Achtung vor der Betrugsmasche „Reisende Handwerker“ – Tipps und richtiges Verhalten

PR Grimmen (ots). Was für ein 64- und 65-jähriges Ehepaar eventuell wie ein Aprilscherz klang, endete für die Polizei in Grimmen in Strafanzeigen wegen des Verdachts des Betruges und des Wuchers.

Am Dienstag, dem 01.April 2025 suchten eine Handvoll vermeintlicher Handwerker die Familie in der Gemeinde Eixen auf und versprachen zu einem angeblichen „Spottpreis“ einen Zaun zu erneuern. Doch wie sich herausstellte, wollten die polnischen und rumänischen Arbeiter am Ende sogar eine Summe von 15.000 Euro für die geleistete Arbeit. Die beiden deutschen Geschädigten, reagierten richtig und informierten die Polizei.

Ähnlich erging es einem Ehepaar aus dem Amt Franzburg/Richtenberg. Die beiden 68- und 73-Jährigen gaben bei den vermutlich selben Tätern geringfügige Bauarbeiten an einem Schuppen in Auftrag. Auch hier wollten die vermeintlichen Handwerker im Anschluss wieder eine Summe von fast 15.000 Euro.

Bei dem Vorgehen handelt es sich um die Betrugsmasche namens „Reisende Handwerker“. Diese bezieht sich auf eine Methode, bei der Betrüger als Handwerker auftreten und versuchen, ahnungslose Opfer zu überreden, für vermeintlich notwendige Reparaturen oder Dienstleistungen zu bezahlen. Oftmals geben sie vor, dass dringende Arbeiten anstehen, die sofort erledigt werden müssen, und verlangen oft bereits im Voraus eine Zahlung. Die Qualität der Arbeit ist häufig schlecht oder die Dienstleistungen werden gar nicht erbracht.

Die Polizei empfiehlt bei der Betrugsmasche folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Seien Sie skeptisch, wenn Handwerker ohne vorherige Ankündigung an Ihre Tür klopfen und Dienstleistungen anbieten.
  • Lassen Sie sich immer einen Ausweis oder eine Gewerbeanmeldung zeigen, um die Identität des Handwerkers zu überprüfen.
  • Lassen Sie sich vor Beginn der Arbeiten einen schriftlichen Kostenvoranschlag geben und klären Sie die Preise im Voraus.
  • Fragen Sie nach Referenzen oder suchen Sie online nach Bewertungen des Handwerkers, um dessen Seriosität zu überprüfen.
  • Seien Sie vorsichtig bei Vorauszahlungen. Zahlen Sie nur, wenn die Arbeit zu Ihrer Zufriedenheit abgeschlossen ist.
  • Schließen Sie einen schriftlichen Vertrag ab, der die vereinbarten Leistungen und Preise festhält.
  • Wenn Sie sich unsicher fühlen oder verdächtige Aktivitäten bemerken, zögern Sie nicht, die Polizei zu kontaktieren.

Durch diese Maßnahmen können Sie sich besser vor möglichen Betrügern schützen.

Verkehrsunfall führt zu zehnstündiger Sperrung der Landesstraße 22 zwischen Franzburg und Wolfsdorf

Franzburg (ots). Am Mittwoch, dem 12. März 2025 gegen 11 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 22 zwischen Franzburg und Wolfsdorf gerufen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand geriet offenbar ein augenscheinlich roter PKW in Fahrtrichtung Gremersdorf im Kurvenbereich in den Gegenverkehr, sodass der entgegenkommende LKW mit Auflieger ausweichen musste und anschließend zunächst nach rechts und dann nach links von Fahrbahn abkam.

Einen Zusammenstoß zwischen den Beteiligten gab es nicht. Der rote PKW entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Der 46-jährige Fahrer des LKW wurde nicht verletzt. Es entstand Sachschaden am LKW, Auflieger und an der Bankette.

Die Landesstraße 22 war vorerst für eine Stunde halbseitig und dann für weitere zehn Stunden voll gesperrt, da durch ein Leck Diesel austrat und durch die Straßenmeisterei ein Bodenaustausch veranlasst wurde. Die freiwilligen Feuerwehren Grimmen und Franzburg waren mit 21 Kräften vor Ort, unter anderem, um auslaufenden Diesel abzupumpen. Der LKW mit Auflieger war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zu dem offenbar roten PKW machen können. Sachdienliche Hinweise richten Sie bitte an die Polizei in Grimmen unter 038326 570 oder die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle.

Fahrzeugführer kommt von der Fahrbahn ab und verunglückt zwischen Franzburg und Richtenberg tödlich

Grimmen (ots). Am 08.02.2025 stellte eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeihauptrevieres Stralsund gegen 20:30 Uhr auf der L192 einen Verkehrsunfall zwischen Franzburg und Richtenberg fest. Nach ersten Erkenntnissen kam der 56-jährige Fahrzeugführer mit seinem PKW Skoda Octavia aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einem Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer wurde leblos in seinem Fahrzeug aufgefunden. Durch die Polizisten und vor Ort befindliche Ersthelfer wurde versucht, die Person zu reanimieren. Dies wurde so lange fortgesetzt bis der Rettungswagen und der Notarzt am Unfallort eintrafen. Dann wurde die Maßnahmen an diese übergeben. Trotz dessen konnte der Notarzt nur noch den Tod des Fahrzeugführers feststellen.

Zur Klärung der Unfallursache kam auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund ein Gutachter der DEKRA zum Einsatz. Der Sachschaden wird auf ca. 20.000 EUR geschätzt. Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei den Ersthelfern für ihre Zivilcourage.

Betrunkener Fahrzeugführer kommt zwischen Franzburg und Tribsees von der Fahrbahn ab

Tribsees (ots). Am 26.01.2025 ereignete sich gegen 07:20 Uhr auf der L192 nahe der Ortschaft Tribsees ein Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten PKW. Der 26 jährige Fahrzeugführer fuhr aus Franzburg in Richtung Tribsees. Kurz vor der Ortschaft Tribsees kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei beschädigte er mehrere Verkehrszeichen und kam schlussendlich im Straßengraben zum Stehen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien und verständigte anschließend die Polizei.

Während der Unfallaufnahme wurde beim Fahrzeugführer Atemalkoholgeruch festgestellt. Bei einem freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest wurde ein Wert von 1,31 Promille festgestellt. Zur Beweissicherung wurde in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein des Fahrzeugführers wurde sichergestellt.

Der Fahrzeugführer selbst kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro.

Trunkenheitsfahrten bleiben nicht folgenlos

Franzburg/Barth (ots). Am gestrigen Dienstag (07.01.2025) stoppten die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Stralsund gleich zwei Fahrzeugführer mit erheblicher Alkoholisierung.

Gegen 19:30 Uhr stellten Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeirevieres Grimmen in Franzburg ein VW fest, der offensichtlich in Schlangenlinien fuhr. Nachdem sich die Polizisten dazu entschieden, das Fahrzeug zu kontrollieren und dieses mit Hilfe der Weisung „STOPP Polizei“ anhalten wollten, habe der Autofahrer versucht zu flüchten. Doch die Beamten verfolgten das Fahrzeug hartnäckig und konnten glücklicherweise eine Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer ausschließen. Es gelang der Streifenwagenbesatzung den VW nach kurzer Zeit zu stoppen und den 38-Jährigen, aus der Region stammenden Mann, zu überprüfen. Schnell war der Grund für die augenscheinlichen Schlangenlinien und die erfolglose Flucht klar: der Atemalkoholwert des Mannes lag bei über 1,7 Promille. Es folgte eine Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins, sowie eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Einige Zeit später, gegen 21:45 Uhr meldete ein aufmerksamer Bürger in Barth einen PKW, der sich auf einem Grundstück festgefahren habe. Nach ersten Erkenntnissen kam ein Fahrzeug der Marke Renault in einer Kurve von der Straße ab, durchbrach ein Zauntor und kam auf der angrenzenden Wiese zum Stehen. Die 21-jährige Autofahrerin schien augenscheinlich erheblich alkoholisiert zu sein. Ein Test der Barther Polizisten ergab bei der jungen Frau einen Wert von knapp 1,4 Promille. Auch in diesem Fall folgten Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins. Durch den Unfall entstand ein Schaden, der vorerst auf etwa 1.000 Euro geschätzt wird.

Eltern drohen mit Selbstjustiz nach Vorfall an Schule

Franzburg (ots). Am gestrigen Dienstag, dem 19. November 2024 wurde die Polizei an eine regionale Schule nach Franzburg gerufen. Hintergrund war eine am Vortag mutmaßlich angekündigte Bedrohung eines Schülers gegen andere Schüler. Nach derzeitigen Erkenntnissen geht von diesem Schüler keine Gefahr aus. Das Thema wurde mit den betroffenen Schülern und Eltern durch die Schulpsychologen aufgearbeitet.

In der weiteren Folge haben sich aber einige Eltern in Gruppen über eine Messangerdienst vernetzt und offenbar angekündigt, Selbstjustiz gegen den Schüler verüben zu wollen, falls der Schüler nicht von der Schule genommen würde.

Die Polizei warnt vor Selbstjustiz. Die Verfolgung von Straftaten obliegt ausschließlich der Polizei. Rufen Sie die Polizei, wenn sich jemand verdächtig verhält. Mögliche Hinweise werden geprüft und verfolgt. Fotos anderer Personen zu veröffentlichen, kann strafbar sein. Teilen Sie bitte keine ungeprüften Inhalte nach dem Prinzip eines „Kettenbriefs“ in den sozialen Medien.

Schulwegsicherheit mithilfe der „Busschule“

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Wie zu Beginn jedes neuen Schuljahres zeigen die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Stralsund in den ersten Wochen nach Schulstart, besonders an den Grundschulen verstärkt Präsenz, um für Sicherheit auf dem Schulweg zu sorgen.

In diesem Schuljahr konnte im Rahmen der Schulwegsicherung auch die sogenannte „Busschule der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR)“ an mehreren Schulen unseres Landkreises durchgeführt werden. Die Kinder an der Grundschule „Karl-Krull“ in Steinhagen oder der „Martha-Müller-Grählert-Schule“ in Franzburg, freuten sich darüber, das Angebot nutzen zu können.

Busschule Vorpommern-Rügen, Schule, Polizei
Foto: PI Stralsund

Die Präventionsberaterin der Polizeiinspektion Stralsund, Andrea Hinkelmann vermittelt zusammen mit einem Mitarbeiter des VVR, dem sogenannten „Buslehrer“ den Schülerinnen und Schülern in Form eines lehrreichen Videos zunächst theoretische Inhalte zum Verhalten rund um den Schulbus.

Dies gilt es dann später während einer „Spritztour“ mit dem eigens dafür vorgesehenen Schulbus umzusetzen. Hierbei wird sowohl das Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus, als auch der richtige Ein- beziehungsweise Ausstieg trainiert. Am Ende des Unterrichtes erhalten alle teilnehmenden Kinder ihr Busschul-Diplom sowie einen Bus-Reflektor als Andenken.

Besonders tragisch ist, dass es nahezu jedes Jahr zu schweren Verkehrsunfällen auf dem Schulweg oder unter Beteiligung von Schülern kommt, die es so gut es geht zu reduzieren oder zu verhindern gilt. Allein im letzten Jahr kam es zu zehn Unfällen, die sich auf dem Schulweg ereigneten, wobei zwei Schulkinder zwischen 9 und 16 Jahren schwer und fünf leicht verletzt wurden.

Sollten weitere Schulen den Bedarf sehen, die „Busschule“ auch an ihrer Einrichtung anzubieten, können Termine unter folgender Erreichbarkeit vereinbart werden: Polizeiinspektion Stralsund, Sachbereich Prävention 03831/245-239 oder per E-Mail unter: sbe-praevention-pi.stralsund@polmv.de.

Streit endet im Krankenhaus

Franzburg/Richtenberg (ots). Bereits am Mittwoch, dem 19.06.2024 gegen 23:00 Uhr gerieten in der Gemeinde Franzburg-Richtenberg zwei 17-jährige Jugendliche in Streit, welcher nicht nur verbal blieb. Nach derzeitigen Erkenntnissen tranken beide zusammen Alkohol und gerieten aneinander. Der eine 17-Jährige schlug in der weiteren Folge offenbar mit einem Baseballschläger dem anderen auf den Kopf und zerschlug anschließend Fenster im Nahbereich mit seinen Fäusten. Bei letzterer Aktion verletzte sich der 17-Jährige erheblich und wurde mittels Rettungsdienstes ins Krankenhaus gebracht. Der andere 17-Jährige trug augenscheinlich leichte Verletzungen am Kopf davon.

Die Polizei wurde nachträglich über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt und hat Anzeigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen.

PKW schleudert bei Franzburg nach Vollbremsung in den Gegenverkehr: Zwei schwer verletzte Personen

Franzburg (ots). Am 16.03.2024, gegen 10:50 Uhr, kam es auf der L 22 zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen befuhr ein 34-jähriger Fahrzeugführer mit seinem PKW Seat Ibiza die L 22 aus Richtung Franzburg kommend in Richtung Wolfsdorf. Nach Aussagen des Fahrzeugführers, hielt auf Höhe eines Waldweges ein PKW mit Anhänger am Straßenrand. Das vor ihm fahrende Fahrzeug konnte rechtzeitig bremsen. Dies bemerkte er zu spät, woraufhin er eine Gefahrenbremsung durchführte und die Handbremse betätigte, um noch stärker abzubremsen. In der Folge drehte sich der PKW auf der Straße und schleuderte in den Gegenverkehr. Danach kollidierte die entgegenkommende Fahrerin des PKW Skoda Fabia frontal mit dem PKW Seat Ibiza. Durch den Zusammenstoß wurden die 30-jährige Beifahrerin des Verursachers und die 58-jährige Fahrerin des entgegenkommenden Fahrzeuges schwer verletzt. Die Verletzten wurden vor Ort medizinisch betreut und durch Rettungskräfte in das Heliosklinikum nach Stralsund gebracht. Durch die Kontrolle der Dokumente des Mannes wurde festgestellt, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die Polizei nahm eine Anzeige gegen den 34-Jährigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger Körperverletzung auf. Weitere Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Stralsund durchgeführt. Die L22 war für eine Stunde voll gesperrt. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Die Beteiligten des Verkehrsunfalles wohnen im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Eine tote Person bei Wohnungsbrand in Franzburg gefunden

Franzburg (ots). Am 08.11.2023 gegen 16:30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr über den Brand in einer Wohnung in der Straße „Platz des Friedens“ in 18461 Franzburg informiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr brannte es in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Umgehend begannen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Grimmen, Franzburg, Richtenberg, Vorland, Abtshagen, Gremersdorf, Wolfshagen und Süderholz mit den Löscharbeiten. Insgesamt waren 107 Kameraden im Einsatz. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde in der Wohnung eine unbekannte leblose Person festgestellt. Zur Identifizierung des Leichnams und zur Ermittlung der bisher unbekannten Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Unterstützt werden die Ermittler dabei von einem Brandursachenermittler und einem Mitarbeiter der Rechtsmedizin. Diese haben ebenfalls vor Ort ihre Arbeit aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Zwei Bewohner der Nachbarwohnung (91-jähriger Deutscher und 88-jährige Deutsche) erlitten einen Schock. Sie wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Mehrere Bewohner des Hauses mussten vorübergehend evakuiert werden, konnten aber wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der bei dem Feuer entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro.

Polizeieinsatz beim Bierwiesenfest in Franzburg

Franzburg (ots). Am Samstag, dem 02.09.2023 gegen 22:30 Uhr wurde die Polizei über eine männliche Person informiert, welche mit einem Messer mehrere Personen bedroht haben soll. Noch vor Eintreffen der Polizei konnte der 17-jährige Mann durch zwei Sicherheitsmitarbeiter überwältigt und das Butterfly-Messer in Verwahrung genommen werden. Auch gegenüber den Polizeibeamten leistete der 17-Jährige vehement Widerstand, so dass dieser gefesselt werden musste. Hierbei verletzte sich sowohl der nunmehr Tatverdächtige als auch ein 23-jähriger Polizist (vermutlich Handfraktur). Beide wurden im Weiteren im Krankenhaus behandelt, bei dem Tatverdächtigen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft zusätzlich eine Blutprobenentnahme zur Beweissicherung durchgeführt.

Es wurden unter anderem Anzeigen wegen des Verdachts der Bedrohung, Beleidigung und sowohl Widerstand gegen als auch tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Auch gegen die 36-jährige Mutter wird ermittelt. Diese störte die polizeilichen Maßnahmen in erheblichem Umfang und beleidigte eingesetzte Polizeibeamte und griff diese ebenso an. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Bei dem Sachverhalt wurden mehrere Streifenwagen auch aus benachbarten Polizeirevieren zum Einsatz gebracht.

Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person auf der L 22 zwischen Franzburg und Hohenbarnekow

Grimmen (ots). Am 07.05.2023 ereignete sich auf der L22 zwischen Franzburg und Hohenbarnekow gegen 16:00 Uhr ein Verkehrsunfall mit Sach- und Personenschaden. Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr der aus der Region stammende 20-Jährige Fahrer eines VW Golf die L22 aus Richtung Franzburg kommend in Richtung Grammendorf. Am Ausgang einer S-Kurve geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Der Fahrer wurde hierbei leicht verletzt. Nach der medizinischen Versorgung vor Ort wurde er in ein naheliegendes Krankenhaus überstellt. Das Fahrzeug war in Folge des Unfalles nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Im Zuge der Unfallaufnahme und Bergung wurde die Fahrbahn der L22 für etwa eine Stunde halbseitig gesperrt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich gegenwärtig auf circa 1.500 Euro.

Trunkenheitsfahrten enden mit Verkehrsunfällen

Barth/Franzburg (ots). Im Bereich Barth und Franzburg kam es in kürzester Zeit zu gleich zwei Verkehrsunfällen mit alkoholisierten Fahrern.

Am Mittwochabend (12.04.2023) wurde gegen 19:15 Uhr ein PKW im Stadtgebiet von Barth festgestellt, dessen Fahrer den Anschein erweckte, unter dem Einfluss von Alkohol zu stehen. Einer Kontrolle versuchte sich der 51-jährige Mann zu entziehen und flüchtete in Richtung Ortsausgang auf der L21. Dort kam er nach jetzigem Stand der Ermittlungen von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der aus der Region stammende Fahrer des Mazda blieb augenscheinlich zunächst unverletzt. Bei der weiteren Überprüfung bestätigte sich der Verdacht der Alkoholbeeinflussung mit 1,87 Promille. Der Fahrer wurde zur weiteren Untersuchung durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die L21 wurde für die Dauer der Bergung zwischen Barth und Abzweig Küstrow voll gesperrt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 11.000 Euro geschätzt.

Ein weiterer Unfall ereignete sich am heutigen Donnerstag (13.04.2023) gegen 04:00 Uhr auf der L22 in Müggenhall. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 39-jähriger Autofahrer aus Richtung Richtenberg in den dortigen Kreisverkehr und kam aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab. Der aus der Region stammende Mann verletzte sich leicht. Eine Überprüfung ergab auch bei ihm eine erhebliche Alkoholisierung mit 2,09 Promille. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

In beiden Fällen wurden Blutproben zur Beweissicherung genommen, die Führerscheine durch die Polizei eingezogen und die Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.

Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall auf der L222

Wittenhagen (ots). Am Freitag, dem 24.03.2023 kam es gegen 10:00 Uhr zu einem Unfall in der Gemeinde Wittenhagen. Dort kam es zwischen den Ortschaften Franzburg und Abtshagen zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Nach ersten Erkenntnissen fuhr eine 61-jährige Fahrerin eines VW Transporters auf der Landesstraße und wollte nach links in einen Waldweg einbiegen. Vermutlich übersah der dahinterfahrende 35-jährige Fahrer eines PKW Skoda diesen Abbiegevorgang und wollte zeitgleich überholen, sodass es zur Kollision beider Fahrzeuge kam. Durch den Aufprall wurden beide Fahrer schwer, aber nach jetzigem Stand nicht lebensbedrohlich, verletzt. Zur weiteren Untersuchung und Behandlung wurden die aus der Region stammenden Personen ins Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Die Landesstraße 222 wurde für die Bergung beider Fahrzeuge und die Unfallaufnahme für etwa eine halbe Stunde voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Dieseldiebstahl in der Gemeinde Gremersdorf-Buchholz

Franzburg-Richtenberg (ots). Am Freitag, dem 24.02.2023 wurde der Polizei gemeldet, dass es zwei Nächte zuvor zum Diebstahl von etwa 1.000 Litern Diesel kam. Ersten Erkenntnissen zufolge haben unbekannte Täter mutmaßlich im Zeitraum von Mittwoch, 22.02.2023, 21:00 Uhr bis Donnerstag 23.02.2023, 03:00 Uhr aus einer mobilen Funkmastanlage etwa 1.000 Liter Diesel entwendet. Diese Anlage stand ungefähr auf der Hälfte eines Verbindungsweges zwischen Pöglitz und Neumühl und war umzäunt. Die Polizei hat vor Ort Spuren gesichert und eine Anzeige wegen des Verdachts des schweren Diebstahls aufgenommen. Der Schaden wird auf annähernd 1.750 Euro geschätzt. Zeugen, die Angaben zur Tat oder den Tätern machen können, werden gebeten sich bei der Polizei in Grimmen unter 038326/570, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Dieseldiebstahl bei Franzburg

Franzburg-Richtenberg (ots). Am 06.02.2023 wurde der Polizei ein mutmaßlicher Diebstahl von Diesel von einer Baustelle gemeldet. Demnach haben ersten Ermittlungen zufolge bisher unbekannte Täter in der Zeit von Donnerstag, 02.02.2023 gegen 17:00 Uhr bis zum heutigen Montag gegen 07:00 Uhr eine Baustelle nördlich der Landesstraße 22 zwischen Franzburg und Milienhagen-Oebelitz angegriffen und hier aus mehreren Baumaschinen über 500 Liter Diesel entwendet. Auf der Baustelle befindliche Container und Bauwagen wurden ebenfalls angegriffen. Ob und wenn ja, was aus diesen entwendet wurde, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht abschließend geklärt werden und bleibt Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Hierfür kam der Kriminaldauerdienst vor Ort. Er sicherte entsprechende Spuren. Anzeige wurde gefertigt wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls.

Die Polizei bittet um Mithilfe. Zeugen, die Beobachtungen in dem Bereich in den zurückliegenden Tagen gemacht haben, die in Verbindung mit der oben genannten Tat stehen könnten, werden gebeten sich bei der Polizei in Grimmen unter 038326/570, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Nach Wildunfall ins Krankenhaus

Wittenhagen (ots). Am Morgen des 29.01.2023 kam es gegen 5:45 Uhr auf der Landesstraße 222 zu einem Wildunfall, in dessen Folge sich eine 25-jährige Frau schwer verletzte. Demnach befand sie sich etwa auf der Hälfte der Strecke zwischen Franzburg und Abtshagen, als sie einen Zusammenstoß mit einem Wildschwein nicht mehr verhindern konnte. Durch die Wucht des Aufpralles verletzte sich die Opelfahrerin so schwer, dass sie durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der Schaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.

Polizei sucht Zeugen nach Einbrüchen in Transporter

Franzburg/Richtenberg (ots). In der Nacht von Donnerstag (01.09.2022) auf Freitag (02.09.2022) kam es in Richtenberg und Franzburg zu mindestens sechs Einbrüchen in Fahrzeuge und Transporter. Nach bisherigen Erkenntnissen haben ein oder mehrere derzeit unbekannte Täter Fahrzeuge aufgebrochen und dabei Autokennzeichen, ein Navigationsgerät sowie diverse Werkzeuge entwendet. In der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 5:30 Uhr wurden drei Fahrzeuge in der Feldstraße, der Weberstraße und der Bahnhofstraße in Richtenberg und drei Transporter in der Straße Grüner Winkel und Schlossstraße in Franzburg beschädigt. Der entstandene Sach- und Stehlschaden kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht benannt werden, beläuft sich aber vermutlich auf mehrere tausend Euro. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensicherung an allen Tatorten zum Einsatz und hat die ersten Ermittlungen wegen des Verdachtes des besonderes schweren Fall des Diebstahls aufgenommen. Die Kriminalpolizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die zu den Taten oder Tätern Aussagen tätigen können oder womöglich selbst Opfer so einer Straftat geworden sind, werden gebeten, sich bei der Polizei in Grimmen unter 038326/570, der Internetwache unter www.polizie.mvnet.de oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Sturmtief „Ylenia“ beschäftigt Feuerwehren und Polizei

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Wegen des Sturmtiefs „Ylenia“ hat es in der vergangenen Nacht und am Donnerstagmorgen (17.02.2022) mehrere gemeinsame Feuerwehr- und Polizeieinsätze gegeben. Größere Schäden blieben bisher aus. Der Deutsche Wetterdienst warnte auch für den Landkreis Vorpommern-Rügen vor orkanartigen Böen. Nach jetzigem Stand kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund zu acht sturm- und witterungsbedingten Einsätzen. In der Zeit von etwa 4:30 Uhr bis 9:30 Uhr wurde die Rügenbrücke für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Es erfolgte eine Umleitung über den alten Rügendamm. Wobei auch nach der Wiederöffnung LKW, sowie Fahrzeugen mit Anhänger oder Aufbau empfohlen wurde, aufgrund der Unfallgefahr die Rügenbrücke weiter zu meiden.

Gegen 4:00 Uhr in der Nacht kam es auf der Chausseestraße in Born zu einem Verkehrsunfall eines Fiat Transporter. Der 34-jährige Fahrer kam vermutlich aufgrund von Hagel nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach dadurch den Zaun einer Pferdekoppel. Die Sicherung des Zaunes gestaltete sich aufgrund des Sturms schwierig. Trotzdem haben keine Pferde die Einzäunung verlassen. Der entstandene Schaden am Transporter und der Koppel wurde vorerst auf 600 Euro geschätzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

An mehreren Orten versperrten umgekippte Bäume die Fahrbahn. Auf der L301 bei Bergen am Abzweig Gingst sowie auf der B96 bei Sargard unterstützten Beamte des Polizeihauptrevieres Bergen die Feuerwehren bei der Beseitigung der Bäume und sicherten den Einsatzort. Bei Franzburg und auf der Kreisstraße 11 bei Schmedshagen stürzten Bäume ebenfalls auf die Fahrbahn und blockierten diese.

Einen etwas anderen Einsatzanlass hatten die Beamten des Polizeihauptrevieres Stralsund, die gegen 2:20 Uhr in die Prohner Straße gerufen wurden. Dort meldete ein Autofahrer, dass ein Trampolin in einer Hecke neben der Fahrbahn ist und droht mit der nächsten Böe auf die Fahrbahn geweht zu werden. Feuerwehr und Polizei haben das im Durchmesser zirka dreieinhalb Meter große Trampolin abgespannt und gesichert.

Vorsicht: betrügerische E-Mails und SMS von Geldinstituten im Umlauf

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots). Nach ersten Erkenntnissen gelang es Betrügern in den vergangenen Wochen mehrfach Geldsummen bis zu 45.000 Euro von ahnungslosen Kunden der Sparkasse und der Pommerschen Volksbank in unserer Region vom Konto abzubuchen. Die Geschädigten kamen unter anderem aus Franzburg, Ribnitz-Damgarten, Prohn und Stralsund. In allen Fällen ähneln sich die Vorgehensweisen der bisher unbekannten Täter.

Die Betroffenen teilten der Polizei mit, dass sie in der Regel zunächst eine E-Mail ihrer vermeintlichen Bank erhielten. In diesen E-Mails wurde ihnen unter anderem mitgeteilt, dass das Tan-Verfahren abläuft oder sie ihre Daten überprüfen und personalisieren müssten. Über einen Link oder einen Button in der E-Mail gelangten die Betroffenen auf die augenscheinlich richtige Internetseite ihrer Bank. Hier registrierten sie sich mit den Zugangsdaten für ihren Online-Banking-Account. In einigen Fällen fand zusätzlich ein Telefonat mit einem angeblichen Mitarbeiter der Bank statt, in welchem er die weitere Vorgehensweise erklärte. Dazu erhielten einige Geschädigte im Vorfeld einen Sicherheits-PIN, welchen der Mitarbeiter zu Beginn des Telefonats nannte. Auf den Displays der Geschädigten erschien mitunter die exakte Telefonnummer ihrer Bankberater. Später erhielten die Geschädigten in der Regel eine vermeintliche SMS ihrer Bank, woraufhin sie sich erneut in ihrem Onlinebanking registrieren mussten. Direkt im Anschluss an die Registrierungen über die versendeten Links und Buttons wurden teils mehrere Abbuchungen von den Konten der Geschädigten vorgenommen und auf verschiedene Konten ins Ausland überwiesen. Hierbei handelte es sich in der Regel um Geldbeträge in vierstelliger Höhe. Kurze Zeit später konnten die Geschädigten nicht mehr auf ihr Online-Banking zugreifen.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang: Schützen Sie Ihr Konto vor dem Zugriff von Betrügern. Wenden Sie sich sofort an Ihre Bank, sobald Sie einen Betrug vermuten. Die Banken verschicken grundsätzlich keine E-Mails, in denen Kunden dazu aufgefordert werden, ihre Kontodaten einzugeben. Grundsätzlich sollten Sie niemals einen in der E-Mail enthaltenen Link anklicken oder beigefügte Dateianhänge öffnen. Aktuelle Warnhinweise und Infos über typische Tricks erhalten Sie auf der Internetseite Ihrer Bank.