Wustrow (Vorpommern-Rügen). Beamte der Polizeiinspektion Stralsund codieren am 29.07.2015 in Wustrow in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr bei der Kurverwaltung Fahrräder. Damit die Codierung reibungslos ablaufen kann, sollten Interessierte den Personalausweis und einen Eigentumsnachweis mitbringen und möglichst die Rahmennummer bereithalten. Bei Elektrofahrrädern muss für die Codierung möglicherweise der Akku kurzzeitig abgenommen werden, deshalb den Schlüssel nicht vergessen.
Kategorie: Polizei
Urlauber an Göhrener Steilküste
Göhren (Vorpommern-Rügen). Am 23.07.2015 gegen 12:10 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg von der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen die Information, dass am Hochufer in Göhren vier Personen in eine Notlage geraten sind. Daraufhin kamen die Feuerwehr Baabe mit elf Kameraden, die Feuerwehr Göhren mit drei Kameraden, die Feuerwehr Middelhagen mit acht Kameraden und die Feuerwehr aus Sassnitz mit dem Höhenrettungsteam zum Einsatz. Außerdem fuhren je ein Funkstreifenwagen aus dem Polizeirevier Sassnitz und der Polizeistation Baabe sowie ein RTW zum Einsatzort in die Hövtstraße nach Göhren.
Als die Kräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, befanden sich die Urlauber aus Berlin bereits wieder am Fuße der Steilküste. Ein Kamerad der Göhrener Feuerwehr seilte sich trotzdem ab, um sicher zu gehen, dass sich keine Personen mehr am Steilufer befinden. Bei den Urlaubern handelte es sich um eine 61-jährige Frau und einen 60-jährigen Mann aus Berlin und deren zwei Enkelkinder (zwei Mädchen im Alter von fünf und sechs Jahren). Sie wollten auf Grund des schwer zugänglichen Strandbereiches nicht mehr am Ufer weitergehen und nutzten einen nicht öffentlichen Trampelpfad, den sie allerdings nicht bis nach oben gehen konnten. Der Rückweg gestaltete sich allerdings auch schwierig. Schließlich dirigierte der Großvater die anderen Personen nach unten und kletterte selbst hinunter. Bei der nicht ungefährlichen Wanderung wurden der 60-Jährige und ein Mädchen leicht verletzt. Sie mussten allerdings nicht ärztlich behandelt werden.
Die Polizei weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass sich Spaziergänger im Bereich der Steilküsten Rügens an die gekennzeichneten Wege halten sollen. Die Kletteraktionen außerhalb der Wege sind lebensgefährlich.
Polizei codiert Fahrräder in Ahrenshoop und Ribnitz-Damgarten
Ahrenshoop, Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen). Beamte der Polizeiinspektion Stralsund codieren wieder Fahrräder, am 22.07.2015 in Ahrenshoop und am 23.07.2015 in Ribnitz-Damgarten. Jeweils in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind die Präventionsbeamten am 22.07.2015 in Ahrenshoop im Bereich Alte Schule und am 23.07.2015 in Ribnitz-Damgarten beim famila-Markt zu finden.
Damit die Codierung reibungslos ablaufen kann, sollten Interessierte den Personalausweis und einen Eigentumsnachweis mitbringen und möglichst die Rahmennummer bereithalten. Bei Elektrofahrrädern muss für die Codierung möglicherweise der Akku kurzzeitig abgenommen werden, deshalb den Schlüssel nicht vergessen.
Polizei codiert Fahrräder
Stralsund. Beamte der Polizeiinspektion Stralsund codieren am 20.07.2015 in Stralsund Fahrräder. In der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind die Präventionsbeamten beim real-Markt in Stralsund zu finden. Damit die Codierung reibungslos ablaufen kann, sollten Interessierte den Personalausweis und einen Eigentumsnachweis mitbringen und möglichst die Rahmennummer bereithalten. Bei Elektrofahrrädern muss für die Codierung möglicherweise der Akku kurzzeitig abgenommen werden, deshalb den Schlüssel nicht vergessen.
Fahrradcodierung in Zingst
Zingst (Vorpommern-Rügen). Im Rahmen der Aktion „Sicher im Sattel“ des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern werden am 11.07.2015 wieder Fahrräder codiert. Die Polizei und die Verkehrswacht Ribnitz-Damgarten codieren in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr in Zingst – im Bereich der Seebrücke – Fahrräder. Damit die Codierung reibungslos ablaufen kann, sollten Interessierte den Personalausweis und einen Eigentumsnachweis mitbringen und möglichst die Rahmennummer bereithalten.
Zu den Fragen rund um die Sicherheit des Fahrrades wird ein Beamter der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizeiinspektion Stralsund Auskunft geben.
Schutzengel @ the beach Drei Strandpartys für die Schutzengel in diesem Jahr – Auftakt am 18.07.2015 in Zingst
Landkreis Vorpommern-Rügen. In diesem Jahr finden drei Strandpartys für die Schutzengel als Dank für deren Arbeit statt. Die Schutzengel im Landkreis Vorpommern-Rügen sorgen dafür, dass ihre gleichaltrigen männlichen Kraftfahrer sich verkehrskonform verhalten. Seit dieses Projekt unter Schirmherrschaft des Landrates, Ralf Drescher, ins Leben gerufen wurde, gingen die schweren Verkehrsunfälle in der Altersgruppe 16 bis 25 Jahre erheblich zurück. Nach dem Riesenerfolg dieser Veranstaltung im vergangenen Jahr gibt es in diesem Jahr nicht nur eine Neuauflage, sondern eine Erweiterung.
Der Auftakt findet am 18.07.2015 im Ostseeheilbad Zingst statt. Der Sportstrand (Übergang 6) wird dann zur Volleyball- und Partymeile.
Aus dem Programm:
- 15:00 Uhr Turnierbeginn Volleyball
- 18:00 Uhr Siegerehrung
- für alle Schutzengel kostenloser Schnupperkurs im Standup Paddling
Zum Abschluss gibt es ab 19:00 Uhr eine ultimative Strandparty. Der Eintritt ist kostenlos.
Die nächsten Veranstaltungen Schutzengel @ the beach finden am 15.08.2015 in der Hansestadt Stralsund und am 29.08.2015 im Ostseebad Sellin auf der Insel Rügen statt. Neues und Wissenswertes gibt es immer unter www.schutzengel-mv.de.
Urlauber im Wald verirrt
Rappin (Vorpommern-Rügen). Am 06.07.2015, gegen 22:55 Uhr, ging bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg der Hilferuf eines Paares aus Magdeburg ein. Die beiden Urlauber waren gegen 21:30 Uhr zu einem Spaziergang in das Waldgebiet zwischen Groß-Banzelvitz – Moiselbritz – Kartzitz – Rappin aufgebrochen. Auf ihrer Wanderung von Moiselbritz nach Rappin sind die 25-jährige Frau und der 29-jährige Mann vom Wege abgekommen und hatten sich hoffnungslos verirrt. Als sie sich nicht mehr zu helfen wussten, riefen sie die Polizei.
Insgesamt sechs Beamte des Polizeireviers Bergen begaben sich auf die Suche nach den verirrten Wanderern. Mit drei Funkstreifenwagen stellten sie sich an die Zugänge des Waldgebietes und schalteten das Sondersignal ein. Durch die Verständigung mit den beiden Magdeburgern fanden die Beamten heraus, dass sich die Personen in der Nähe von Kartzitz befanden. Nun begaben sich zwei Beamte zu Fuß in das unwegsame und morastige Waldgebiet. Durch lautes Rufen hielten sie Kontakt zu dem Pärchen und entdeckten die Frau und den Mann gegen 0:05 Uhr in dem schwer zugänglichen Waldstück. Gemeinsam machten sie sich auf den Rückweg und erreichten gegen 01:00 Uhr den Waldrand. Anschließend konnten die Beamten die beiden Urlauber wohlbehalten zu ihrer Ferienunterkunft bringen.
Bei der Suche nach dem Paar kämpften sich die Polizisten durch das Dickicht und mussten bei Licht betrachtet feststellen, dass die Uniform und die Schuhe durch das dornige Gestrüpp arg gelitten hatten. Aber das tat der Freude über die gelungene Rettung keinen Abbruch.
Polizei codiert Fahrräder in Grimmen
Grimmen (Vorpommern-Rügen). Beamte der Polizeiinspektion Stralsund codieren im Rahmen des 3. Wohngebietsfestes in der Tribseeser Vorstadt in Grimmen Fahrräder. Am 04.07.2015, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, sind die Stralsunder Präventionsbeamten in der Straße der Befreiung in Grimmen zu finden. Damit die Codierung reibungslos ablaufen kann sollten Interessierte den Personalausweis und einen Eigentumsnachweis mitbringen und möglichst die Rahmennummer bereithalten.
Gerücht sorgt in Barth für Aufregung
Barth (Vorpommern-Rügen). Unter den Schülern der Regionalschule in Barth kursierte ein Gerücht, dass es im Rahmen der Veranstaltung zum letzten Schultag der 10. Klassen am 12.06.2015 zu etwas Gewalttätigem kommen könnte. Nachdem dieses Gerücht über Eltern und Schüler an den Schulleiter herangetragen worden war, setzte sich dieser mit der Kriminalpolizei in Barth in Verbindung. Da im Zusammenhang mit diesem Gerücht der Name eines Schülers der Schule ins Gespräch kam, wurde dieser Schüler durch die Kriminalisten befragt.
Im Ergebnis stellte sich heraus, dass es sich bei den vorliegenden Informationen zu einer möglichen Gewalttätigkeit am heutigen Tage tatsächlich um ein Gerücht handelt. Ob hier eventuell ein Schulstreich zum letzten Schultag durch jemanden falsch aufgefasst wurde und so zu dem Gerücht führte, konnte bislang nicht geklärt werden.
Vermisster Mann bei Sellin tot aufgefunden
Sellin (Vorpommern-Rügen). Seit dem 13.05.2015 wurde ein Urlauber aus Nordrhein-Westfalen in Sellin vermisst. Der 47-jährige Mann hatte am Morgen des 13.05.2015 sein Hotel verlassen und war nicht wieder dorthin zurückgekehrt. Die Suchmaßnahmen der Polizei mit Unterstützung eines Fährtenhundes blieben ohne Erfolg.
Am 29.05.2015, gegen 16:00 Uhr, wurde in einem Waldstück bei Sellin eine tote männliche Person gefunden. Durch die Rechtsmedizin in Greifswald wurde bestätigt, dass es sich um den Vermissten Urlauber handelt. Anzeichen für eine Fremdeinwirkung liegen nicht vor. Die Kriminalpolizei in Sassnitz geht von einem Unglücksfall aus.
Nachmeldung: Männliche Person aus 2. OG gestürzt
Stralsund. Am heutigen Tage konnte der schwerverletzte Mann durch Beamte der Stralsunder Kriminalpolizei befragt werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es am gestrigen Abend (02.06.2015) in der Wohnung in der Vogelsangstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 33-jährigen Stralsunder und seiner Lebensgefährtin. Daraufhin verließ diese die Wohnung. Aus bislang nicht geklärtem Grund hatte der Mann versucht, aus dem Fenster der Wohnung im zweiten Obergeschoss zu klettern. Dabei verlor er offenbar den Halt und stürzte etwa 8,50 m in die Tiefe. Der 33-Jährige zog sich schwere – aber keine lebensbedrohlichen – Verletzungen zu. Beide Personen standen unter Alkoholeinfluss.
Polizei bittet um Hinweise
Stralsund. Am 24.05.2015 ging der Hinweis über einen Fund einer Holzskulptur im Polizeihauptrevier Stralsund ein. Eine Zeugin beobachtete einen Mann, der diese ca. 80 cm große Skulptur in einer Weide am Frankenteich (Frankenwall) versteckte und sich dann fußläufig entfernte. Die Holzskulptur wurde sichergestellt und kann wie folgt beschrieben werden:
- ca. 80 cm groß
- dunkelfarbiges Holz
- mehrere Figuren sind eingearbeitet
- im oberen Drittel weist die Skulptur kleine Beschädigungen auf
- steht auf einem viereckigen Fuß
Die Polizei bittet im Rahmen der Ermittlungen um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Eigentümer bzw. ursprüngliche Finder möchte sich bitte im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831/28900, im Kriminalkommissariat Stralsund zu den Bürozeiten unter der Telefonnummer 03831/2830214 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.
VW-Fahrer wollte sich einer Verkehrskontrolle entziehen
Grimmen (Vorpommern-Rügen). Am 14.05.2015, gegen 01:30 Uhr, bemerkten Beamte des Polizeireviers Grimmen auf der B 194 (Kreuzungsbereich B 194/L 26) einen Pkw VW mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit aus Richtung Demmin in Richtung Grimmen fahrend. Die Beamten wollten den Pkw zum Zwecke einer Verkehrskontrolle anhalten. Zunächst beachtete der Fahrzeugführer die Anhaltesignale mittels Blaulicht nicht. In der weiteren Folge beschleunigte das Fahrzeug und fuhr auf der B 194 weiter in Richtung Grimmen. Die gefahrene Geschwindigkeit betrug streckenweise über 150 km/h. An der Kreuzung zum Gewerbegebiet Pommerndreieck missachtete der VW-Fahrer das rote Licht der Ampelanlage. In Grimmen fuhr der Pkw über die südliche Randstraße und einen Wirtschaftsweg in Richtung Klevenow. Als der VW von Klevenow aus wieder auf die B 194 in Richtung Poggendorf fuhr, folgten Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen dem Pkw. Dabei stellten die Beamten neben einer Geschwindigkeit von über 160 km/h auch das Überholen trotz Verbots vor einer Rechtskurve fest. In Poggendorf fuhr das Fahrzeug weiter mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Rakow. Schließlich bog der Fahrzeugführer in die Ortschaft Grabow ein und hielt an. In dem Fahrzeug befanden sich vier Männer im Alter von 17, 19 und 21 Jahren. Der Atemalkoholtest bei dem 19-jährigen Fahrzeugführer aus dem Bereich Loitz zeigte 0,00 Promille an. Allerdings reagierte der Drogenvortest positiv auf Amphetamin und Methamphetamin. Im Fahrzeug wurden zudem ein Behältnis mit Betäubungsmitteln und entsprechende Konsumutensilien gefunden. Der 19-jährige Fahrer muss sich nun wegen des Führens von Kraftfahrzeugen unter Einfluss von Betäubungsmitteln und dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Gefährlicher Schabernack
Buschenhagen (Vorpommern-Rügen). Am gestrigen Nachmittag (11.05.2015) wurden die Beamten des Polizeireviers Barth nach Buschenhagen gerufen. Zwischen den Ortschaften Buschenhagen und Günz hatten drei Jungen (12, 14 und 14 Jahre) einen Gartenschlauch über die L 213 gespannt.
Eine 50-jährige Stralsunderin fuhr auf der L 213 von Buschenhagen in Richtung Günz. Kurz hinter der Ortslage Buschenhagen sah sie plötzlich, dass etwas in Kniehöhe quer über die Fahrbahn gespannt war. Sie konnte ihren Pkw anhalten und stellte einen Gartenschlauch fest, der an der einen Seite an die Schutzplanke angebunden und dann über die Fahrbahn gezogen worden war. Kurze Zeit später näherte sich ein 31-jähriger Kradfahrer aus der Gemeinde Marlow aus Richtung Günz kommend. Er sah von weitem den Pkw auf der Gegenfahrbahn stehen und verlangsamte seine Fahrt. So konnte er rechtzeitig vor dem gespannten Gartenschlauch anhalten. Der Kradfahrer beobachtete einen weglaufenden Jungen und eilte ihm nach. Hinter einem Erdhügel entdeckte er die drei Jungen aus den Gemeinden Niepars und Neu Bartelshagen.
Die Jungen gaben an, den Schlauch aus Schabernack über die Straße gespannt zu haben, weil sie zwei Mädchen ärgern wollten. Die Beamten brachten die Jungen nach Hause und übergaben sie den Erziehungsberechtigten. Eine Strafanzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde aufgenommen.
Verkehrsunfallstatistik 2014 der Polizeiinspektion Stralsund
Stralsund (Vorpommern-Rügen). Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund registrierte die Polizei im Jahr 2014 insgesamt 8288 Verkehrsunfälle. Das sind gegenüber dem Vorjahr 17 Unfälle weniger (2013: 8305). Die Entwicklung der Unfallzahlen entspricht somit dem Landestrend.
Die Anzahl der verunglückten Personen ist im Vergleich zum Vorjahr um 15 Personen angestiegen von 993 im Jahr 2013 auf nunmehr 1008 Personen im Jahr 2014. Auch wenn diese Entwicklung entgegen dem Landestrend verlief, liegt die Zahl der auf den Straßen des Inspektionsbereiches verunglückten Personen seit 2011 auf einem annähernd gleichen Niveau. 794 Personen wurden leicht (2013:806) und 200 Personen schwer (2013:183) verletzt. Die Anzahl der tödlich verunglückten Personen ist, wie im gesamten Land Mecklenburg-Vorpommern, gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 2014 kamen bei Verkehrsunfällen im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund 14 Menschen ums Leben (2013:8 Menschen) – sieben Pkw-Insassen, zwei Kradfahrer, ein Lkw-Fahrer, zwei Radfahrer und zwei Fußgänger. Die Häufigkeitszahl (Anzahl der tödlich verunglückten Personen je eine Million Einwohner) beträgt für den Inspektionsbereich 62,6 und liegt damit über der Häufigkeitszahl des Landes von 57,6.
Als Hauptunfallursachen für Verkehrsunfälle mit Personen- oder hohen Sachschäden wurden neben Verstößen gegen die Vorfahrtsregeln (2014:174; 2013:177) nach wie vor unangepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit, Fahren unter Einfluss von Alkohol und Fehler beim Überholen registriert. 161 dieser Verkehrsunfälle waren auf unangepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen (2013:199), 62 auf alkoholisierte Kraftfahrzeugführer (2013:82) und 41 auf Fehler beim Überholen (2013:42).
Neben den Fußgängern sind die Radfahrer die „schwächsten“ Verkehrsteilnehmer. So waren im Inspektionsbereich im Jahr 2014 275 Radfahrer an Verkehrsunfällen beteiligt (2013:256). 190 Radfahrer erlitten schwere oder leichte Verletzungen, zwei Radfahrer wurden getötet (2013: 175 verletzte und ein getöteter Radfahrer). Der größte Teil der Verkehrsunfälle ereignete sich zwischen Radfahrern untereinander und zwischen Radfahrern und Personenkraftwagen. Radfahrer waren hauptsächlich an Unfällen beteiligt, bei denen einer der Verkehrsteilnehmer die Vorfahrtsregeln nicht beachtet hatte. Auch unter diesem Aspekt werden die „Radfahrer im Straßenverkehr“ im Monat Mai 2015 das Schwerpunktethema der themenorientierten Verkehrskontrollen im Polizeipräsidium Neubrandenburg sein, an denen sich auch die Polizeiinspektion Stralsund beteiligt.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Bekämpfung der Hauptunfallursachen wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund im Jahr 2014 insgesamt 5.647 Verkehrskontrollen durchgeführt. Das waren 556 Kontrollen mehr als im Vorjahr (2013:5.091). In diesem Zusammenhang konnte auch die Anzahl der Geschwindigkeitskontrollen auf 1.720 erhöht werden (2013:1.455).
Die Beamten der Polizeiinspektion Stralsund ahndeten insgesamt 29.840 Geschwindigkeitsverstöße. Bei den Verkehrskontrollen wurden außerdem 613 alkoholisierte Fahrzeugführer und 83 Fahrzeugführer unter Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt. 179-mal wurden Fehler beim Überholen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige geahndet. 4.544 Fahrzeuginsassen hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt.
Die Polizeiinspektion Stralsund setzt auch in diesem Jahr bei den Verkehrskontrollen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen auf das direkte Gespräch mit den „Verkehrssündern“. Daher werden beispielsweise die Geschwindigkeitskontrollen nicht nur mit automatisierten Messverfahren durchgeführt, sondern auch mit Lasermessgeräten. Das eröffnet den Beamten die Möglichkeit, unmittelbar nach dem festgestellten Geschwindigkeitsverstoß im Gespräch mit dem Verkehrsteilnehmer auf eine künftige Verhaltensänderung hinzuwirken.
Weiterer Ermittlungserfolg der Polizei
Stralsund, Bergen (Vorpommern-Rügen). Am 25.03.2015 berichtete die Pressestelle der Polizeiinspektion Stralsund über die Aufklärung einer am 18.02.2015 in einer Bergener Spielhalle begangenen räuberischen Erpressung, bei der vier Tatverdächtige bekannt wurden.
Aufbauend auf den Ermittlungserfolg vom 25. 03. 2015 konnten die Kriminalbeamten aus Bergen und Sassnitz in Zusammenarbeit mit dem Polizeihauptrevier Bergen drei weitere Mittäter von der Insel Rügen ermitteln. Insgesamt wurden diesen sieben Tätern im Alter von 20 bis 31 Jahren vom Frühjahr 2014 bis zum März 2015 in unterschiedlicher Tatbeteiligung 132 Straftaten im Raum Rügen, Grimmen, Stralsund, Richtenberg, Gnoien und Teterow nachgewiesen. In erster Linie handelt es sich dabei um Einbruchsdiebstähle.
Herausragend ist eine aufgeklärte räuberische Erpressung in Dranske vom 07.11.2014, bei der der Zulieferer einer Bäckerfiliale zur Herausgabe von Bargeld gezwungen wurde. Hier handelt es sich um dieselbe Tätergruppe, die die Spielothek in Bergen am 18.02.2015 überfallen hatte.
Auf das Konto der sieben Tatverdächtigen gehen u. a. die Angriffe auf die Geldautomaten in Reinkenhagen, Velgast und Sassnitz, Garagenaufbrüche im Tiltzower Weg in Bergen und ein Einbruchsdiebstahl in eine Stralsunder Autoteilewerkstatt. Außerdem konnten die Aufbrüche von Stralsunder Zigarettenautomaten sowie Einbrüche in Samtens in einen Postzustellstützpunkt und einen An- und Verkauf mit Poststelle aufgeklärt werden. Die Tätergruppe verursachte nach bisherigen Erkenntnissen einen Stehl- und Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Weitere Ermittlungen dauern an.
Hinweis der Polizei – Mädchen auf Bahngleisen
Grimmen (Vorpommern-Rügen). Am 18.04.2015, gegen 13:00 Uhr, erhielten die Beamten des Polizeireviers Grimmen die Information, dass sich zwei Mädchen auf den Bahngleisen befinden. Auf der Suche nach den beiden Kindern konnten die Beamten des Polizeireviers Grimmen sie zwischen Grimmen und Holthof feststellen und von den Gleisen geleiten. Die beiden Mädchen aus Grimmen im Alter von 13 und 14 Jahren lagen auf den Bahngleisen auf Höhe der Trebelbrücke, sonnten sich offenbar und hörten Musik, sodass sie kaum die auf sie zulaufenden Beamten bemerkten. Die ebenfalls verständigten Beamten der Bundespolizei veranlassten die kurzzeitige Sperrung der Bahnstrecke. Die Mädchen blieben unverletzt und konnten im Polizeirevier Grimmen an ihre Eltern übergeben werden.
Da dieser Sachverhalt leider kein Einzelfall ist, bittet die Polizei darum, dass Kinder und Jugendlich auf die Gefahren auf Bahnanlagen hingewiesen werden. Bahnanlagen sind keine Spielplätze. Immer wieder kommt es im Zugverkehr zu schweren oder sogar tödlichen Unfällen durch Personen im Gleisbereich. Die Gefahren werden oft unterschätzt, da sich die Züge fast unbemerkt und geräuschlos nähern und längere Bremswege haben. Eltern werden gebeten ihre Kinder über dieses Thema zu sensibilisieren. Die Bundespolizei führt zu diesem Thema in Schulen Präventionsveranstaltungen durch.
Polizeiinspektion Stralsund: Polizeiliche Kriminalstatistik
Stralsun. Der Leiter der Polizeiinspektion Stralsund, Polizeidirektor Thomas Dabel, hat heute (09.04.2015) die Polizeiliche Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Stralsund für das Jahr 2014 vorgestellt.
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund wurden im Jahr 2014 insgesamt 15.949 Fälle erfasst. Damit sank die Fallzahl erneut – im Vergleich zum Vorjahr (16.788) um 4,99 %. Auch die Häufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) sank von 7.507 Fällen (2013) auf 7.147 im Jahr 2014 um 4,79 %. Die rückläufigen Zahlen entsprechen der Tendenz des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Aufklärungsquote in der Polizeiinspektion Stralsund konnte im Vergleich zum letzten Jahr (60,92 %) erneut gesteigert werden – um 1,32 % auf 62,24 %. Damit liegt die Aufklärungsquote seit dem Jahr 2004 stetig über 60 % und über dem Landesdurchschnitt. Dieser lag im Jahr 2014 bei 60,4 %.
Wie im gesamten Land sind auch im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund die Diebstahlsdelikte die größte Straftatengruppe. Auch wenn die Anzahl der erfassten Fälle gegenüber dem Vorjahr (5.758) um 386 Fälle auf 5.372 gesunken ist, sind dies immer noch 33,68 Prozent des gesamten Straftatenaufkommens im Inspektionsbereich. Die Aufklärungsquote der Diebstahlsdelikte ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % gestiegen und liegt bei 32,0 %. Bei diesen Delikten wurden 2.594 Fälle ohne erschwerende Umstände und 2.778 unter erschwerenden Umständen registriert.
Zu den Diebstählen unter erschwerenden Umständen gehören u.a. die Wohnungseinbruchdiebstähle. Im Jahr 2014 sind die Zahlen dieser Einbruchsdiebstähle von 149 Fällen (2013) um 15 auf 164 Fälle gestiegen. Die Aufklärungsquote ist gegenüber dem Vorjahr angestiegen und liegt nun bei 32,3 %. Im Jahr 2014 wurden 116 Kraftfahrzeuge entwendet. Es handelt sich dabei um 59 Pkw-Diebstähle und 57 Diebstähle von Krafträdern. Im Vergleich zum Jahr 2013 (132) ist das ein Rückgang um 16 Fälle. Die Fälle des Diebstahls von Kraftstoff sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken und liegen jetzt bei 153 Fällen. Die lokalen Schwerpunkte befinden sich im Bereich der Polizeireviere Grimmen und Ribnitz-Damgarten. Der Rückgang der Fallzahlen ist neben den wechselnden Kraftstoffpreisen auch auf die präventiven Maßnahmen der Polizei zurückzuführen.
Im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund verursachten Straftäter im Jahr 2014 Schäden in Millionenhöhe. Es wurden Sachgüter im Wert von 8.928.524 Euro erlangt. Die durch die Polizei registrierten Sachschäden liegen bei 2.785.366 Euro. Insbesondere auf Grund zahlreicher Ermittlungsverfahren wegen des sogenannten Sextings (Verbreitung von Nacktfotos über soziale Netzwerke) gab es im Jahr 2014 einen Anstieg von 87 Fällen auf 99 Fälle im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Die Zahl aller im Jahr 2014 ermittelten Tatverdächtigen lag bei 6.667. Hiervon waren 1.650 Tatverdächtige weiblich und 5.017 männlich. Die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen unter 21 Jahren liegt bei 1237. Bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen beträgt der Anteil an der Gesamtzahl der ermittelten Tatverdächtigen 7,88 % und ist gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Die größte Anzahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen war polnischer Nationalität, gefolgt von rumänischen und litauischen Staatsangehörigen.
Im Jahr 2014 konnten mehrere Serien von Straftaten im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund aufgeklärt werden, darunter eine Brandserie in Bergen vom März 2014 bis September 2014. Seit November 2013 wurden in Stralsund immer wieder Kameras auf Damentoiletten gefunden. Im Juni 2014 konnte der Tatverdächtige gestellt werden. Eine Reihe von Diebstählen aus Kraftfahrzeugen im Zeitraum vom April 2014 bis September 2014, insbesondere im Bereich des Zentralfriedhofes Stralsund, wurde durch die Festnahme eines Tatverdächtigen beendet.
Tierhalter und Zeugen gesucht
Barth (Vorpommern-Rügen). Am 24.03.2015 informierte ein Mann die Barther Polizei darüber, dass er in Barth, im Bereich der Straße Trebin, ein offenbar vorsätzlich getötetes Tier entdeckt hat. Die Beamten des Polizeireviers Barth begaben sich zur Zufahrt der ehemaligen Badeanstalt. Sie fanden ein verendetes Kamerunschaf vor, welches an einer Eisenstange mittels eines Strickes stranguliert war. Es konnte ausgeschlossen werden, dass das Tier selbständig in diese Situation geraten war. Es ist vielmehr von einer vorsätzlichen Tat im vermutlichen Zeitraum vom 16.03.2015 bis zum 22.03.2015 auszugehen.
Die Kriminalpolizei in Barth hat im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz bislang nicht den Halter des Tieres ermitteln können. Dieser wird gebeten, sich bei der Polizei in Barth unter der Telefonnummer 038231/6720 zu melden. Weiterhin bittet die Kriminalpolizei unter o.g. Telefonnummer um Anrufe von Zeugen, die Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen geben können.
Polizeieinsatz anlässlich der Demonstration in Stralsund am 30.03.2015
Stralsund. Am 30.03.2015 führte die Polizeiinspektion Stralsund einen Einsatz mit rund 190 Einsatzkräften in der Hansestadt Stralsund durch. Der Aufzug der „MVGIDA“, an dem etwa 150 Personen teilnahmen, begann mit einem Redebeitrag gegen 19:00 Uhr im Stadtteil Grünhufe und setzte sich daraufhin durch die Stadtgebiete Grünthal-Viermorgen, Stadtkoppel und Vogelsang in Bewegung. Nach einer Abschlusskundgebung am Sammelpunkt wurde die Versammlung etwa 20:10 Uhr beendet. Der Aufzug der „MVGIDA“ verlief störungsfrei.
Es hatten sich lediglich Kleinstgruppen, in der Anzahl mit ca. 30 Personen, angesammelt, die jedoch keineswegs den „MVGIDA“ – Aufzug störten oder behinderten. Im gesamten Einsatzverlauf wurden neun Identitätsfeststellungen durchgeführt.