähnlichen Gegenstand aus der Hosentasche gezogen, woraufhin es zu der körperlichen Auseinandersetzung gekommen sei.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung auf. Die weiteren Ermittlungen dauern an.