Verkehrsverstöße durch Videowagenbesatzungen festgestellt

Stralsund. Am gestrigen Tag wurden durch die Besatzungen von Videowagen zwei besondere Verkehrsverstöße festgestellt.

Zunächst fiel einer Besatzung gegen 15.30 Uhr ein LKW auf, welcher auf der B 96 n in Richtung Bergen fuhr. Die Besatzung konnte beim Hinterherfahren Geschwindigkeiten bis zu 87 km/h feststellen. Erlaubt war für den LKW-Fahrer eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Beim Wechsel von der B 96 n auf die B 96 kam er zudem im Kurvenbereich auf die Fahrbahn des Gegenverkehrs ab. Bei dem 40-jährigen Fahrer aus Leipzig wurde daraufhin eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Hier stellten Einsatzkräfte noch einen Verstoß gegen das Fahrpersonalrecht fest.

Gegen 20.00 Uhr stellte eine Videowagenbesatzung auf der B 105 zwischen Reinberg und der Abfahrt Kirchdorf einen PKW Audi fest, welcher rasant in Richtung Greifswald fuhr. Hier konnten beim Hinterherfahren Geschwindigkeiten bis zu 190 km/h festgestellt werden. Fahrer des PKW war ein 20-jähriger Stralsunder. Durch eine Auswertung der Videoaufnahmen sollen nun die vorwerfbaren Geschwindigkeiten ermittelt werden.

Geschwindigkeitsüberschreitung auf neuem Teilstück der B96n

Altefähr (Vorpommern-Rügen). Am heutigen Morgen gegen 6.10 Uhr fiel einer Videowagenbesatzung der Polizeiinspektion Stralsund ein PKW Opel auf dem neu eröffnetem Teilstück der B 96 n auf. Der 24-jährige Fahrer fuhr in Richtung Bergen und überholte einen LKW. Hierbei überschritt er deutlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Auf diesem Teilstück der B 96 findet eine Verminderung von zwei Fahrspuren auf eine Spur statt. Danach folgen zunächst eine Sperrfläche und dann eine Erweiterung der Gegenfahrspur von einer auf zwei Fahrspuren.

Der von der Insel Rügen stammende junge Mann begann den Überholvorgang auf der Überholspur seiner Fahrtrichtung, überfuhr im weiteren Verlauf die Sperrfläche und fuhr anschließend noch ein Stück auf der Überholspur der Gegenfahrbahn bis er den Überholvorgang beendete und sich wieder in seiner Fahrbahn einordnete.

Die Besatzung des Videowagens konnte während des Hinterherfahrens Geschwindigkeiten von bis zu 156 km/h feststellen. Durch eine Auswertung der Videoaufnahmen soll nun die vorwerfbare Geschwindigkeit ermittelt werden.

28-Jähriger begeht Straftaten im Akkord

Martensdorf (Nordvorpommern-Rügen). Am Nachmittag des 22.12.2011 gegen 15.40 Uhr wurden Beamte des Polizeireviers Barth auf einen Pkw BMW mit falschen Kennzeichen aufmerksam. Der Fahrzeugführer fuhr bei ihrem Eintreffen mit rasanter Geschwindigkeit vom Parkplatz einer Tankstelle in Martensdorf los. Bereits am 20. Dezember hatte die Zulassungszweigstelle Ribnitz-Damgarten über den Kennzeichenmissbrauch informiert. Eine Mitarbeiterin hatte Kennzeichen für einen Pkw VW Golf zugeteilt und dann gesehen, wie der Fahrzeughalter diese an seinem BMW montierte.

Die Beamten folgten dem Flüchtenden, der zwischenzeitlich die B 105 in Richtung Rostock befuhr, nach Niepars abbog und sich mit mehr als 130 km/h entfernte. Um die Verfolger abzuschütteln befuhr er ein paar kleinere Straßen in Niepars um schließlich wieder in Richtung B 105 zu flüchten. Während der Verfolgung wurden die Beamten mehrfach durch Passanten unterstützt. Diese verdeutlichten mit Handzeichen die Fahrtroute des BMW-Fahrers. Selbst vor der geschlossenen Schranke machte der 28-jährige Velgaster nicht halt. Er überfuhr die mit Halbschranken gesicherten Gleise.

Letztlich konnte der 28-Jährige nahe seiner Wohnung gestellt werden. Er hatte das Fahrzeug bereits verlassen und war weitergelaufen. Beamte fanden ihn nahe einer Stallung hinter einem Baum sitzend. Schuhabdrücke im matschigen Boden hatten ihn verraten. Der Velgaster zeigte zu starke Gemütsschwankungen und ein Drogentest bewies die Rauschmittelbeeinflussung. Er ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, gefährdete den Straßenverkehr, beging Kennzeichenmissbrauch und Urkundenfälschung und muss sich auch noch wegen Verletzung des Waffengesetzes verantworten. Im Kofferraum befand sich ein zum Totschläger umfunktioniertes Stück Erdkabel.

17-Jähriger zu schnell unterwegs

Kirchdorf (Nordvorpommern-Rügen). Bei einer Geschwindigkeitskontrolle gestern gegen 18:00 Uhr auf der B105 (Abfahrt Kirchdorf) wurde ein Pkw VW Golf mit 148 km/h anstatt der erlaubten 80 km/h gemessen. Der Fahrzeugführer kehrte um und fragte die Polizisten, ob er gerade „geblitzt“ wurde. Da der Mann ziemlich jung aussah, fragten die Beamten ihn nach seinem Führerschein. Der 17-Jährige aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen konnte lediglich eine Prüfbescheinigung zum begleitenden Fahren vorlegen. Allerdings war er ohne Begleitung unterwegs, so dass er gar nicht mit dem Auto seines Vaters hätte fahren dürfen. Zwei Ordnungswidrigkeiten wurden aufgenommen.

Ein Rüganer überschritt mit seinem BMW an diesem Abend die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 107 km/h. Der gemessene Wert betrug 187 km/h. Jetzt muss der Fahrer mit einem Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro, vier Punkten und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.

Mit 113 km/h durch Stralsund

Stralsund. Ein 24-jähriger Autofahrer hatte es gestern gegen 20 Uhr besonders eilig. Mit seinem Pkw Opel befuhr er den Grünhufer Bogen in Stralsund mit 113 km/h. Abzüglich der Toleranz fuhr der Mann aus dem Landkreis 59 km/h zu schnell. Als Konsequenz für sein rücksichtsloses Verhalten drohen ihm 280 Euro Bußgeld, vier Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot.

Schneller Porsche gleich zweimal gemessen

Stralsund/Rügen. Am 20.06.2011 wurde gegen 19:00 Uhr auf der B 105 zwischen Kirchdorf und Reinberg ein Rüganer Porsche während einer Geschwindigkeitskontrolle mit 199 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen und geblitzt. Nach einem Hinweis der Kollegen des Messwagens fuhr ein Videowagen der Stralsunder Polizei auf die B 96. Gegen 19:30 Uhr wurde der Porsche auf der Umgehungsstraße Bergen auf Höhe der Esso-Tankstelle auffällig, als er auf der Linksabbiegespur und einer Sperrfläche überholte. Anschließend fuhr der Porsche wieder mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Sassnitz weiter. Der Videowagen konnte nur mit Mühe folgen und ermittelte eine Geschwindigkeit von 209 km/h. An der Gingster Kreuzung konnte der Porsche dann gestoppt werden. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 59-jährigen Mukraner. Der Mann muss nun mit Bußgeldern in Höhe von 1.200 Euro, sechs Monaten Fahrverbot und acht Punkten in Flensburg rechnen.

Nachts mit 180 km/h über die Insel Rügen

Foto: PD Stralsund
Foto: PD Stralsund

Teschenhagen (Insel Rügen). Mit einem Schnitt von 180 km/h ist ein Rüganer am späten Abend des 17.02.2011 über die Insel geprescht. Was er im Dunkel nicht sehen konnte: Ein Videowagen der Polizeidirektion verfolgte aufmerksam diverse Ordnungswidrigkeiten. Sperrlinien und Sperrflächen ignorierte der Golffahrer permanent, Kurven wurden geschnitten obwohl der Verkehr auf der B 96 um diese Zeit noch recht lebhaft war. Bei der Kontrolle kurz vor 24.00 Uhr schnupperten die Beamten Alkohol. Ein Test ergab 0,60 Promille Atemalkohol. Der 39-Jährige musste sein Fahrzeug daraufhin in Teschenhagen stehen lassen. Er wird in nächster Zeit Post von der Bußgeldstelle erhalten und für mehrere Monate zu Fuß gehen müssen.

Raser mit über 200 km/h auf dem Rügenzubringer gestellt

Foto: PD Stralsund
Foto: PD Stralsund

Stralsund. Trotz widriger Witterungsbedingungen mit um die 2 Grad Minus und schmieriger Fahrbahn war ein Raser aus Dresden mit über 200 km/h auf dem Rügenzubringer auf der B 96 in Richtung Insel Rügen unterwegs. Ein Videowagen der Polizeidirektion Stralsund filmte und stoppte ihn am Vormittag des 11.01.2010. Der 32-jährige Audifahrer war nach seinen Angaben um 4.00 Uhr in der Sachsenmetropole losgefahren und wollte schon längst auf Rügen sein. Durch die Kontrolle wurde sein Zeitplan noch weiter durcheinandergebracht. Auch in nächster Zukunft wird er seine Fahrgewohnheiten ändern müssen. Öffentliche Verkehrsmittel sind angesagt, weil den Raser eine Geldbuße von 1.000 Euro, vier Punkte und drei Monate Fahrverbot erwarten.

Raser auf Rügen gestellt

Samtens (Insel Rügen). Bei einer Geschwindigkeitskontrolle zwischen Samtens und Dreschvitz stoppten die Beamten einen Mercedes Vito, der 69 km/h zu schnell war. Gegen 10.27 Uhr meldete der Messbeamte, dass er einen Vito mit 154 km/h eingemessen habe. Daraufhin wurde der Vito gestoppt. An dieser Stelle sind 80 km/h erlaubt. Nach Abzug der Toleranz werden dem 31-jährigen Fahrzeugführer 149 km/h vorgeworfen. Es erwarten ihn nun ein Bussgeld in Höhe von 440 Euro, vier Punkte und zwei Monate Fahrverbot. Zu seinem Verstoß äußerte sich der Betroffene vor Ort nicht.

Raser auf Rügen gestelllt

Zirkow (Insel Rügen). Am 26.10.2010 führten Polizeibeamte des Verkehrsüberwachungsdienstes auf Rügen eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei stellten sie einen 20-jährigen Raser. Gegen 10:40 wurde von den Beamten in der Ortslage Zirkow ein Pkw Suzuki mit einer Geschwindigkeit von vorwerfbaren 121 km/h eingemessen. Da der 20-jährige Fahrer bereits wegen des gleichen Deliktes eine Probezeitverlängerung verhängt bekam, drohen ihm nun für die 71 km/h Überschreitung vier Punkte, drei Monate Fahrverbot und 680 Euro Bußgeld.

Teure Fahrt zum Frühstück

Garz (Insel Rügen). Am 28.07.2010 führte der Verkehrsüberwachungsdienst der Polizeiinspektion Bergen eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Landesstraße 30 zwischen Garz und Berglase durch. In anderthalb Stunden stellten die Beamten acht Geschwindigkeitsüberschreitungen fest, die fast durchweg von Einheimischen begangen wurden.

So wurde gegen 9.30 Uhr ein Pkw Skoda mit einem 23-jährigen Fahrer von der Insel Rügen angehalten. Dieser wurde bei erlaubten 70 km/h mit 116 km/h (112 km/h vorwerfbar) gemessen. Neben drei Punkten in Flensburg und einer Geldstrafe in Höhe von 160 Euro zuzüglich Bearbeitungsgebühr erwartet den jungen Mann ein Monat Fahrverbot. Auf die Frage, wohin er so schnell wolle, antwortete der Rüganer „zum Frühstück“.

Rasender Motorradfahrer auf Rügen gestoppt

L 29 (Insel Rügen). Der Verkehrsüberwachungsdienst der Polizeiinspektion Bergen hat am 12.07.2010 einen sehr schnellen Kradfahrer auf Rügen gestoppt. Der 39-jährige Mann von der Insel Rügen fuhr gegen 7.30 Uhr auf der Landesstraße 29 mit vorwerfbaren 134 Kilometern pro Stunde. Erlaubt sind hier 80. Für die 54 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung muss er nun mit einem Bußgeld von 240 Euro, vier Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Oranienburger mit über 200 km/h gemessen

Foto: PD Stralsund
Foto: PD Stralsund

Stralsund. Mit einem Bußgeld von 1.200 Euro, drei Monaten Fahrverbot und vier Punkten in Flensburg muss ein Autofahrer aus Oranienburg rechnen, weil er am 25.04.2010 mit mehr als 200 km/h über die Ortsumgehung von Stralsund gehetzt ist. Eine Videowagenbesatzung hat den 33-Jährigen kurz vor 11.00 Uhr auf der B 96 mit seinem Mazda RX6 gemessen und angehalten. Auf der Strecke sind maximal 100 km/h zulässig. Eine Begründung für seine rasante Fahrt hatte der Raser nicht.

21-Jähriger richtet Unfallchaos auf der B 105 an

Martensdorf (Nordvorpommern). Ein 21-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Nordvorpommern hat durch Überholen trotz Gegenverkehrs am Nachmittag des 24.09.2009 auf der B 105 bei Martensdorf einen Verkehrsunfall mit vier beschädigten Fahrzeugen und 16.000 Euro Schaden angerichtet. Er flüchtete vom Unfallort, wurde jedoch von einer Polizeistreife gestellt.

Der junge Mann befuhr die Bundesstraße gegen 15.30 Uhr mit seinem Peugeot 206 in Richtung Stralsund und überholte etwa einen Kilometer vor Martensdorf mehrere Fahrzeuge, obwohl er Gegenverkehr hatte. Das erste Fahrzeug konnte noch abbremsen und nach rechts ausweichen. Trozdem überholte der Peugeot noch einen Nissan Micra und einen Audi. Danach scherte der junge Mann in den Sicherheitsabstand zwischen dem Audi und einem davor fahrenden Lkw MAN ein, weil er einen Passat im Gegenverkehr hatte. Dessen 27-jähriger Fahrer aus Stralsund musste stark abbremsen um nicht mit dem Peugeot zu kollidieren. Dadurch geriet der Passat ins Schleudern und stieß mit dem Heck gegen den Stralsunder Lkw, streifte den Audi und stieß frontal mit dem Nissan zusammen.

Der Unfallverursacher hielt kurz an und fragte den 38-jährigen Fahrer des Lkw ob bei ihm alles in Ordnung sei und fuhr danach mit seinem unbeschädigt gebliebenen Auto in Richtung Karniner Wald davon, wo er durch Polizeibeamte angehalten wurde. Die B 105 musste zur Unfallaufnahme zeitweise voll- und halbseitig gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Rückstauerscheinungen. Gegen den 21-Jährigen erstatteten die Beamten Strafanzeige wegen des Verdachtes der Straßenverkehrsgefährdung. Sein Führerschein wurde an Ort und Stelle beschlagnahmt.

Fahranfänger mit 179 km/h unterwegs

Stralsund. Ein Videowagen der Polizeidirektion Stralsund hat am Abend des 25.03.2009 einen mit vier jungen Männern besetzten Mercedes Benz gestoppt, der erheblich zu schnell war. Der Fahrer, ein 18-jähriger Fahranfänger aus dem Landkreis Nordvorpommern, lenkte den Mercedes 220 kurz von 20.00 Uhr mit vorwerfbaren 179 km/h (gemessen 188 km/h) über den Rügenzubringer in Richtung Stralsund. Den im Mai 2008 erworbenen Führerschein muss er für drei Monate abgeben. Dazu droht noch ein Bußgeld von 1200 Euro.

Wieder Raser auf dem Rügenzubringer erwischt

Stralsund. Sehr eilig hatte es ein 31-Jähriger Rostocker am Vormittag des 28.10.2008. Er raste gegen 9.30 Uhr mit seinem Mercedes mit rund 200 km/h (in Spitzen bis zu 220 km/h) über die B 96 von Stralsund in Richtung A 20. Dabei geriet er in das Visier eines Videowagens der Polizeidirektion Stralsund, dessen Besatzung den Raser danach stoppte. Ein Fahrverbot von zwei Monaten und eine hohe Geldbuße sind dem Rostocker sicher.

Mit 125 km/h durch Niepars

Niepars (Nordvorpommmern). Am 01.07.2008 gegen 6:30 Uhr stoppte eine Videowagenbesatzung der Inspektion Zentrale Dienste Stralsund in Niepars einen rasenden Krad-Fahrer. Der 29-jährige Stralsunder fiel den Beamten durch seine rasante Fahrweise auf, so dass sie sich „dranhängten“. Bei der Videodokumentation fuhr der Krad-Fahrer mit 125 km/h durch die Ortschaft Niepars. Erlaubt waren 50. Der Yamaha-Fahrer muss mit drei Monaten Fahrverbot und 275 Euro Bußgeld rechnen. Zur seiner Fahrweise meinte er: „Es tut mir leid.“

Rasender LKW auf der Stralsunder Ortsumgehung

Stralsund. Dass Pkw auf der Ortsumgehung und dem Rügenzubringer teilweise recht flink unterwegs sind, gehört für die Videowagenbesatzungen der Polizeidirektion Stralsund zum Alltag. Wenn aber ein 40-Tonner-Lkw den 100 km/h fahrenden Videowagen rasant überholt, gibt es bei den Beamten doch schon erstaunte Gesichter. Am Nachmittag des 27.02.2008 trieb ein 28-Jähriger Fahrer seinen im Landkreis Bad Doberan zugelassenen Sattelzug auf 127 km/h – 80 hätte er auf der Kraftfahrtstraße fahren dürfen. Als Begründung gab der 28-Jährige Termindruck an, er müsse um 18:00 Uhr eine Ladung in Rostock übernehmen. Um den gesetzlich vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzer auszutricksen, hatte er eine defekte Sicherung eingesetzt.

Der Sattelzug scherrt wieder ein, nachdem er einen einen Transporter mit Anhänger überholt hat. Foto: PD Stralsund

Über 200 – Raser auf B96 gestoppt

Stralsund/B96. Am Freitagvormittag gegen 8:30 Uhr raste auf der Bundesstraße 96 von Stralsund in Richtung Autobahn 20 ein Pkw Seat mit über 200 km/h. Der Pkw fiel den Beamten durch seine rasante Fahrweise sofort auf und sie entschlossen sich, diesem zu folgen. Streckenweise war der Seat mit weit über 200 km/h unterwegs. Einige Kilometer weiter stoppten die Beamten den Pkw. Der 27-Jährige Fahrer aus Münster äußerte sich nicht, warum er derart schnell fuhr. Abzüglich der Toleranzen werden ihm 195 km/h vorgehalten, also eine Überschreitung um 95 km/h über die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Drei Monate Fahrverbot, vier Punkte und ein Bußgeld in Höhe von 375 Euro kommen jetzt auf den jungen Mann zu.

Mit 170 über die Insel Rügen

Rügen. Am frühen Donnerstagmorgen versuchte ein 28-Jähriger Greifswalder mit einem entwendeten Pkw den Polizeibeamten der Stadt Stralsund und der Insel Rügen zu entkommen. Gegen 1:20 Uhr ging in der Einsatzleistelle über Notruf von einem Zeugen die Meldung ein, dass sich ein Pkw Toyota mit hoher Geschwindigkeit in Schlangenlinien aus Richtung Greifswald der Hansestadt Stralsund nähert. Die eingesetzten Beamten sahen den Pkw in geschilderter Weise ankommen.Haltesignale missachtete der Fahrer und setzte die Fahrt unvermindert in Richtung Rügen fort. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf und informierten die Kollegen auf Rügen. Nun raste der 28-Jährige kreuz quer über die Insel Rügen. Er missachte Stoppzeichen, Anhalteaufforderungen und Verkehrsvorschriften massiv. Dabei fuhr er ständig in einem sehr hohen Tempo, z.B. durch die Ortschaft Samtens mit ca. 170 km/h. Außerhalb von Ortschaften war die gefahrene Geschwindigkeit teilweise noch höher. In Bergen konnten die Polizeibeamten durch umsichtiges und hervorragendes taktisches Handeln den Flüchtenden so kanalisieren, dass er schließlich von der Fahrbahn abkam und gegen einen Hydranten prallte. Hiernach war der Pkw nicht mehr fahrbereit. Anschließend flüchtete der Greifswalder zu Fuß weiter. Er kam aber nicht weit, denn die verfolgenden Beamten holten ihn schnell ein und nahmen diesen schließlich in Gewahrsam. Bei den folgenden Prüfhandlungen stellte sich heraus, dass der 28-Jährige Greifswalder nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, er einen Atemalkohol hatte, der einer Blutalkoholkonzentration von 1,88 Promille entsprechen würde und der Pkw in Greifswald gestohlen gemeldet war. Nach der Ingewahrsamnahme ordneten die Beamten eine Blutprobenentnahme an. Außerdem erstatteten sie Anzeigen wegen des Verdachtes der Straßenverkehrsgefährdung, des Diebstahls und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Bis zum Mittag blieb der Tatverdächtige, der der Polizei vielfach einschlägig bekannt ist, im Gewahrsam. In seiner Vernehmung ließ er sich nicht zum Sachverhalt ein. Die Beamten im Kriminalkommissariat Bergen führen die Ermittlungen.