Stralsund (ots). Am heutigen Mittwoch, dem 26. Februar 2025, kam es gegen 8:05 Uhr zu einem Polizeieinsatz in einer Stralsunder Schule am Frankenhof. Dieser Polizeieinsatz hatte nichts mit einer möglichen Anschlags- oder Bedrohungslage zu tun. Vielmehr ging es hier um die Notsituation einer Einzelperson. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte dieser Person wurde zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen bekanntgegeben. Es wird gegebenenfalls nachberichtet.
Autor: Redaktion
Polizei Stralsund beteiligt sich an Stralsunder „Schulranzenparade“
Stralsund (ots). Am Samstag, dem 1. März 2025 beteiligt sich die Polizeiinspektion Stralsund mit zwei Präventionsberaterinnen sowie die Verkehrswacht Stralsund mit mehreren Ehrenamtlichen an der diesjährigen „Schulranzenparade“, welche im Stralsunder Strelapark in der Zeit von 9 bis 17 Uhr stattfinden wird.
Neben Angeboten des Schreibwarenhandels und individuellen Beratungen, bietet die Polizei nicht nur (polizeiliche) Verkehrssicherheitsarbeit zum Schulweg, sondern auch Spiel und Spaß auf der Verkehrsplane oder am Glücksrad an. Wer zudem seine Reaktionsfähigkeit testen möchte, kommt bei der Verkehrswacht voll auf seine Kosten. Es wird außerdem Aktionen zum Schwerpunktthema der Kampagne „Fahren. Ankommen. Leben“ der Polizei Mecklenburg-Vorpommern geben.
Kleine und große Interessierte können sich mit vielen Informationen versorgen und sich verschiedenen Verkehrssituationen in der Simulation stellen.
Zwei Personen fordern Herausgabe von Wertsachen – Zeugen gesucht
Stralsund (ots) – Die Polizei in Stralsund wurde am Sonntag, dem 23. Februar 2025 gegen 00:50 Uhr wegen des Verdachts einer versuchten Raubstraftat gerufen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ging ein 21-jähriger Mann unmittelbar zuvor durch den Weidendamm am ehemaligen Busbahnhof direkt am Wasser vorbei in Richtung Karl-Marx-Straße.
Offenbar näherten sich zwei Personen von Hinten und forderten die Herausgabe seiner Wertsachen. Hierbei soll er mit einem Gegenstand bedroht worden sein, um welchen es sich handelt, muss noch ermittelt werden.
Um der Situation zu entkommen, drehte sich der Geschädigte um und wollte flüchten. In diesem Moment verspürte er einen Schlag auf den Kopf, mutmaßlich wurde er von diesem Gegenstand getroffen, und erlitt leichte Schmerzen. Der 21-Jährige konnte Richtung Innenstadt davonlaufen. Am neuen Markt angekommen, er die Polizei.
Die beiden unbekannten Personen können wie folgt beschrieben werden:
Person 1:
- ca. 185 – 190 cm groß, schlank
- dunkele Kleidung mit Mütze, teilweise vermummtes Gesicht (vermutlich hochgezogener Schal)
- unauffällige Stimme, akzentfreies Deutsch
- geschätztes Alter 20 – 25 Jahre.
Person 2:
- ca. 180 cm groß, schlank
- dunkele Kleidung, teilweise vermummtes Gesicht (vermutlich hochgezogener Schal).
Es wurden Anzeigen wegen des Verdachts des Raubes, der räuberischen Erpressung, der einfachen und gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können. Hinweise werden bei der Polizei in Stralsund unter 03831 28900 oder der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.
Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person auf der L21
Barth (ots). Am Sonntag, den 23.02.2025 erhielt die Polizei gegen 17:10 Uhr Kenntnis von einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Vor Ort stellte sich die Sachlage wie folgt dar. Ein 64-jähriger Mann befuhr mit seinem VW Multivan die L21 aus Richtung Rubitz in Richtung Küstrow.
Die 42-jährige Fahrerin eines Pkw Peugeot befuhr die Strecke von Zipke in Richtung Barth, als der Fahrer des VW die Vorfahrt missachtete und mit diesem Pkw zusammenstieß. Infolge dessen wurde der Peugeot von der Fahrbahn geschleudert und kollidierte mit einem Straßenschild.
Die Freiwillige Feuerwehr aus Küstrow wurde alarmiert und kam zum Einsatz. Die Fahrerin wurde schwerverletzt in das Krankenhaus nach Stralsund eingeliefert. Es entstand ein Schaden von zirka 18.500 Euro. Die L21 wurde für die Bergung, die Unfallaufnahme und die Versorgung der Verletzten kurzzeitig gesperrt.
Verkehrsunfall nach Vorfahrtsfehler auf der B96
Ralswiek (ots). Am heutigen Donnerstag, dem 20 Februar 2025, kam es gegen 05:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung der Bundesstraße 96 und der Kreisstraße 7. Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr der 43-jährige Fahrer eines Pkw Dacia die Kreisstraße 7 aus Ralswiek kommend in Fahrtrichtung der Bundesstraße 96. An der Kreuzung zur Bundesstraße wollte der Dacia-Fahrer nach links in Fahrtrichtung Sassnitz abbiegen. Offenbar übersah er den vorfahrtsberechtigten von links kommenden 59-jährigen deutschen Fahrer eines Pkw Ford. Es kam zum Aufprall zwischen den Fahrzeugen.
An beiden Pkw entstand Sachschaden von insgesamt etwa 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Für die Bergung der Fahrzeuge war die Bundesstraße 96 für etwa 40 Minuten gesperrt. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung aufgenommen.
Fehlendes Licht offenbart Trunkenheitsfahrt
Sassnitz (ots). Am Mittwoch, dem 19.02.2025 gegen 21:00 Uhr fiel Polizeibeamten in der Mukraner Straße in Sassnitz ein Fahrradfahrer auf, der ohne Vorderlicht unterwegs war. Der 43-jährige Fahrradfahrer wurde kontrolliert. Augenscheinlich hatte der 43-Jährige Probleme, sich auf den Beinen zu halten. Seine Aussprache war offenbar lallend. Er gab an, ein Feierabendbier getrunken zu haben.
Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,77 Promille. Im Anschluss wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Im weiteren Verlauf wurde dem 43-Jährigen die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt. Er gab an, nun nach Hause schieben zu wollen.
Gegen 22:20 Uhr fiel der Polizei in der Dorfstraße wieder ein Fahrradfahrer ohne Licht auf. Es stellte sich heraus, dass es der 43-Jährige war, der kurz zuvor aus der polizeilichen Maßnahme entlassen wurde.
Der Mann entzog sich der Verkehrskontrolle. Bei der anschließenden Nahbereichssuche konnte der 43-Jährige festgestellt werden. Der freiwillige Atemalkoholtest ergab nun einen Wert von 1,84 Promille. Es folgte doppelte Blutprobenentnahme. Dem Radfahrer wurde die Weiterfahrt erneut untersagt, nun aber sein Fahrrad zur Gefahrenabwehr sichergestellt.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr wurden aufgenommen.
Ungebetener Gast erhält Platzverweis und mehrere Strafanzeigen
Stralsund (ots) – Am gestrigen Dienstag, dem 18. Februar 2025, kam es gegen 16:20 Uhr zu einem Polizeieinsatz in der Stralsunder Parkstraße.
Ein 36-jähriger Mann rief die Polizei, weil sich sein 20-jähriger deutscher Gast in seiner Wohnung aufhalte und scheinbar nicht gehen wolle, obwohl er ihn offenbar mehrfach dazu aufgefordert habe. Außerdem sei es mutmaßlich bereits vor Eintreffen der Polizeibeamten zu Faustschlägen in das Gesicht des 36-Jährigen durch den 20-Jährigen gekommen. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich.
Die Polizeibeamten erteilten dem 20-Jährigen Mann einen Platzverweis. Damit war er scheinbar nicht einverstanden und leistete Widerstand. Im Rahmen seines Widerstandes bedrohte und beleidigte der Mann die Polizeibeamten.
Dem 20-Jährigen wurde erneut mitgeteilt, dass er dem Platzverweis nachzukommen habe, da er sonst als Folgemaßnahme ins polizeiliche Gewahrsam verbracht werden könnte. Sodann entfernte er sich, zeigte dabei noch eine beleidigende Geste.
Der 20-Jährige verweigerte einen Atemalkoholvortest, beim 36-jährigen Wohnungsinhaber wurden 1,67 Promille gemessen.
Gegen den 20-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs, der einfachen Körperverletzung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Bedrohung und der Beleidigung aufgenommen.
Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden
Gresenhorst (ots) – Am heutigen Dienstag, dem 18. Februar 2025, kam es gegen 09:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 191. Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr die 59-jährige Fahrerin eines Pkw Peugeot die Landesstraße 191 aus Gresenhorst kommend in Richtung Bartelshagen I.
Vor einem Waldstück wollte sie augenscheinlich in einen Waldweg nach links einbiegen. Die 48-jährige deutsche Fahrerin eines Pkw BMW fuhr einige Fahrzeuge hinter dem Peugeot und überholte mehrere Autos. Offenbar übersah sie den Abbiegevorgang des Peugeots. In der weiteren Folge kollidierten beide Fahrzeuge. Es entstand ein Sachschaden von etwa 65.000 Euro. Beide Autofahrerinnen wurden leicht verletzt. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Landesstraße 191 war für circa eine Stunde voll gesperrt.
Es wurden Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung sowie des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.
Verkehrsunfall in Grimmen mit leichtverletztem Kind
Grimmen (ots). Am heutigen Dienstag, dem 18. Februar 2025, kam es gegen 07:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall in Grimmen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr die 31-jährige Fahrerin eines Pkw Nissan den Jarpenbeeker Damm aus Richtung Asternweg kommend. Sie fuhr in den Kreisverkehr ein. Als sie den Kreisverkehr verließ, übersah sie offenbar den Peugeot einer 59-jährigen Deutschen, welcher auf der rechten Fahrspur parkte, und kollidierte mit ihm.
Ein fünfjähriges Kind im Fahrzeug der 31-Jährigen wurde leichtverletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Nissan war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.
Mann flüchtet vor Polizei und leistet Widerstand
Pantelitz (ots). Am gestrigen Montag, dem 17. Februar 2025 kam es gegen 10:20 Uhr zu einem Polizeieinsatz mit einer polizeibekannten Person in Pantelitz. Der 44-jährige Fahrer eines Pkw Opel entzog sich einer Verkehrskontrolle. In der weiteren Folge flüchtete er und kam auf einem Grundstück mit seinem Pkw zum Stehen. Er entfernte sich aus seinem Opel und wollte offenbar in das auf dem Hof befindliche Haus flüchten. Augenscheinlich leistete der Mann Widerstand und griff die Polizisten an. Ihm gelang die fußläufige Flucht auf ein Feld.
Hinzugerufene Polizeibeamte konnten den 44-Jährigen dann im Zuge der Nahbereichsfahndung feststellen. Während der polizeilichen Maßnahme verhielt sich der Mann offensichtlich weiter unkooperativ, uneinsichtig und leistete Widerstand. Das Fahrzeug des 44-Jährigen wurde von einem Abschleppdienst von dem Grundstück entfernt. Insgesamt waren vier Funkstreifenwagen der Polizei im Einsatz.
Es wurden Anzeigen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des tätlichen Angriffs und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der vorsätzlichen einfachen Körperverletzung aufgenommen.
Fußgängerzone entlarvt betrunkenen Fahrradfahrer
Stralsund (ots). Am Donnerstag, dem 13.02.2025 konnte gegen 14 Uhr in der Ossenreyerstraße in Stralsund, ein 36-jähriger Fahrradfahrer in der Fußgängerzone festgestellt werden. Während der Kontrolltätigkeit wurde durch die Streifenbeamten ein Alkoholgeruch bei dem deutschen, aus Stralsund stammenden Mann wahrgenommen. Die freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,73 Promille. Im Anschluss wurde eine Blutprobenentnahme zur Beweissicherung durchgeführt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgenommen. Fraglich ist, ob der Mann auch außerhalb der Fußgängerzone verkehrsbedingt aufgefallen wäre oder das verbotswidrige Fahrradfahren seine Straftat entlarvte.
Supermarktmitarbeiter sorgt sich um Sicherheit der Kunden und ruft Polizei
Barth (ots). Die Polizei in Barth wurde am gestrigen Donnerstag, dem 13. Februar 2025, zu einem Supermarkt in der Langen Straße gerufen. Der 39-jährige Mitarbeiter des Supermarktes sorgte sich augenscheinlich um die Sicherheit seiner Kunden, da seit mehreren Tagen eine männliche Person mit einem Küchenmesser in der Gesäßtasche einkaufe. Diese Person bedrohe bislang niemanden, dennoch informierte der 39-Jährige die Polizei, um die Umstände bestenfalls zur Klärung zu bringen.
Bei der Absuche des Nahbereiches konnten die Polizeibeamten einen 34-jährigen Polen mit einem Messer in der Gesäßtasche (16 Zentimeter Klingenlänge) feststellen. Er gab an, dieses Messer offenbar zum Eigenschutz mitzuführen. Die freiwillige Überprüfung des Atemalkohols ergab einen Wert von 2,72 Promille. Das Messer wurde sichergestellt. Gegen den 34-Jährigen wurde Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz erhoben.
Zwei PKW stoßen in einer Kurve frontal zusammen
Sassnitz (ots). Am 13.02.2025 gegen 21:15 Uhr kam es auf der B96 zwischen den Ortschaften Sargard und Sassnitz zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Hierbei befuhr eine 19-jährige Fahrzeugführerin eines PKW Hyundai die B96 aus Richtung Sargard kommend in Richtung Sassnitz.
In einer Rechtskurve kam sie dabei aus bisher unbekannter Ursache nach links von ihrer Fahrspur ab und stieß frontal mit einem im Gegenverkehr befindlichen PKW VW einer 56-jährigen Fahrzeugführerin zusammen. Bei Fahrzeugführerinnen wurden bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000,-EUR. Die B96 war während der Unfallaufnahme für ca. eine Stunde voll gesperrt. Der Fahrzeugverkehr musste über die B96 b umgeleitet werden.
Verkehrsunfall führt zu Sperrung der L30 auf Rügen
Trent (ots). Am heutigen Donnerstag (13.02.2025) kam es gegen 08:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach ersten Erkenntnissen kam ein PKW der Marke Hyundai alleinbeteiligt von der Straße ab und landete im Straßengraben. Nach ersten Informationen sei eine Person eingeklemmt und verletzt gewesen.
Zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der 65-jährige Autofahrer in Richtung Trent unterwegs war, als er augenscheinlich erst in den Gegenverkehr schwenkte und infolgedessen von der Fahrbahn ab kam. Es soll zu einem Beinahe-Unfall mit einem LKW und zwei Autos gekommen sein.
Die Feuerwehr hat den eingeklemmten Insassen aus dem Fahrzeug befreit. Aufgrund der Unfallaufnahme und Bergung an der Unfallstelle kam es auf der L30 zu einer etwa zweistündigen Sperrung. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Die Unfallursache bleibt Gegenstand der Ermittlungen.
Bei dem aus der Region stammenden Fahrzeugführer wurde leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Zur Beweissicherung wurde ihm einer Blutprobe entnommen. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro.
Polizei schnappt vermeintliche Feuerteufel
Bergen/Rügen (ots). Am gestrigen Mittwochabend (12.02.2025) meldet sich gegen 19:45 Uhr ein aufmerksamer Zeuge bei der Polizei und teilte mit, dass er beobachtet habe, wie zwei Personen einen Müllcontainer in der Störtebekerstraße in Bergen auf Rügen in Brand gesetzt haben.
Die eingesetzten Beamten der Bergener Polizei führten eine sofortige Suche im Umfeld des Tatortes durch, während die Feuerwehr den Brand des Containers umgehend löschte. Durch akribische Ermittlungsarbeit konnte ein 14-jähriger deutscher Jugendlicher angetroffen werden. Der vermeintliche Feuerteufel wurde durchsucht und es konnten tatrelevante Gegenstände gefunden und gesichert werden. Ebenso habe dieser die Tat gestanden und gab Hinweise auf einen weiteren Mittäter. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen und appelliert auch an andere Personen, dass das Zündeln und in Brand setzen von Gegenständen eine Straftat darstellt und keineswegs ein „Dumme-Jungen-Streich“ ist.
Weiterhin kam es in diesem Jahr bereits zu mehreren Bränden von Müll- oder Altkleidercontainern in und um Bergen. Mögliche Tatzusammenhänge werden dahingehend geprüft.
Autofahrer fährt Schlangenlinien auf Rügen
Bergen auf Rügen (ots). Am Mittwoch, dem 12. Februar 2025 gegen 19 Uhr, wurde der Polizei ein auf der Landesstraße 296 fahrendes Fahrzeug gemeldet, welches immer wieder in den Gegenverkehr gerate, Schlangenlinien fahre und beinahe von der Fahrbahn abgekommen sei.
Durch Zeugenhinweise konnte der Pkw Ford in Bergen festgestellt werden. Der 66-jährige Fahrer von der Insel Rügen war offenbar nicht ganz einverstanden: Er bestritt, vorher den Verkehr gefährdet zu haben. Einer freiwilligen Überprüfung des Atemalkoholwertes stimmte er vorerst nicht zu.
Da die Polizei aber Alkoholgeruch wahrnahm, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Kurz vor Durchführung dieser Blutprobe, willigte der 66-Jährige nun doch der Überprüfung seines Atemalkohols ein – es wurde ein Wert von 0,91 Promille gemessen. Im Anschluss darauf erfolgte dann die Blutprobenentnahme.
Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt und Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.
Betrunkener Autofahrer rammt Eingangsbereich eines Hotels
Binz (ots). In den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstag (13.02.2025) wurde die Polizei in Sassnitz über einen Verkehrsunfall in Binz informiert. Nach ersten Erkenntnissen habe ein Hotelmitarbeiter gegen 01:15 Uhr beobachtet, wie ein PKW der Marke Opel an dem Hotel vorfuhr, dabei augenscheinlich einen Pfeiler des Eingangsbereiches touchierte und einen Schaden verursachte. Der Angestellte informierte umgehend die Polizei und hielt den Mann bis zum Eintreffen der Beamten fest.
Vor Ort stellten die Polizisten bei dem 50-jährigen Fahrzeugführer eine erhebliche Alkoholisierung fest. Mit über 1,6 Promille hätte der Brite nicht mal mehr ein Fahrrad führen dürfen und erst recht kein Kraftfahrzeug. Der Mietwagen wurde durch den Unfall ebenfalls beschädigt, wobei der Gesamtschaden sich auf etwa 200 Euro beläuft.
Durch den Bereitschaftsdienst der Stralsunder Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobenentnahme sowie die Zahlung einer vierstelligen Sicherheitsleistung angeordnet, da es sich bei dem vermeintlichen Täter um einen britischen Staatsbürger handelt. Ob der 50-Jährige ein Hotelgast war oder sich zu später Stunde noch ein Zimmer nehmen wollte, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden.
Aufbrüche von Kassenautomaten auf Rügen – Polizei sucht Zeugen
Insel Rügen (ots). Am gestrigen Dienstag (11.02.2025) wurden der Polizei auf Rügen gleich drei Aufbrüche von Kassenautomaten gemeldet.
Nach ersten Erkenntnissen haben derzeit unbekannte Täter in Sellin und Binz Automaten angegriffen, um vermutlich an das Bargeld zu gelangen. Bei einem Automaten in der Dollahner Straße in Binz können Touristen sonst Kurkarten erwerben. Der Stehlschaden ist in diesem Fall derzeit unbekannt, wobei sich der Sachschaden auf mindestens 200 Euro beläuft.
Bei einem weiteren Automaten in der Binzer Vierte Straße sollten ebenfalls die Einnahmen eines Parkplatzes erlangt werden. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 1.600 Euro. In Sellin wurde der Kassenautomat eines Großparkplatzes in der Seeparkpromenade beschädigt und ein Schaden von mindestens 1.500 Euro verursacht.
Die Tatzeit beläuft sich bei allen Taten vermutlich auf die zurückliegende Nacht des Montags.
Die Polizei hat Spuren gesucht und gesichert und in allen Fällen die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls aufgenommen. Ein Tatzusammenhang wird geprüft und Zeugen werden gesucht. Hinweise nimmt die Polizei in Sassnitz unter 038392/3070 oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.
Kind wird offenbar Opfer von räuberischer Erpressung
Stralsund (ots). Wie der Polizei in Stralsund am gestrigen Montag, dem 10. Februar 2025 gegen 17 Uhr angezeigt wurde, soll es gegen 15:30 Uhr zu einer räuberischen Erpressung auf einem Stralsunder Spielplatz gekommen sein. Nach ersten Erkenntnissen wurde unter Androhung von Gewalt Bargeld eingefordert. Sowohl das vermeintliche Opfer, als auch der mutmaßliche Täter waren Kinder. Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang sensibilisieren: Das Kind hat richtig gehandelt und sich vertrauensvoll an die Mutter gewandt, welche im Anschluss zur Polizei gegangen ist.
18-Jähriger beleidigt Polizisten
Bergen auf Rügen (ots). Die Polizei bestreifte am Sonntag, dem 9. Februar 2025 gegen 23:00 Uhr die Stadt Bergen auf Rügen. In der Marktstraße fiel den Beamten eine Personengruppe von 15 bis 20 Personen ins Auge. Plötzlich zeigte ein junger Mann in Richtung Streifenwagen seinen Mittelfinger, hielt dabei sogar direkten Augenkontakt zu den Polizisten. Als der Streifenwagen stoppte, lief dieser Mann weg und versuchte in der Personengruppe unterzutauchen. Nach Aufforderung, aber langem Zögern konnte ein 18-jähriger Mann von der Insel Rügen bekannt gemacht werden.
Der 18-Jährige war augenscheinlich stark alkoholisiert, der freiwillige Test des Atemalkohols ergab einen Wert von 2,04 Promille. Dennoch machte er einen klaren Eindruck und war in der Lage, sich gut zu artikulieren. Das Handeln des 18-Jährigen ist und bleibt kein Kavaliersdelikt. Vielmehr wurde Strafanzeige wegen des Verdachts der Beleidigung erhoben.