Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für den Landkreis Vorpommern-Rügen

Stralsund (ots). Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund, welcher den Landkreis Vorpommern-Rügen umfasst, wurden im Jahr 2025 insgesamt 14.978 Straftaten registriert. Im Vergleich zum Vorjahr mit 15.519 erfassten Fällen ist dies ein Rückgang um 537 Fälle, was einer Abnahme von 3,5 Prozent entspricht. Die Aufklärungsquote ist im Jahr 2025 leicht gesunken und liegt bei 66,2 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr (68,3 Prozent) ist diese Quote auf ähnlichem Niveau.

Im Deliktsbereich der Straftaten gegen das Leben wurden im Jahr 2025 insgesamt sechs Fälle erfasst. Damit bewegt sich die Fallzahl auf dem Niveau des Vorjahres, in dem ebenfalls sechs Fälle registriert wurden. Eine Veränderung ist somit nicht zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote in diesem Deliktsbereich lag sowohl im Jahr 2025 als auch im Vorjahr bei über 83 Prozent.

Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden im Jahr 2025 insgesamt 434 Fälle erfasst. Im Vorjahr lag die Fallzahl noch bei 333 Fällen, was einem deutlichen Anstieg von knapp 30 Prozent entspricht. Ein besonders signifikanter Anstieg ist im Bereich der sexuellen Belästigung gemäß § 184i StGB festzustellen. Hier wurden im Jahr 2025 insgesamt 95 Fälle registriert, während im Vorjahr lediglich 54 Fälle erfasst wurden. Ebenfalls ist ein deutlicher Anstieg bei Straftaten im Zusammenhang mit kinderpornografischen Inhalten festzustellen. Im Jahr 2025 wurden in diesem Deliktsfeld 154 Fälle erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr mit 114 Fällen entspricht dies einem Anstieg von über 35 Prozent und liegt somit auch im Landestrend, was auf unterschiedliche Gründe zurück zu führen ist, wie bereits der Innenminister Christian Pegel ausführte.

Im Deliktsbereich der Diebstahlsdelikte wurden im Jahr 2025 insgesamt 3.366 Fälle erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr mit 3.807 Fällen ist hier ein Rückgang um 441 Fälle zu verzeichnen. Den größten Anteil innerhalb dieses Deliktsbereichs stellt der Ladendiebstahl dar. Hier wurden im Jahr 2025 insgesamt 772 Fälle registriert. Im Vorjahr lag die Fallzahl bei 764 Fällen, sodass sich dieser Bereich auf einem nahezu gleichbleibenden Niveau bewegt.

Im Bereich der Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit (dazu zählen unter anderem Raub, Körperverletzung, Bedrohung und Nachstellung) ist die Zahl im Jahr 2025 leicht gestiegen und liegt bei 3.344 Fällen. Im Vorjahr waren es 3.314 Fälle, sodass ein leichter Anstieg von 30 Fällen zu verzeichnen ist. Den größten Anteil in diesem Deliktsbereich nehmen Körperverletzungsdelikte ein. Hier wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.959 Fälle erfasst, was in etwa dem Niveau des Vorjahres entspricht.

Besondere Beachtung verdienen die Gewaltdelikte gegen Einsatzkräfte. Im Bereich des Widerstands und tätlichen Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen wurden im Jahr 2025 186 Fälle registriert, während es im Vorjahr noch 209 Fälle waren. Dies stellt somit ein Rückgang um 11 Prozent dar.

Ein weiterer Fokus liegt auf den Wohnungseinbruchsdiebstählen, die im Jahr 2025 insgesamt 107 Fälle ausmachen. Im Vergleich zum Vorjahr mit 142 Fällen ist dies ein deutlicher Rückgang. Von diesen Einbrüchen entfielen 47 Fälle auf Tageswohnungseinbrüche, während es im Jahr 2024 noch 58 Tageswohnungseinbrüche waren. Zur Prävention bietet die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Stralsund umfassende Unterstützung für Privatpersonen und Firmen an. Interessierte können sich über effektive Einbruchschutzmaßnahmen direkt vor Ort informieren. Termine für eine unverbindliche Beratung können mit Kriminaloberkommissar Timo Tolksdorf unter der Telefonnummer 03831/ 245-238 oder per E-Mail: kripo-beratung.stralsund@polizei.mv-regierung.de vereinbart werden.

Im Bereich der Betrugsdelikte wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.115 Fälle erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr mit 1.149 Fällen ist dies ein Rückgang um 3 Prozent.

Betrachtet man die erfassten Fälle von Straftaten im Landkreis Vorpommern-Rügen stellen 16,8 Prozent davon nichtdeutsche Tatverdächtige da. Somit liegt der Landkreis deutlich unter dem Landestrend von 26,8 Prozent.

Stralsund: Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen

Stralsund (ots). Am 26.03.2026 um 18:59 Uhr ereignete sich im Stralsunder Stadtteil Tribseer Vorstadt auf dem Carl-Heydemann-Ring ein Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein PKW VW ungebremst in den Kreuzungsbereich ein und kollidierte seitlich mit einem vorfahrtsberechtigten Kleinwagen KIA. Der verursachende 69-jährige Fahrzeugführer sowie seine 64-jährige Beifahrerin kamen erst ca. 50 Meter hinter dem Kollisionsort zum Stillstand und wurden nach der Unfallaufnahme leichtverletzt ins Klinikum Stralsund eingeliefert. Der bevorrechtige 52-jährige venezolanische Staatsangehörige wurde schwerverletzt (nicht lebensbedrohlich) ins Klinikum Stralsund gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch Abschleppdienste geborgen, die ausgetretenen Betriebsstoffe fachgerecht gebunden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 7.000 Euro geschätzt.

Falsche Polizeibeamte manipulieren Opfer in Stralsund

Stralsund (ots). Im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund sind am 25. März 2026 gleich mehrere Hinweise zu Betrugsversuchen durch sogenannte „falsche Polizeibeamte“ bekannt geworden.

In einem Fall wurde eine Frau aus Stralsund telefonisch von einem angeblichen Kriminalbeamten kontaktiert. Im Verlauf mehrerer, teils langer, Gespräche gelang es den Tätern, eine glaubhafte Legende aufzubauen. Dabei wurde vorgegeben, dass Ermittlungen gegen eine Tätergruppierung laufen würden und auch Bankkarten der Angerufenen betroffen sein könnten.

Durch die intensive Gesprächsführung und den gezielten Aufbau von Vertrauen setzten die Täter ihr Gegenüber psychologisch unter Druck. In der Folge wurden die Herausgabe von EC-Karten sowie die Nennung der zugehörigen PIN-Nummern erreicht.

Anschließend kam es zu unberechtigten Abhebungen an Geldautomaten sowie zu Zahlungen im Einzelhandel im Bundesland Brandenburg. Es entstand ein Schaden von etwa 2.500 Euro.

Unbekannte Täter erlangen nach Anlagenbetrug mehr als 700.000 Euro

Landkreise Vorpommern-Greifswald/Vorpommern-Rügen (ots). Der Polizei in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen wurden im Verlauf dieser Woche zwei hohe Betrüge gemeldet.

Am gestrigen Tag (25.03.2026) erschien ein Anzeigenerstatter im Polizeirevier Ueckermünde, welcher angab 60.000 Euro bei einem Anlagenbetrug verloren zu haben. Offenbar war er mit seiner Frau über einen Internet-Clip auf ein Anlagen-/Bitcoin-Geschäft aufmerksam geworden. Daraufhin nahmen sie telefonischen Kontakt mit einem darin präsentierten „Broker“ auf, welcher erstmal empfahl einen geringen Betrag gewinnbringend anzulegen. Nachdem der angebliche Broker der Familie aus dem Bereich Uecker-Randow den investierten Betrag mit Gewinnanteil zurücküberwies, wurden innerhalb von sechs Wochen weitere Überweisungen getätigt. Dabei wurden immer höhere Gewinne versprochen und empfohlen, die Investitionen zu erweitern. Als die Familie schließlich vergeblich ihr Geld zurückforderte, wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.

Ein 77-jähriger Mann von der Insel Rügen erstattete in dieser Woche Anzeige bei der Polizei, weil auch er Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetruges geworden ist. Nach bisherigen Erkenntnissen schloss der Geschädigte über einen längeren Zeitraum hinweg mehrere vermeintliche Anlageverträge ab. Dabei handelte es sich unter anderem um angebliche Fest- und Tagesgeldanlagen bei einer vermeintlichen Bank im Ausland. Parallel dazu nutzte er auch ein Online-Investitionsmodell. Im Vertrauen auf die Seriosität der Angebote investierte der Mann über mehrere Monate hinweg mehrere Hunderttausend Euro. Die Überweisungen erfolgten auf Konten im Ausland, die den angeblichen Anlagefirmen beziehungsweise der vermeintlichen Bank zugeordnet wurden.

Ein Teil der Anlagen soll mit festen Laufzeiten versehen gewesen sein. Als der Geschädigte versuchte, einzelne Verträge fristgerecht zu beenden und sich die angelegten Gelder auszahlen zu lassen, blieb die Auszahlung aus. In der Folge brach der Kontakt zu den vermeintlichen Ansprechpartnern vollständig ab und der Mann erstattete Anzeige bei der Polizei. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 650.000 Euro.

Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges aufgenommen.

Fahrgast greift bei 70 km/h ins Lenkrad eines Busses

Ribnitz-Damgarten (ots). In den frühen Morgenstunden (02:15 Uhr) des heutigen Donnerstags (26. März 2026) wurde die Polizei zum Bahnhof Ribnitz-Damgarten West gerufen. Ein Fahrgast in einem Bus soll sich zuvor aggressiv verhalten haben.

Nach derzeitigem Kenntnisstand griff ein 38-jähriger polizeibekannter Mann während der Fahrt bei etwa 70 km/h in das Lenkrad des 27-jährigen rumänischen Busfahrers, der im Schienenersatzverkehr eingesetzt war. In der Folge musste der Busfahrer offenbar eine Gefahrenbremsung durchführen. Der Bus kam auf der Bundesstraße unfallfrei zum Stehen. Darüber hinaus beschädigte der 38-Jährige mutmaßlich das Businventar. Ein 19-jähriger Mitfahrer wurde durch den Mann beleidigt.

Eine freiwillig durchgeführte Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 1,59 Promille. Zudem kann ein Konsum von Betäubungsmitteln nicht ausgeschlossen werden. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet.

Im weiteren Verlauf versuchte der 38-Jährige sich den polizeilichen Maßnahmen durch Flucht zu entziehen. Der Fluchtversuch konnte jedoch unterbunden werden. Der Mann leistete Widerstand und versuchte einen Polizeibeamten anzugreifen. Die angeordnete Blutprobenentnahme konnte dennoch durchgeführt werden. Anschließend wurde der 38-Jährige in Gewahrsam genommen. Auch hier leistete er Widerstand.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen den 38-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr, des Erschleichens von Leistungen, der Sachbeschädigung, der Trunkenheit im Verkehr, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen. Zudem laufen Ermittlungen wegen des Verdachts des tätlichen Angriffes auf und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen

Fuhlendorf (ots). Am 26.03.2026 kam es zu einem Verkehrsunfall auf der L211 in Fuhlendorf. Der 59-jährige Fahrer einer Mercedes V-Klasse kam aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und stieß mit einer Straßenlaterne zusammen. Anschließend kam es zur Kollision mit einem neben der Fahrbahn befindlichen Baum. In Folge dessen prallte der PKW nach rechts ab, überquerte die Fahrbahn und kam in einem Maschendrahtzaun zu stehen.

Der Fahrer des PKW verletzte sich leicht, seine 57-jährige, ebenfalls deutsche Beifahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste in eine umliegende Klinik verbracht werden. Zwei ebenfalls im Fahrzeug befindliche Hunde blieben unverletzt. Da der Mercedes aufgrund der Beschädigungen nicht mehr fahrbereit war, musste dieser durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Fuhlendorf und Pruchten waren ebenfalls eingesetzt. Bei dem Verkehrsunfall entstand eine Sachschadenshöhe in Höhe von ca. 70.000 Euro.

Warnung vor falschen Polizeibeamten

Ribnitz-Damgarten (ots). Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten sind seit gestern (24. März 2026) vermehrt betrügerische Anrufe gemeldet worden. Die bislang unbekannten Anrufer geben sich am Telefon als vermeintliche Polizeibeamte aus und kontaktieren gezielt ältere Bürgerinnen und Bürger.

In den Gesprächen gaben die Anrufer vor, von der Kriminalpolizei zu sein und versuchten persönliche oder finanzielle Informationen zu erfragen. Glücklicherweise ist es in den polizeibekannten Fällen zu keiner Geldforderung gekommen. Nach aktuellem Stand kann nicht bestätigt werden, dass es sich bei den Anrufern um tatsächliche Polizeibeamte handelt. Vielmehr besteht der Verdacht einer Betrugsmasche.

Schwerer Unfall mit aktueller Sperrung auf Autobahn

A20/Anklam/Altentreptow (ots). Seit heute Morgen gegen 08:40 Uhr gibt es nach einem schweren Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen eine Vollsperrung auf der Autobahn 20 zwischen den Anschlüssen Anklam und Altentreptow in Fahrtrichtung Lübeck. Eines der beiden beteiligten Fahrzeuge hat sich nach dem Unfall mehrfach überschlagen.

Der Einsatz von Rettung und Polizei läuft aktuell. Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es mindestens eine schwer verletzte Person, die in ein Klinikum gebracht wird. Das Auto und der Transporter müssen abgeschleppt werden.

Aktuell wird noch der Hinweis geprüft, ob auf der Gegenfahrbahn möglicherweise Autoteile durch den Unfall liegen. Daher wird um besondere Vorsicht der Fahrer auf dem Abschnitt in Richtung Stettin gebeten. Weitere Details sind derzeit noch nicht bekannt.

Ein Leichtverletzter nach Wildunfall auf der Kreisstraße 26 bei Stralsund

Stralsund (ots). Am Sonntag, den 15.03.26 gegen 20:46 Uhr, meldeten Zeugen einen Wildunfall mit schweren Folgen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 25-jähriger Stralsunder mit seinem VW Golf die K26 aus Richtung Groß Kedingshagen in Richtung Stralsund. Als plötzlich Wild die Fahrbahn kreuzte, wich der Fahrzeugführer dem Wild aus und kam in Folge dessen nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte schlussendlich gegen einen Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer wurde durch den Aufprall leicht verletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Das Fahrzeug wurde durch ein beauftragtes Abschleppunternehmen geborgen.

Trunkenheitsfahrt mit Speed-Pedelec führt zu Drogenfund in Marlow

Marlow (ots). Am 15.03.2026 gegen 02:45 Uhr wurden Beamte des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten auf einen Fahrzeugführer aufmerksam, welcher mit einem Speed-Pedelec mit hoher Geschwindigkeit auf der Stralsunder Straße in Marlow unterwegs war.

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle gab der 46-jährige Pedelec-Fahrer an, dass sein Pedelec bis zu 94 km/h fahren kann. Für dieses Fahrzeug konnte der Fahrzeugführer keinen Versicherungsschutz, sowie keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Das Fahrzeug wurde zum Zwecke der Beweismittelsicherung sichergestellt.

Des Weiteren wurde eine Atemalkoholkontrolle durchgeführt. Diese ergab einen Wert von 1,30 Promille. Ein ebenfalls durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf THC, Kokain und Amphetamin. Daher wurde bei dem 46-Jährigen eine Blutprobenentnahme durchgeführt. Bei der Durchsuchung der Person und seiner Sachen fanden die Beamten mehrere Tüten mit Cannabis und Kokain. Weiterhin gab der Beschuldigte an, im Besitz von weiteren Betäubungsmitteln zu sein.

Der Bereitschaftsrichter am Amtsgericht Stralsund ordnete daraufhin die Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten an. Hier wurden weitere Beutel mit Betäubungsmitteln, mehrere Cannabispflanzen, sowie Utensilien für den Konsum, als auch für den Weiterverkauf von Betäubungsmittel festgestellt. Alle genannten Gegenstände wurden sichergestellt. Neben der Anzeigenerstattung aufgrund der begangenen Verkehrsdelikte wurde gegen den 46-Jährigen ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Im Anschluss wurde der Beschuldigte aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

Alkoholisierter Fahrzeugführer mit 2,28 Promille auf der B 96 bei Stralsund gestoppt

Stralsund (ots). Am 14.03.2026 gegen 19 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg Polizei durch eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin den Hinweis, dass ein Fahrzeugführer auf der B96 in auffälligen Schlangenlinien unterwegs sei. Die Hinweisgeberin konnte dem Fahrzeug bis auf den Parkplatz „Rügenblick“ folgen. Beamte des Polizeihauptreviers Stralsund begaben sich daraufhin zum Einsatzort. Bei der Kontrolle des 60-jährigen Fahrzeugführers eines PKW-Renault wurde Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,28 Promille.

Daraufhin wurde die Blutprobenentnahme angeordnet und im Krankenhaus durchgeführt. Der Führerschein des Beschuldigten wurde beschlagnahmt. Gegen den Fahrzeugführer wurde Strafanzeige wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr gefertigt.

Während der Kontrolle stellten die eingesetzten Beamten zudem fest, dass sich auf dem Rücksitz des Fahrzeugs ein Luftgewehr befand. Dieses lag zugriffsbereit, jedoch ungeladen, im Fahrzeug. Hieraufhin wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetzt gefertigt. Waffe wurde sichergestellt.

Mann in Grimmen durch Angriff mit einem Messer schwer verletzt

Grimmen (ots). Am 13.03.2026 gegen 20:45 Uhr kam es in einer Wohnung in der Grellberger Straße in Grimmen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschafften sich eine 24-jährige und zwei 16-jährige männliche sowie eine 20-jährige weibliche Person unberechtigt Zutritt zur Wohnung einer 20-jährigen weiblichen Person. In der Wohnung befanden sich noch eine 16-jährige und eine 17-jährige weibliche Person sowie eine 27 jährige und eine 16-jährige männliche Person. In der Folge von zunächst verbalen Streitigkeiten kam es zu tätlichen Angriffen aus der erstgenannten Personengruppe gegen die sich ursprünglich in der Wohnung befindenden Personen.

Hierbei wurde der 27-Jährige mit einem Messer schwer am Bein verletzt. Ein 16-Jährige wurde durch einen körperlichen Angriff und eine 16-Jährige mittels einer Tür leicht verletzt. Die Tatverdächtigen flüchteten vom Tatort und konnten trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen nicht mehr festgestellt werden. Während der Flucht warfen die tatverdächtigen Personen einer unbeteiligten 60-jährigen Frau eine Glasflasche gegen die Schulter. Diese wurde dadurch ebenfalls leicht verletzt. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, der fahrlässigen Körperverletzung und des Hausfriedensbruchs sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

Die schwer verletzte männliche Person wurde nach der notärztlichen Erstversorgung durch denRettungsdienst ins Universtätsklinikum nach Greifswald verbracht. Lebensgefahr besteht nicht. Die Kriminalpolizei Stralsund hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Brand eines Doppelhauses in Stralsund

Stralsund (ots). Am 13.03.2026 gegen 18:15 wurde durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Brand in einer Doppelhaushälfte im Bergener Weg in Stralsund gemeldet.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr brannte der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte bereits in voller Ausdehnung. Das Feuer breitete sich anschließend auch auf die andere Doppelhaushälfte aus. Die darin befindliche 66-jährige Bewohnerin konnte durch die Feuerwehr evakuiert werden. Sie wurde leichtverletzt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Stralsund verbracht.

Nach ca. drei Stunden konnte der Brand durch die Feuerwehr Stralsund gelöscht werden. Der Dachstuhl beider Haushälften wurden vollständig zerstört und die Häuser dadurch unbewohnbar. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden wird auf 300.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst Stralsund hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Ein Brandursachenermittler wird zum Einsatz kommen.

Nachmeldung: Schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 29 auf Rügen

Sassnitz (ots). Wie bereits am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, durch das Polizeipräsidium Neubrandenburg berichtet wurde, ereignete sich am 24. Februar 2026 gegen 17:00 Uhr auf der Insel Rügen ein schwerer Verkehrsunfall. Dadurch wurden der 47-jährige Unfallverursacher sowie der 23-jährige Unfallbeteiligte schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Der 47-jährige Unfallverursacher ist am 12. März 2026 im Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Verletzungen verstorben.

Mann nach Angriff auf Polizeibeamte in Haft

Bergen auf Rügen (ots). In den frühen Morgenstunden des 11. März 2026 kam es in der Bergener Störtebeckerstraße gegen 03:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, zu der die Polizei hinzugerufen wurde.

Nach ersten Erkenntnissen soll ein 25-jähriger afghanischer Staatsbürger einen 27-jährigen Landsmann besucht haben, die Wohnung jedoch trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen haben. In der Folge wurde der 27-Jährige durch den 25-Jährigen mit einem Messer bedroht, er soll ihn geschlagen, beleidigt und gebissen haben. Außerdem soll dabei der Fernseher des 27-Jährigen beschädigt worden sein.

Die Polizei ermittelt in diesem Fall wegen des Verdachts der Bedrohung, Beleidigung, der Körperverletzung, des Hausfriedensbruches und der Sachbeschädigung.

Während des Polizeieinsatzes wollte der 25-Jährige die Wohnung offenbar nicht freiwillig verlassen. Der Mann wurde unter lautstarkem Protest aus der Wohnung geführt und vor das Mehrfamilienhaus gebracht. Dort beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und schlug nach einem Beamten.

Der Schlag konnte abgewehrt werden, woraufhin der 25-Jährige zu Boden gebracht wurde. Dabei bespuckte er eine weiteren Polizeibeamten und biss einem Beamten in den Arm. Zudem soll er die Beamten mehrfach beleidigt haben. Durch den tätlichen Angriff wurde ein Beamter verletzt und ist derzeit dienstunfähig. Der 27-Jährige wurde in Gewahrsam genommen.

Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb zudem wegen eines tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung.

Noch am selben Tag wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Mann wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt gebracht und befindet sich in Untersuchungshaft.

Kleinbusfahrer rast mit fast 200 km/h über die B105 zwischen Stralsund und Greifswald

B105/Stralsund (ots). Am vergangenen Freitagnachmittag (06. März 2026) fiel einer Videowagenbesatzung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen auf der Bundesstraße 105 zwischen Greifswald und Stralsund ein Volkswagen-Kleinbus auf, der offensichtlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h deutlich überschritt.

VW Bus mit 200 km/h durch Videowagen der Polizei auf der B105 festgestellt
Foto: Polizei

Die Beamten mussten dabei in der Spitze 199 km/h auf dem Tacho erreichen, um an dem Fahrzeug dranzubleiben. Bei der sich anschließenden Verkehrskontrolle stellten sie fest, dass die eingetragene Höchstgeschwindigkeit des Kleinbusses bei 190 km/h lag.

Der 54-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen schien ohne Rücksicht auf die übrigen Verkehrsteilnehmer im Feierabendverkehr die höchstmögliche Geschwindigkeit mit seinem Fahrzeug auf der Strecke erreichen zu wollen.

Es ergab sich der Anfangsverdacht eines illegalen Kraftfahrzeugrennens. Entsprechend wurde noch vor Ort der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen wurden aufgenommen.

Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Saal

Barth (ots). Am 11.03.2026 gegen 21:05 Uhr meldet ein Zeuge über Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass in der Hofstraße in Saal eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus brennen soll. Der Zeuge war durch die Wohnungsinhaber, welche sich gegenwärtig im Urlaub im Ausland befinden, darüber informiert worden, dass die Luftwerte in der Wohnung gefährlich sein könnten. Dieses wurde ihnen von mehreren technischen Geräten in der Wohnung auf ihren Handys angezeigt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr und Polizei bestätigte sich der Sachverhalt. Durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wurde ein Brand in der Wohnung festgestellt. Umgehend begannen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Saal, Hermannshof, Ribnitz-Damgarten und Lüdershagen mit den Löscharbeiten. Sie konnten das Feuer sehr schnell unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung auf die anderen Wohnungen verhindern.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 150.000 EUR. Personen wurden bei dem Feuer keine verletzt. Die Ursache des Brandes ist zur Zeit unbekannt. Aus diesem Grund hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen. Unterstützt werden sie dabei am 12.03.2026 durch einen Brandursachenermittler.

Abschlussmeldung: Verkehrsunfall auf der Autobahn 20

A20/Tribsees (ots). Am heutigen Mittwoch (11. März 2026) kam es gegen 09:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 20. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 56-jähriger polnischer Fahrer eines Pkw BMW die Bundesautobahn 20 zwischen dem Parkplatz Trebeltal Nord und der Anschlussstelle Tribsees in Fahrtrichtung Lübeck, als dieser aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und im Straßengraben zum Stehen kam.

Der Mann erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche, Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die Fahrbahn war für etwa zwei Stunden für die Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges gesperrt.

Erstmeldung: Verkehrsunfall auf der Autobahn 20

A20/Tribsees (ots). Am heutigen Mittwoch (11. März 2026) kam es auf der Bundesautobahn 20 gegen 9:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach ersten Erkenntnissen verunfallte ein Pkw zwischen den Anschlussstellen Grimmen West und Tribsees in Fahrtrichtung Lübeck. In dem Fahrzeug befand sich nach derzeitigen Informationen eine Person.

Die verletzte Person wird aktuell durch Rettungskräfte versorgt. Zur medizinischen Versorgung ist auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme ist die Bundesautobahn 20 in Fahrtrichtung Lübeck im genannten Abschnitt derzeit voll gesperrt. Weitere Informationen zum Unfallhergang sowie zum Gesundheitszustand der beteiligten Person liegen derzeit noch nicht vor.

Verkehrsunfall zwischen einer landwirtschaftlicher Zugmaschine und einem Krankentransportwagen auf der L22 bei Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten (ots). Am 10.03.2026 gegen 17:00 Uhr ereignete sich auf der L22 zwischen Ribnitz-Damgarten und Ahrenshagen ein Verkehrsunfall zwischen einer landwirtschaftlichen Zugmaschine mit Anhänger und einem Krankentransportwagen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte der 61-jährige Fahrzeugführer der landwirtschaftlichen Zugmaschine die L22 aus Behrenshagen kommend in Richtung Daskow überqueren und übersah den vorfahrtberechtigten Krankentransportwagen. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der 64-jährige Fahrer des Krankentransportwagens wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Im Krankentransportwagen befand sich zum Unfallzeitpunkt kein Patient. Der KTW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und Bergung des Krankentransportwagens musste die L22 teilweise halbseitig gesperrt werden.