Pfefferspray-Einsatz bei Ladendiebstählen in Barth und Stralsund

Stralsund/Barth (ots). Am Dienstag, dem 23.06.2026, kam es in zwei Supermärkten im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund zu räuberischen Diebstählen. In beiden Fällen spielte Pfefferspray beziehungsweise Tierabwehrspray eine Rolle.

Bereits gegen 10:20 Uhr wurde die Polizei zu einem Supermarkt nach Barth gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen versuchte ein 26-jähriger Tatverdächtiger, zwei Packungen Waschmittel zu entwenden. Als er auf den Diebstahl angesprochen wurde, flüchtete er zunächst in Richtung Ausgang. Dort wurde er offenbar von Mitarbeiterinnen des Marktes festgehalten. Der Tatverdächtige riss sich los. Erst als weitere Mitarbeiter und Zeugen zur Unterstützung hinzukamen, stellte er seinen Rucksack ab und holte die zuvor entwendeten Waren heraus. Anschließend soll der Mann ein Pfefferspray gezogen und den anwesenden Mitarbeitern mit dessen Einsatz gedroht haben. Danach flüchtete er aus dem Geschäft. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte die Identität des Tatverdächtigen festgestellt werden. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensicherung und weiteren Ermittlungen zum Einsatz.

Gegen 13:30 Uhr ereignete sich ein weiterer Sachverhalt in einem Supermarkt in der Stralsunder Tribseer Vorstadt. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendete ein 38-jähriger Tatverdächtiger Lebensmittel aus dem Markt. Im Kassenbereich wurde er von mehreren Mitarbeitern angesprochen. Als diese versuchten, ihn festzuhalten, ging der Mann weiter und drängte einen Mitarbeiter mit seinem Körper zur Seite. Daraufhin kamen ein weiterer Mitarbeiter sowie eine Ladendetektivin hinzu. Im Vorraum des Marktes kam es anschließend zu einem Gerangel zwischen den Beteiligten. Nach ersten Erkenntnissen setzte die Ladendetektivin dabei ein Tierabwehrspray ein, um die Flucht des Tatverdächtigen zu verhindern.

Im Zusammenhang mit dem Einsatz des Sprays wurde zusätzlich eine Anzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Skurriler Diebstahl in Grimmen: Discounter-Einbrecher erbeuten Mini-Einkaufswagen

Grimmen (ots). Am frühen Mittwochmorgen, dem 24.06.2026, wurde die Polizei gegen 02:30 Uhr über einen Einbruch in einen Discounter in der Stralsunder Straße in Grimmen informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zum Eingangsbereich des Marktes. Hierbei wurden die Glasschiebetür sowie weitere Zwischentüren beschädigt. Ein Eindringen in den eigentlichen Verkaufsraum gelang den Tätern nach derzeitigem Stand jedoch nicht.

Aus dem Vorflur des Marktes wurden vier Kindereinkaufswagen einschließlich der daran befestigten Fahnenstangen entwendet. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Der Stehlschaden beläuft sich auf einen unteren bis mittleren dreistelligen Eurobetrag. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und sicherte Spuren am Tatort.

Blutige Attacke am Windpark: Unbekannter schlägt Camper und Hunde mit Lederriemen

Stralsund (ots). Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz nach einer Auseinandersetzung, die sich am Abend des 22.06.2026 im Bereich eines Feldweges nahe eines Windparks zwischen Greifswald und Stralsund ereignet haben soll.

Am Nachmittag des 23.06.2026 erschien ein Ehepaar aus Oberbayern im Polizeihauptrevier Greifswald und erstattete Anzeige. Die 62-jährige Frau und ihr 63-jähriger Ehemann waren mit ihrem Wohnmobil im Urlaub unterwegs und hatten am Vorabend gegen 20:00 Uhr auf einem Feldweg nahe eines Windparks bei Stralsund campiert. Gegen 20:30 Uhr soll ein bislang unbekannter Mann mit einem Fahrrad und einem Schäferhund die Örtlichkeit passiert haben. Nach Angaben der Geschädigten liefen deren unangeleinte Hunde, ein Labrador und ein Mischling, aus dem geöffneten Wohnmobil und gerieten mit dem Schäferhund des Unbekannten in eine Auseinandersetzung.

Im weiteren Verlauf soll der unbekannte Mann mehrfach mit einem Lederriemen, an dessen Ende ein Metallkarabiner angebracht war, auf die Hunde eingeschlagen haben. Der 63-Jährige habe daraufhin eingegriffen und die Tiere voneinander getrennt. Nach Angaben des Geschädigten sei er anschließend von dem Unbekannten mit dem Lederriemen geschlagen und verletzt worden.

Als die 62-jährige Ehefrau hinzukam, um die Situation zu beruhigen, sei sie von dem Tatverdächtigen gestoßen worden und zu Boden gefallen. Anschließend habe der Mann das Gesicht der Frau nach unten gedrückt, wodurch sie Verletzungen im Gesicht erlitt. Danach habe sich der unbekannte Mann mit seinem Hund und dem Fahrrad vom Ereignisort entfernt. Die Hunde des Ehepaares blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • etwa 30 bis 40 Jahre alt
  • ca. 1,80 Meter groß
  • kräftige Statur
  • sehr kurze helle Haare
  • leichter Stoppelbart
  • schwarze Schuhe mit schwarzen Socken
  • schwarze kurze Hose mit drei weißen Streifen
  • grauer Half-Zip-Pullover

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder Hinweise zur beschriebenen Person geben können, sich beim Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834540224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Alternativ können Hinweise auch über die Onlinewache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de übermittelt werden.

Einsatz im Heinrich-Heine-Ring: Polizei bemerkt verfassungsfeindliches Tattoo bei Ruhestörer

Stralsund (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 24. Juni 2026, gegen 0:40 Uhr, wurde die Stralsunder Polizei über eine Personengruppe auf einem Parkplatz im Heinrich-Heine-Ring informiert. Die Personengruppe soll durch lautes Rufen sowie das Abspielen lauter Musik die Nachtruhe gestört haben.

Die eingesetzten Polizeibeamten trafen die etwa zehnköpfige Personengruppe vor Ort an und stellten die Ruhe wieder her. Im weiteren Verlauf löste sich die Gruppe auf. Während der Sachverhaltsaufnahme bemerkten die eingesetzten Kräfte bei einem 29-jährigen Mann ein am linken Oberarm tätowiertes verfassungsfeindliches Symbol, das öffentlich sichtbar getragen wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

3,87 Promille: Volltrunkener Busfahrer verängstigt Jugendgruppe auf Rügen

Insel Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (23. Juni 2026) gegen 19:00 Uhr rief der Leiter einer Jugendgruppe aus dem Bundesland Hessen die Polizei. Die Gruppe mit insgesamt 115 Personen ist derzeit in einer Jugendherberge auf der Insel Rügen untergebracht.

Der 64-jährige Mann teilte mit, dass der zuständige Busfahrer bereits den gesamten Tag stark alkoholisiert wirkte. Zwar habe der Fahrer den Bus nicht geführt, sein Verhalten habe jedoch die Jugendlichen verängstigt. Der Gruppenleiter sah eine mögliche Gefahr für die Jugendlichen und bat um polizeiliche Unterstützung.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Identität des Busfahrers fest. Bei dem 33-jährigen Mann wurde ein Atemalkoholwert von 3,87 Promille gemessen. Anschließend wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zudem informierte die Polizei die zuständige Führerscheinstelle über den Vorfall, die mit der Prüfung der Fahreignung beauftragt wird.

Gefährdung des Straßenverkehrs auf B105: Polizei bittet um Hinweise

B105/Martensdorf (ots). Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich der Vorfall am Dienstag, dem 3. Februar 2026 kurz vor 17:00 Uhr auf der Bundesstraße 105 aus Richtung Martensdorf in Richtung Karnin (Landkreis Vorpommern-Rügen) ereignet haben.

Hinter der Ampelkreuzung auf Höhe der Ortschaft Niepars soll der 50-jährige Fahrer eines orangefarbenen Kia mit Brandenburger Kennzeichen (mit dem Kürzel SEE) eine Fahrzeugkolonne in Fahrtrichtung Ribnitz-Damgarten überholt haben. Während des Überholvorgangs soll sich im Gegenverkehr ein blauer VW Polo befunden haben. Nach bisherigen Erkenntnissen musste dessen Fahrzeugführer ausweichen und auf den rechten Randstreifen fahren, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der VW Polo kam anschließend offenbar unbeschadet zum Stehen. Zum Zeitpunkt des Geschehens herrschten winterliche Straßenverhältnisse.
Insbesondere an den Fahrbahnrändern befand sich Schneematsch.

Im Rahmen der Ermittlungen richtet sich das besondere Interesse der Kriminalpolizei an den Fahrer oder die Fahrerin des blauen VW Polo sowie an weitere bislang unbekannte Zeugen, die den Überholvorgang beobachtet haben oder Angaben zum Geschehen machen können. Hinweise nimmt die Polizei in Barth unter der Telefonnummer 0382316720 entgegen. Alternativ können Hinweise auch über die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern gegeben werden.

Tragischer Badeunfall auf Rügen: Kitesurfer aus Sachsen verstorben

Wiek (ots). Am Montag, dem 22.06.2026 wurde die Polizei gegen 17:00 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über eine leblose Person im Wasser am sogenannten Kitestrand bei Wiek auf der Insel Rügen informiert.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Mann durch drei Zeugen aus dem Wasser geborgen. Die Ersthelfer leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Gemeinsam mit den kurz darauf eintreffenden Rettungskräften wurden die Wiederbelebungsmaßnahmen fortgeführt. Trotz aller Bemühungen konnte letztlich nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 52-jährigen Urlauber aus Sachsen, der sich derzeit auf der Insel Rügen aufhielt. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Mann als Kitesurfer auf dem Wasser unterwegs war und möglicherweise verunglückte. Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Gegenstand der laufenden Ermittlungen ist die Klärung der genauen Umstände, die zum Tod des 52-Jährigen geführt haben.

Lauben in Kleingartenanlagen aufgebrochen – Zeugen gesucht

Sassnitz (ots). Am 19. Juni 2026 wurden dem Polizeirevier Sassnitz mehrere Einbrüche in Gartenlauben gemeldet. Im Kleingartenverein „Rügenland“ in Klementelvitz sollen insgesamt fünf Gartenlauben angegriffen worden sein. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschaffte sich der oder die Unbekannte gewaltsam Zutritt zu den Lauben. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Der entstandene Stehlschaden beläuft sich auf rund 50 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden überwiegend Speiseeis und alkoholische Getränke entwendet.

Weiterhin wurde polizeibekannt, dass eine Gartenlaube in der Kleingartenanlage Sassnitz Lanken e.V. aufgebrochen wurde. Hier entstand ein Stehlschaden in Höhe von 50,00 Euro und ein Sachschaden von etwa 100 Euro. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen.

Zeugen, die im Bereich der beiden Kleingartenvereine verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Zeit vom 18. Juni 2026, 17 Uhr, bis zum 19. Juni, 10 Uhr, beobachtet haben oder sonstige Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Sassnitz unter der Telefonnummer 0383923070, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schüsse vom Balkon in Sassnitz: 79-jährige Nachbarin durch Abpraller verletzt

Sassnitz (ots). Am Freitag, dem 19. Juni 2026, gegen 16:00 Uhr, wurde die Polizei in Sassnitz in die Litauische Straße gerufen. Eine 79-jährige Frau gab an, dass ihr 36-jähriger Nachbar von seinem Balkon aus mit einem Luftgewehr geschossen haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Geschoss abgeprallt und die 79-Jährige am Arm getroffen haben. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes wurden bei dem 36-Jährigen vier Softair-Waffen sowie eine Druckluftwaffe beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Auch beim Umgang mit Luftdruck- und Softairwaffen gelten gesetzliche Vorgaben. Insbesondere ist sicherzustellen, dass Geschosse das eigene Grundstück nicht verlassen und keine Personen gefährdet werden. Das Schießen von Balkonen oder aus anderen Bereichen, von denen aus Geschosse öffentliche Flächen oder Nachbargrundstücke erreichen können, birgt erhebliche Risiken. Die Polizei weist darauf hin, dass Luftdruckwaffen keine Spielzeuge sind. Durch Geschosse oder Abpraller können Menschen verletzt und erhebliche Gefahren verursacht werden. Verstöße können straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Waghalsige Flucht durch Vorpommern: 50-Jähriger rast ohne Versicherung mit Tempo 200 vor der Polizei davon

Ribnitz-Damgarten (ots). Am Sonntagabend, dem 21.06.2026) beabsichtigten Beamte des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten gegen 21:30 Uhr in der Ortslage Ahrenshagen-Daskow die Kontrolle eines Pkw durchzuführen, nachdem ihnen das Fahrzeug aufgrund fehlender amtlicher Kennzeichen aufgefallen war.

Die Polizeibeamten schalteten daraufhin das Blaulicht sowie das Anhaltesignal ein, um den Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhalteaufforderung und entzog sich der Kontrolle. Es folgte eine Verfolgungsfahrt durch die Ortslagen Ahrenshagen, Ravenhorst und Eixen bis nach Kavelsdorf. Nach bisherigen Erkenntnissen legte der Fahrzeugführer dabei eine Strecke von etwa 20 Kilometern zurück und erreichte teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h.

Trotz der hohen Geschwindigkeit und der erheblichen Gefährdung gelang es den eingesetzten Polizeibeamten, das Fahrzeug schließlich anzuhalten. Personen wurden dabei glücklicherweise nicht verletzt, Sachschäden sind nach derzeitigen Erkenntnissen ebenfalls nicht entstanden. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 50-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobenentnahme in einem Krankenhaus angeordnet und durchgeführt.

Darüber hinaus ergaben die Ermittlungen, dass der genutzte Pkw weder zugelassen noch haftpflichtversichert war. Gegen den 50-Jährigen wurde weiterhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.

Bruchlandung in Stralsund: Pilot (60) überlebt spektakulären Überschlag auf der Landebahn

Stralsund (ots). Die Stralsunder Polizei wurde am heutigen Montag, dem 22. Juni 2026, um 09:15 Uhr von der integrierten Rettungsleitstelle Vorpommern-Rügen über einen Flugunfall auf dem Flugplatz in Stralsund informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand überschlug sich bei der Landung ein motorisiertes Kleinflugzeug. Der 60-jährige Pilot aus Bremen wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. An dem Flugzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Flugunfalls dauern an.

Bewaffneter Teenie auf Dorffest – Security stoppt Jugendlichen mit Schreckschusspistole

Ahrenshagen-Daskow (ots). Am Samstagabend (20.06.2026) wurde gegen 22:00 Uhr auf einem Dorffest in der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow bei einem minderjährigen Jugendlichen eine Schreckschusswaffe aufgefunden.

Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens kontrollierten den Jugendlichen im Rahmen der Veranstaltungsabsicherung und stellten dabei in dessen mitgeführten Sachen eine Schreckschusspistole mit PTB-Zulassung sowie dazugehörige Reizstoffpatronen fest. Die Polizei wurde daraufhin hinzugezogen.

Die Beamten stellten die Waffe und die Munition sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an einen Erziehungsberechtigten übergeben.

Stralsund: Polizei-Großeinsatz wegen WM-Party – hunderte Fans stiften Chaos und blockieren den Verkehr

Stralsund (ots). In der Nacht zu Sonntag (21. Juni 2026) kam es kurz nach Mitternacht zu einem Polizeieinsatz im Stadtgebiet von Stralsund. Im Anschluss an das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft versammelten sich etwa 300 Personen zu einer spontanen Jubelfeier, die sich im weiteren Verlauf auf den Knieperdamm verlagerte. Dort kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen und -blockaden. Zudem wurde vereinzelt Pyrotechnik abgefeuert.

Zur Befriedung der Lage und zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung waren Kräfte der Landes- und Bundespolizei im Einsatz. Insgesamt wurden 18 Funkstreifenwagen eingesetzt. Die Lage konnte durch die eingesetzten Kräfte beruhigt und weitere Störungen verhindert werden.

Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Stralsund

Stralsund (ots). Am 21.06.2026 gegen 17:10 Uhr meldete ein Zeuge in der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern Rügen, dass es im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Lindenallee in Stralsund brennen würde. Umgehend wurden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und des Polizeihauptrevier Stralsund zum Einsatz gebracht. Bei deren Eintreffen an Einsatzort bestätigte sich der Sachverhalt. Durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr konnte das Feuer sehr schnell gelöscht werden und somit ein übergreifen auf das übrige Wohnhaus verhindert werden.

Da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen. Unterstützt werden sie dabei von einem Brandursachenermittler. Der bei dem Feuer entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 EUR, Zeugen, welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich telefonisch im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 038312890624, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Kontrolle verloren nach Reifenplatzer: Vier Verletzte bei Dierhagen

Dierhagen (ots). Am 19.06.2026 gegen 15:15 Uhr kam es auf der L21 zwischen den Ortschaften Dierhagen und Klockenhagen zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Der aus Richtung Dierhagen kommende 66-jährige Fahrzeugführer eines PKW Skoda erlitt einen Reifenplatzer. Dadurch kam er mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

In der weiteren Folge rollte der PKW zurück auf die Fahrbahn und kollidierte dort mit einem im Gegenverkehr befindlichen PKW Seat einer 53-jährigen Fahrzeugführerin. Durch den Zusammenstoß wurden der Fahrer des Skoda und seine 65-jährige Beifahrerin leichtverletzt. Zwei weitere Insassen, welche im hinteren Bereich des Fahrzeuges saßen, im Alter von 83 und 78 Jahren, wurden schwerverletzt. Die verletzten Personen wurden alle zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Die Insassen des zweiten PKW blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Fahrbahn musste während der Unfallaufnahme kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Zusätzlich war die Feuerwehr Dierhagen zur Unterstützung bei der Beräumung der Unfallstelle im Einsatz.

Ermittlungen nach Verbreitung eines manipulierten Bildes unter Schülern auf Rügen – Polizei warnt vor strafbaren WhatsApp-Stickern

Rügen (ots). Am Mittwoch, dem 17.06.2026, wurde der Polizei auf der Insel Rügen ein Sachverhalt angezeigt, bei dem das Bild einer minderjährigen Geschädigten offenbar digital manipuliert und anschließend über einen Messenger-Dienst verbreitet wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen erschienen die Geschädigte sowie ihre Erziehungsberechtigten auf einer Polizeidienststelle und erstatteten Anzeige. Demnach soll ein Bild des Gesichts des Kindes mit pornografischen Inhalten kombiniert und anschließend als sogenannter WhatsApp-Sticker an mehrere Schülerinnen und Schüler weitergeleitet worden sein.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird unter anderem geprüft, welche Straftatbestände im konkreten Einzelfall erfüllt sein könnten. Im vorliegenden Fall stehen insbesondere Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verbreitung pornografischer Inhalte im Raum. Darüber hinaus können derartige Handlungen – abhängig von den Umständen des Einzelfalls – auch weitere straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Hierzu zählen beispielsweise Beleidigungsdelikte oder Verstöße gegen Persönlichkeits- und Bildrechte.

Die Polizei nimmt den Sachverhalt zum Anlass, insbesondere Kinder, Jugendliche und Heranwachsende für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. Was auf den ersten Blick als vermeintlicher Scherz oder „lustiger Sticker“ erscheinen mag, kann für die betroffenen Personen erhebliche persönliche Folgen haben und strafrechtlich relevant sein.

Wer Bilder anderer Personen ohne deren Einverständnis bearbeitet, verfremdet oder verbreitet, verletzt unter Umständen deren Rechte. Insbesondere dann, wenn Inhalte sexualisiert, beleidigend oder herabwürdigend sind, handelt es sich keineswegs um einen harmlosen Spaß.

Die Polizei weist zudem darauf hin, dass strafrechtliche Ermittlungen regelmäßig die Sicherung digitaler Beweismittel erforderlich machen können. Dies kann unter anderem die Beschlagnahme oder Auswertung von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten umfassen.

Verkehrsunfall mit zwei Verletzten und hohen Sachschaden auf der B105 bei Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 17.06.2026 um 14:30 Uhr erhielt die Polizei in Ribnitz-Damgarten Kenntnis von einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der 89-jährige Fahrer eines PKW Peugeots auf Höhe der Recknitzbrücke (Passbrücke) von einer Nebenanlage auf die B105 in Richtung Damgarten auf. Dabei übersah er eine aus Damgarten kommende, vorfahrtsberechtigte, 72-jährige Fahrzeugführerin eines PKW Skoda. Es kam zum Zusammenstoß der PKW, wobei beide Fahrzeugführer leicht verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst in die Boddenklinik in Ribnitz-Damgarten gebracht wurden.

Der entstandene Sachschaden von ca. 20.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch eine beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen werden. Bei der Bergung der Fahrzeuge wurden Betriebsmittel freigesetzt und die B105 verschmutzt. Die Fahrbahn musste daraufhin gereinigt werden. Während der polizeilichen Maßnahmen musste die B105 teilweise voll- bzw. halbseitig gesperrt werden.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landstraße 30 bei Glowe

Sassnitz (ots). Am 17.06.2026 gegen 13:55 Uhr ereignete sich auf der L30 auf Höhe des Abzweigs L303 ein Verkehrsunfall bei dem eine Person getötet wurde. Nach derzeitigen Ermittlungsstand befuhr ein 66-jähriger Radfahrer die L30 aus Glowe kommend in Richtung Sagard. Auf Höhe des Abzweigs der L303 in Richtung Lohme bog der Radfahrer unvermittelt nach links ab. Dabei übersah der Radfahrer den PKW Nissan einer 37-jährigen Fahrzeugführerin, welche zu diesem Zeitpunkt die L30 in Richtung Glowe fuhr.

Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung der Fahrzeugführerin, konnte ein Zusammenstoß mit dem plötzlich vor ihr erscheinenden Radfahrer nicht mehr verhindert werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Radfahrer zurück auf seine ursprüngliche Fahrbahn geschleudert, wobei sein Fahrrad gegen den PKW Audi einer 28-jährigen Fahrzeugführerin prallte, welche zuvor hinter dem Radfahrer fuhr.

Durch den Zusammenstoß mit dem PKW Nissan wurde der Radfahrer so schwer verletzt, dass er trotz intensiver Wiederbelebungsmaßnahmen noch am Unfallort verstarb. Es entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Der PKW Nissan war nicht mehr fahrbereit. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme, welche durch einen Sachverständigen der DEKRA unterstützt wurde, war die L30 für ca. vier Stunden voll gesperrt. Neben Einsatzkräften der Polizei kamen ein RTW, ein NEF, ein Rettungshubschrauber sowie die Kameraden der FFW Glowe am Unfallort zum Einsatz.

Böller in der Nacht gezündet – Tatverdächtiger gestellt

Sassnitz (ots). In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 17. Juni 2026, nahmen mehrere Polizeibeamte gegen 01:30 Uhr einen lauten Knall in unmittelbarer Nähe des Polizeireviers Sassnitz wahr. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung stellten die Beamten einen 28-jährigen deutschen Tatverdächtigen in der Bahnhofstraße fest. Der Mann gab an, zuvor einen Böller gezündet zu haben. Zudem erklärte er, noch weitere Böller bei sich zu führen. Diese wurden durch die Polizeibeamten sichergestellt.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei den Böllern um pyrotechnische Gegenstände, für deren Umgang eine entsprechende Genehmigung erforderlich ist. Eine solche Genehmigung konnte der 28-Jährige nicht vorweisen. Auf die Frage nach dem Grund für das Zünden des Böllers gab er an, von mehreren Personen dazu aufgefordert worden zu sein, da diese hören wollten, wie sich ein solcher Böller anhört. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit genehmigungspflichtigen pyrotechnischen Gegenständen erhebliche Gefahren birgt und ohne entsprechende Erlaubnis strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Verkehrsunfall in Richtenberg mit Rettungswagen auf Einsatzfahrt – eine Person leicht verletzt

Richtenberg (ots). Am Dienstag, dem 16. Juni 2026 kam es gegen 15:35 Uhr in der Ortslage Richtenberg (Lange Straße) zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Rettungswagens (RTW), der sich auf einer Einsatzfahrt mit eingeschaltetem Sonder- und Wegerecht befand.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 38-jährige Fahrerin eines Toyota die Lange Straße vor dem Rettungswagen. Als der RTW zum Überholen ansetzte, bog die Toyota-Fahrerin trotz der eingeschalteten Sondersignalanlage nach links ab. Dabei kam es zur Kollision zwischen der Beifahrerseite des Rettungswagens und dem Pkw.

Durch den Zusammenstoß wurde ein 21-jähriger Rettungssanitäter, der sich im Patientenraum des Rettungswagens befand, leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Der Toyota war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Richtenberg unterstützte die Maßnahmen vor Ort und übernahm die Reinigung der Fahrbahn. Der Rettungswagen blieb trotz der Beschädigungen weiterhin einsatzbereit. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.